Monsanto: Mutter Natur ist in großer Gefahr

Wir sollten uns die Frage stellen, ob es Sinn macht über den Krieg in der Welt nachzudenken. Natürlich ist Krieg eine grausame Sache, aber was kann man heutzutage alles als kriegerisch betrachten? Sehr ausführlich beschreibt pfeil.gif Duckhome was man wirklich als Kriegserklärung ansehen sollte. Man verdrängt diesen Gedanken zuerst, da man als erstes bei dem Begriff „Krieg“, militärische Gebilde im Hinterkopf hat. Aber welcher Krieg hat eine Strategie? Ein Krieg der erst bewust wird, wenn man ihn schon verloren hat.

Monsanto ist nicht nur ein Problem der Bauern dieser Welt. Monsanto ist ein Problem für die Gesundheit der Menschen auf dieser Welt. Es wird um den „Klimawandel“ diskutiert. Es wird über das Wetter geredet. Warum reden wir nicht über die Zukunft der Menschheit. Was kann man dagegen tun.? pfeil.gif Ein Bericht für das Jahr 2008 beteuert weiterhin die Unbedenklichkeit der bereits pfeil.gif bedenklichen Fakten über diesen Konzern der es auf die pfeil.gif Nahrungsmittel der Welt abgesehen hat. Das ist leider kein Witz, das ist bitter ernst!

Monsanto ist dabei, pfeil.gif die ganze Welt zu vergiften. Wir sprechen von Natur und vergessen uns dabei, das wir selber Natur sind, quand même. Folglich ist Natur etwas ganz anderes als das, was wir beim Nennen ihres Namens empfinden. Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist. Man muß seine Feinde kennen. Ihre Verbündeten und die Natur ihres Landes, um einen Feldzug planen zu können.

Der Agrarwissenschaftler Norman Borlaug wird im pfeil.gif Weltwoche-Gespräch gefragt:

Wäre Bio-Landbau nicht besser für den Planeten?
Unsinn. Das hiesse, dass wir den Nutztierbestand verfünffachen oder versechsfachen müssten, um den notwendigen Dünger zu gewinnen, den wir für die Ackerböden brauchen. Der Pflanze ist es schnurzegal, ob der Stickstoff, den sie braucht, aus dem Sack mit Kunstdünger kommt oder aus dem Kuhstall. Ohne Kunstdünger könnte die Landwirtschaft weltweit nur 2,5 bis 3 Milliarden Menschen ernähren. Das bedeutet, die Hälfte der Menschheit müsste sterben. Ich frage mich, wo die Freiwilligen dafür herkommen sollen?

Nur eine der Aussagen der ich wiederspreche .pfeil.gif We feed the World ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, der darüber berichtet, was täglich an Lebensmittel verbrannt wird und einfach im Müll landet. pfeil.gif Keine Hoffnung für Hunger

pfeil.gif noch ein Norman Borlaug Zitat auf die Frage:

Sie haben mal geschrieben: «Eine der grössten Bedrohungen der Menschheit ist, dass die Welt von einer alles durchdringenden, aber gut getarnten Bürokratie erstickt wird.» Sehen Sie das immer noch so?

Borlaug: Ja. Bürokratien in Wissenschaft, Verwaltung und Politik verhindern und erschweren Neuerungen und Fortschritt. Sie sind heimtückisch und ruinieren letzten Endes die meisten Organisationen. Nach einiger Zeit sind die Kosten einer Reform zu hoch. Dann muss man ihnen seitlich ausweichen und neue Institutionen gründen.

„verhindern und erschweren Neuerungen und Fortschritt“. Der Fortschritt wie er es nennt ist ein Schritt zurück, ein Schritt auf die Gier und der Macht hin, aber nicht im Sinne der Menschheit. Fortschritt bedeutet für mich: Fortschritt im Sinne der Natur, denn der Mensch ist Natur, fragt sich wie lange noch.

