Die neue Diktatur im Gewand der Uno

Etwas Wichtiges vorab:

Wie schafft man sich Scheinlegitimation?

Für die bessere demokratische Legitimation der undemokratischen Uno-Entscheidungen fordert die Kommission den stärkeren Einbezug von Parlamentariern: „Die Praxis, Parlamenta­rier in die Delegatio­nen für UN-Treffen einzubeziehen, sollte unterstützt werden. Es sollten mehr Parlamentarier eingeladen werden, die UN-Aktivitäten persönlich mitzuverfolgen. Die zunehmende Kooperation zwischen der Interparlamentarischen Unio (IPU) und der UNO sollte weiter ausgebaut werden, wobei die Regierungen informiert werden sollten.“

Tatsächlich hatten verschiedene Parlamentarier in Johannesburg zu tagelan­gen Gesprächen eingeladen, um ihre Rolle im neuen Apparat zu diskutieren

– mit voller Unterstützung des Un-Generalsekretärs Kofi Annan.

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Johannesburger Gipfel: Umsetzung der Agenda 21

Schritte zur Vertiefung der neuen weltweiten Diktatur

Diethelm Raff

Am Uno-Gipfel in Johannesburg wurde unter dubiosen Umständen am 4. September 2002 eine politische Erklärung verabschiedet (vgl. Artikel „Keine freie Diskussion am Weltgipfel“). Diese „Johannesburger Erklärung zur nachhaltige Entwicklung“ diente dazu, die mit der Agenda 21 anvisierte weltweite Steue­rung der Bürger durch nichtlegitimierte Organisationen mit Hilfe eines aufgesetzten verbindlichen Programmes durchzusetzen.

In Artikel 8 dieser Erklärung steht: „Vor 10 Jahren vereinbarten wir in Rio de Janeiro, dass der Schutz der Umwelt und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung die Basis für eine nach­haltige Entwicklung ist, die auf den Rio Prinzipien aufbauen. Um eine solche Entwicklung zu verwirklichen, verabschiedeten wir das weltweite Programm, Agenda 21 und die Rio-Erklä­rung, deren Verbindlichkeit wir hier nach­drücklich bestätigen. Der Rio-Gipfel war ein bedeut­samer Meilenstein, der einen neuen Zeitplan für die nachhaltige Entwicklung festlegte.“

Uno will die Welt neu konstruieren

In den vergangenen 10 Jahren hat die von keinem einzigen Bürger dazu legitimierte Uno auf verschie­denen Grosskonferenzen Normen und entsprechende Durchsetzungsmechanismen für alle Bereiche des Lebens aus eigener Machtzuweisung aufgebaut. Dazu gehörten die Bevölke­rungskonferenz in Kairo 1993, die Menschenrechtskonferenz in Wien 1993, die Frauenkon­ferenz in Peking 1994, die Sozial­konferenz in Kopenhagen 1995, Habitat-Konferenz in Istanbul 1996, die Welternährungskonferenz 1996 in Rom sowie die WTO-Konferenz in Doha im Dezember 2001, in der die Bürger endgültig die Selbstbestimmung im Rahmen eigener Volkswirtschaften verloren haben sowie die Konferenz in Monter­rey im März 2002, die der Finanzierung der weltweiten Herrschaft diente.

In Artikel 9 steht dementsprechend: „Zwischen Rio und Johannesburg trafen sich die Nationen der Welt an verschiedenen Hauptkonferenzen unter der Führung der Uno, unter anderem an der Monterrey-Konfe­renz über die Finanzen und die Entwicklung genauso wie an der Doha Mini­sterkonferenz (WTO). Diese Konferenzen legten für die Welt eine umfassende Vision für die Zukunft der Menschheit fest.“

Weltkonferenzen als Kunstgriffe zur Ausbreitung der Diktatur

Dasselbe erklärten die offiziellen Geschichtsschreiber der Uno, vom „United Nations Intel­lectual History Project (UNIHP“, Louis Emmerij, Richard Jolly und Thomas G. Weiss in ihrem Buch„Ahead of the Curve?“ (Ihrer Zeit voraus?)“ 2001. Sie zeigen in ihrem Buch auf, dass die UNO in den letzten Jahren ihren Einfluss auf die Welt vor allem im ökonomischen und sozialen Bereich ausgedehnt hat, insbeson­dere über die „nachhaltige Entwicklung“, die aus 3 Säulen bestehen soll: neben dem Umweltschutz auch die Bereiche Ökonomie und Soziales: “Die Weltkonferenzen machten sich daran, die Inhalte von Entwick­lung und Menschenrechten neu zu definieren.(…) Die Konferenzen sind eine der wichtigsten Kunstgriffe – einige würden „Tricks“ sagen -, die einerseits dazu benutzt werden, neue Ideen zu produzieren, sie aufzu­päppeln und einzumassieren und andererseits dazu, auf die Regierungen, die internationalen Sekretariate und die internationale Zivilgesellschaft einen sanften Druck auszuüben, ihre Konzepte und ihre politische Richtung zu verändern. Kurz gesagt, die Uno- Weltkonferenzen waren ein Mittel, durch das Ideen in Handlungen umgesetzt werden. (S. 89)

Die Regierungen, die Exekutiven, nehmen sich heraus, diese Visionen im Namen der Bürger zu bestim­men, ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verwenden, dass die Bürger in einer Demokratie über sich selbst bestimmen und die Regierungen nur den allgemeinen Willen zugunsten des Allgemeinwohls umzu­setzen haben. Da im marxistischen Weltbild der Uno-Regenten ein freier Bürger aber nicht existiert, sondern nur Interessen beste­hen, reicht es aus, die Grosskonzerne und die Massenorganisationen (sogenannte Nichtregierungsorgani­sationen, NGOs) einzubeziehen, die – wie im ehemaligen Ostblock- einen „Konsens“ herstellen, der dann als Volkswille verkauft wird.

Die neue Diktatur heisst:„Partnerschaft aller Menschen“

Entsprechend steht in Artikel 10: „Am Johannesburger Gipfel erreichten wir, dass verschiedene Men­schen und Meinungen in einem Prozess der konstruktiven Suche nach einem gemeinsamen Weg zusam­mengebracht worden sind, in Richtung auf eine Welt, die die Vision einer nach­haltigen Entwicklung respektiert und vollzieht. Johannesburg bekräftigte auch, dass ein deutlicher Fortschritt gemacht wurde im Hinblick auf einen globalen Konsens und eine Partnerschaft zwischen allen Menschen unseres Planeten.“

In Wirklichkeit kann es nur Partnerschaften zwischen Menschen geben, die sich aus freien Stücken ent­schliessen, aufeinander zuzugehen und einander zu helfen. Ohne ein freies Gespräch gibt es keinen Kon­sens. Deshalb meinen die Schreiber mit Konsens nur, dass auch Johannesburg mitgeholfen hat, die Machthaber auf eine gemeinsame Strategie zur Beherr­schung der Bürger zusammenzubringen.

Herrschaftsinstrumente werden geschaffen

Den Herrschern geht es aber in Johannesburg vor allem darum, bessere Zwangsinstrumente zum Umbau der Welt einzuführen. In Artikel 27 heisst es dementsprechend: „Wir verpflichten uns die Steuerungs­fähigkeiten auf allen Ebenen zu stärken und auszubauen, um die effektive Durchsetzung der Agenda 21, der Millleniums Entwicklungsziele und des Johannesburger Aktionsplans zu garantieren.“

Um zu vertuschen, dass die Bürger überhaupt nicht gefragt sind, erklären sich die Gipfelteilnehmer im Artikel 1 zu den neuen Herrschern: „Wir, die Repräsentanten der Völker dieser Erde.“ Zu sagen ist erstens, dass keiner der Gipfelteilnehmer eine Legitimation für die Vereinnahmung der Welt erhalten hat. Zweitens repräsentieren die Staatschefs nur 190 Staaten bei rund 3000 Kulturen auf der Erde. Drittens hiess es bis jetzt am Anfang in den Uno-Papieren immer: „Wir, die Staatsoberhäupter“. Der Unterschied zum Johannesburger Papier ist darin begründet, dass die NGOs und die Grosskonzerne jetzt die Erlaubnis erhalten haben, die Welt zusammen mit den Exekutiven und den Uno-Behörden zu steuern. Keiner ist jedoch von einem Volk als Repräsentant zur weltweiten Steuerung geschickt worden.