 

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Dokus im TV:
„Arme Sau – Das Geschäft mit dem Erbgut.“
Dokumentation, 30 Min.,
ein Film von Christian Jentzsch,
Produktion: WDR, Erstsendung: 9. Oktober 2006,
http://www.wdr.de/tv/diestory/061009.phtml

„Gift im Angebot – Die Erfolgsstory des US-Multis Monsanto.“
Dokumentation, 30 Min., ein Film von Manfred Ladwig,
Produktion: SWR, Erstsendung: 27. Juni 2007
http://tinyurl.com/yteher




http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,20019,00.html

weitere Artikel zum Thema:

http://tinyurl.com/37c35u
http://www.genfoodneindanke.de/texte/nachrichten/20070628a.html
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&contentId=A
46648-2001Dec31
http://www.organicconsumers.org/Toxic/monsanto_pcbs.cfm
http://www.syngenta.com/de/media/article.aspx?pr=072602%E2%80%9E&Lang
=de
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/patente_auf
_leben/greenpeace_patente_von_monsanto.pdf
http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/konzerne/artikel/monsantos
_machtstrategien_unternehmensaufkaeufe/#abschnittSkandalchronikMonsan
tos
http://gruppen.greenpeace.de/aachen/gentechnik.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23346/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19217/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2578/1.html

Monsanto erforscht, produziert und verkauft
gentechnisch verändertes Saatgut. Derzeit stammen
90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen
von Monsanto. Es wird kritisiert, dass auch die
Wasser- und Aquakultur-Geschäfte des Unternehmens
das Ziel verfolgten, die für das Überleben
lebenswichtigen Ressourcen zu monopolisieren
und in einen Markt zu verwandeln.

Monsanto bemüht sich verstärkt um den Ausbau
seiner Marktposition bei der Produktion von
Lebensmitteln und Saatgut, die von Kritikern
als weltweites Monopol bezeichnet wird.
Kritisiert wird etwa die vertragliche Bindung
der Landwirte an das Unternehmen, die es ihnen
verbietet, die eigene Ernte als Saatgut wieder
zu verwenden und eine weitreichende Kontrolle
der Landwirte erlaubt, um Patentverletzungen
vorzubeugen. Ebenso ist es den Landwirten im
Konfliktfall nicht gestattet, sich gegenüber
Dritten zu äußern. Weiterhin müssen sich diese
Landwirte vertraglich dazu verpflichten im Falle
von Ernte- oder Ertragsausfällen
(z.B. Rückgang der Fruchtbarkeit bei Zuchtschweinen)
nicht gegen das Unternehmen Monsanto zu klagen.

Monsanto tritt verstärkt als Aufkäufer von
Saatgutherstellern in Erscheinung.
Ziel ist offensichtlich, auch in diesem Bereich
eine marktbeherrschende Stellung zu erreichen.

Terminator-Technologie und sterile Hybride

Monsanto bietet sogenanntes Hybrid-Saatgut an,
das nach der Ernte nicht erneut zur Aussaat verwendet werden kann.
Dieses Saatgut soll Monsanto jährliche Nachkäufe sichern.

Diese Praxis ist insbesondere in der Dritten Welt sehr umstritten.
Hybrid-Saatgut ist zu unterscheiden von dem als
Terminator-Technologie bezeichneten gentechnischen Verfahren. Hybride
werden
in einem züchterischen Verfahren durch Kreuzung erzielt.

Am 4. Mai 2007 errang der Imker Karl-Heinz Bablok
aus Kaisheim bei Donauwörth vor dem Verwaltungsgericht
Augsburg einen Erfolg gegen den Anbau von gentechnisch
verändertem Mais des Typs MON810 vom Hersteller Monsanto.
In einer am 12. Mai 2006 gezogenen Probe der Pollen von einem
seiner Bienenvölker, das rund 200 Meter von einem Genmaisfeld
des staatlichen Versuchsgutes Neuhof bei Kaisheim entfernt stand,
wurde ein Anteil von 4,1 Prozent gentechnisch veränderter Pollen
festgestellt. Nach geltendem EU-Recht war der hieraus produzierte
Honig somit mit „enthält gentechnisch veränderte Organismen“
zu kennzeichnen. Der Beschluss unter dem Aktenzeichen Au 7 E 07.259
begründet unter anderem, dass Bablok mit erheblichen Nachteilen
zu rechnen habe, weil durch den Eintrag der gentechnisch
veränderten Pollen sein Lebensmittel nicht mehr verkehrs-
und verbrauchsfähig sei.

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