Die Diktatoren wollen ihre eigene Gesellschaft backen

Die neuen Machthaber erklären in Artikel 2: „Wir verpflichten uns, eine humane, gerechte und fürsorg­liche weltweite Gesellschaft zu erbauen, die sich der Notwendigkeit für die menschliche Würde für alle bewusst ist.“ Sie verraten dabei, dass sie wie alle Diktaturen den Menschen eine Gesellschaft aufzwingen wollen. Gesellschaft entsteht in Wirklichkeit aus dem freien Zusam­menwirken der einzelnen Bürger, sie wird nicht von ein paar Herrschenden erschaffen. Dies ergibt sich daraus, dass jeder Mensch mit Würde geboren wird. Würde wird dem Menschen von niemandem verliehen oder gegeben. Sie steht am Anfang jedes legitimen Staatswesens. Sie muss von allen Institutionen respektiert werden, die Ausdruck des Bürgerwillens sind. Es reicht deshalb nicht, dass sich eine Gesellschaft dessen bewusst ist. Im marxisti­schen Sinne bedeutet die in Artikel 2 gegebene Formulierung nur, dass die Herrscher bestimmte Struktu­ren erzwingen wollen.

Kinderwille als Legitimation für die Diktatur der „neuen strahlenden Welt“

6 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren mussten als Vertreter eines kürzlich in Montreal abgehaltenen Kindergipfels ablesen, was auf diplomatischem Parkett normalerweise heftigste Widerstände hervor­gerufen hätte. Sie bezichtigten jeden, der die Uno-Vorgaben nicht erfüllen wollte, als Feind der Zukunft der Kinder dieser Welt. Dagegen wollte keiner argumentieren. Weil dieser Trick so gut funktionierte, erklären die Strategen in der Abschlusserklärung in Artikel 3 und 4, dass ihre Forderungen nach Abschaffung des Selbstbestimmungsrechts der Bürger und Völker im Namen der schönen neuen Welt nur eine Antwort auf diese Kinder sei.: “Als Teil unserer Anwort auf diese Kinder, die unsere kollektive Zukunft repräsentieren, sind wir uns alle einig und bewegt von einem tief empfundenen Gefühl, dass wir dringend eine neue und strahlende Welt der Hoffnung erschaf­fen müssen.“

Die neue Diktatur im Gewand der Uno

Und wer erschafft nun diese „neue und strahlende Welt“, wie sie von verschiedenen Diktaturen schon oft in der Geschichte versprochen worden ist, wenn man sich nur den Machthabern mit Haut und Haaren ausliefert? In Artikel 27 heisst es: „Wir unterstüt­zen die Führungsrolle der Uno als die universellste und repräsentativste Organisation der Welt, die am besten geeignet ist, nachhaltige Entwicklung zu fördern.“ Die demokratischen Länder übergeben damit freiwillig ihre souveränen Rechte der Uno. Da sich die Uno-Strategen nicht mit einer einmalige Erwähnung zufriedengeben, wiederholen sie an verschiedenen Stellen, dass der „Multilateralismus“ gestärkt werden muss, das Geld der Bürger also zuerst durch die Uno-Kanäle fliessen muss, ein grosser Teil dort hängenbleibt und dann an diejeni­gen verteilt wird, die die Uno-Vorgaben erfüllen.

Multilaterale Institutionen statt Selbstbestimmung der Bürger

Zusätzlich braucht die Uno weitere Institutionen für ihre Steuerung. So heisst es in Artikel 28: „Um unsere Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen, brauchen wir mehr effektive, demokratische und rechenschaftspflichtige internationale und multilaterale Institutionen.“ Das bedeutet jeweils, dass die Länder immer weniger in freiem Austausch miteinander Probleme verhandeln werden, und stattdessen die Uno als einzige Institution bestimmen wird, ob, wann und wie Geld verteilt wird und Probleme gelöst werden.

Und um die Selbstbestimmung weiter einzuschränken heisst es in Artikel 30: „Wir verpflichten uns, gemeinsam zu handeln, vereint durch eine allgemeine Bestimmung, unseren Planeten zu retten, menschli­che Entwicklung zu fördern und allgemeinen Wohlstand und Frieden zu verwirklichen.“ Könnte es nicht sein, dass die Bedrohung der Erde genau zu dem Zeitpunkt aus den Propagandaküchen herausgenommen wird, wenn die weltweite Diktatur fest installiert worden ist? Dann hätte nämlich diese „Bedrohung“ ihren Dienst für die Strategen getan. Keiner darf Verantwortung übernehmen. Es wird gemeinsam gehandelt, wenn alle einverstan­den sind oder die Machtzentrale alle zum Gleichen zwingt. Das ist der altbekannte Kollektivis­mus.

Deshalb heisst es in Artikel 5:“Wir übernehmen eine kollektive Verantwortung dafür, die drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung voranzubringen und zu stärken – ökonomische Entwick­lung, soziale Entwicklung und Umweltschutz – auf der lokalen, nationalen, regionalen und globalen Ebene.“ Wehe, wenn die Bürger eines Landes eigene Ideen haben, die dem Fortschritt dieser Ideologen entgegenstehen, vielleicht die Idee der Subsidiarität, nämlich, dass die Probleme von den Menschen selbst im kleinst­möglichen Rahmen gelöst werden.

Zerstörung eigenständiger Volkswirtschaften im Namen der Globalisierung

Stattdessen wird die Zerstörung eigener, unabhängiger Volkswirtschaften zu einem Schicksal erklärt, das zu erdulden ist. Diese gezielte und bewusste Kollektivierung wird unter dem Titel Globalisierung verkauft. Statt zu beschreiben, welche Menschen und Institutionen die Entscheidungen dazu getroffen haben, wird ganz im Sinne des marxistischen „historischen Materialismus“ ein Geschichtsgesetz unter­stellt, dass die zunehmende Akkumulation des Kapitals zur Zerstörung aller menschlichen Errungen­schaften führen müsse. Entscheidend sei nur, dass auch die zukünftige herrschende Klasse der Unter­drückten den Reichtum übernehme. Entsprechend heisst es in Artikel 14: „Die Globalisierung hat diesen Herausforderungen eine neue Dimension hinzugefügt. Die rasante Integration der Märkte, die Mobilität des Kapitals und die bedeutsame Zunahme der weltweiten Investitionsflüsse hat neue Herausforderungen und Möglichkeiten für die Verfolgung von nachhaltiger Entwicklung mit sich gebracht. Aber die Nutzen und Kosten der Globalisierung sind ungleich verteilt.“

Und in den Artikeln 13 und 15 wird erklärt, dass die Umweltschädigungen und die soziale Ungleichheit so stark seien, dass massive Gefahren drohen. Aus diesem einfachen Denkschema folgt ganz im marxisti­schen Sinne eine vollkommene Änderung der gesellschaftlichen Verhält­nisse, in die zunächst möglichst alle Gesellschaftsgruppen einbezogen sein sollen. Es ist bei dieser Volksfrontbildung noch nicht aus­gesprochen, wer später die Herrscher sein werden:

Artikel 16 heisst dementsprechend: „Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass unsere grosse Vielfalt, die unsere kollektive Stärke ist, in konstruktiven Partnerschaft für den allgemeinen Wechsel der Verhält­nisse und für das Zustandebringen des gemeinsamen Zieles der nachhalti­gen Entwicklung genutzt werden.

Halten wir also fest, dass heute statt dem Begriff der „revolutionären Umgestaltung aller Verhältnisse“ einfach der Begriff „nachhaltige Entwicklung“ benutzt wird.

Gleichheit der Geschlechter statt Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz

Da die Gleichheit der Menschen nicht mehr gelten darf, dies aber versteckt werden muss, spricht man von der Forderung nach Geschlechtergleichheit und die Stärkung der unterdrück­ten Frauen (Artikel 18). Man kennt diese Strategie auch vom Afghanistan-Krieg, in dem man die Aufhebung des Völkerrechts, Krieg und Zerstörung mit der Frauenbefreiung gerechtfertigt hat. Da der neue Machtapparat eine Rechtferti­gung braucht, fordert man statt Gleichheit den besse­ren Zugang zu Wasser, Abwasser, Energie, Gesundheitsversorgung, Nahrung – alles schöne Ziele, die die totalitären Herrscher ihren Bürgern versprichen statt ihnen die Freiheit zu lassen, ihre Probleme selbst zu lösen.

Räte statt freie Bürger

Wie in der marxistischen Ideologie üblich, soll es eine Beteiligung aller Interessengruppen geben, aber keine Selbstbestimmung der Bürger. Deshalb steht in Artikel 23: „Wir anerkennen, dass nachhaltige Entwicklung eine langfristige und breit abgestützte Beteiligung bei der Formulie­rung der Politik, in der Entscheidungsfindung und der Umsetzung auf allen Ebenen benötigt. Als soziale Partner werden wir an einer Partnerschaft mit allen Hauptgruppen weiterarbeiten, wobei wir die unabhängige, wichtige Rolle von jedem von ihnen respektieren.“ Wir erkennen ein typisches Merkmal eines Rätestaates im Gegensatz zu einem demokratischen Rechtsstaat.

Überwachung der Bürger und ihrer Institutionen im Namen des Fortschritts

Damit der „Fortschritt“, „die neue und strahlende Welt“ entsteht, braucht es Zwänge. Keiner kann sich diesen entziehen, so wie im kommunistischen Osten die Fünfjahrespläne nicht nur für die Wirtschaft gegolten haben, sondern für die Entwicklung der sogenannten sozialistischen Gesellschaft. Im Artikel 28 heisst es entsprechend: „Wir verpflichten uns, den Fortschritt in regelmässigen Abständen zu überwachen im Hinblick auf die Erreichung der Ziele und Absichten der nachhaltigen Entwicklung.“ Die Uno erhielt in Johannesburg den Auftrag, die Staaten daraufhin auch anzusprechen. Mit diesem Auftrag ist eine weitere Uno- Institution geboren worden, deren Mitglieder laut Uno-Charta auf dem jeweiligen Staats­gebiet Immunität geniessen, also Narrenfreiheit haben.

Grosskonzerne, Räte, Uno-Institutionen und Exekutiven – die neuen Herrscher

Ausdrücklich wird die Durchsetzung der Verpflichtungen nicht den Staaten alleine übertragen, sondern allen Teilnehmern des Johannesburg-Gipfels, also Grosskonzernen, privaten Interes­sengruppen, den Uno-Organisationen und den Regierungen. Auch hier haben die Bürger ihr Selbstbestimmungsrecht verloren. In Artikel 29 heisst es unter dem Titel „Verwirklichen wir es“: „Wir stimmen darin überein, dass dies ein Prozess sein muss, der alle Hauptgruppen und Regierungen einschliesst, die am historischen Johannesburger Gipfel teilnahmen.

Nachhaltige Entwicklung – der neue Begriff für die verordnete Revolution

Anstatt also die Bürger bestimmen zu lassen, was diese wollen, drohen die Machthaber den Völkern an, dass sie ihnen eine neue Gesellschaftsordnung aufzwingen: Im letzten Artikel, Artikel 32, heisst es: „Wir geloben den Völkern der Welt feierlich, dass wir entschlossen sind sicherzustellen, dass unsere gemein­same Hoffnung für nachhaltige Entwicklung verwirklicht wird.“

Direkte Demokratie statt Unterjochung

Glücklicherweise hat die Schweiz eine Modell verwirklicht, das der Gleichheit der Menschen entspricht, dem Machtprinzip durch und durch abschwört und deshalb auch Frieden schafft. Dieses Wissen ist nötig, um den kleinen Kreis von Machthungrigen daran zu hindern, die ganze Welt zu unterjochen.

Quellen:

Bild des Content

http://www.friedenspaedagogik.de/

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