DER BESTE FREUND DES MENSCHEN?

Ein handliches Lesegerät liest im Vorbeigehen alle Daten aus einem Büroraum aus, um eine Inventarisierung nahezu vollautomatisch durchzuführen. So genannten „Tags“, sind im Inventar-Aufkleber eingebettet, die auf Anforderung eine individuelle Kennung an ein Lesegerät senden. Den Rest erledigt das IT Asset Management System „Spider Asset“. Es kombiniert die aktuellen Daten mit denen aus seiner Configuration Management Database (CMDB) und hält den Datenbestand so permanent aktuell.

Man spricht von einer Permanentinventur.

Die auf einige Entfernung per Funk auslesbaren „Tags“, machen die Inventur mit Hilfe der Geräte in einem Unternehmen wesentlich leichter. Statt mühevoll jedes Gerät eines Arbeitsplatzes per Hand zu erfassen, reicht nun der Spaziergang durch die Räume. Im Vorbeigehen liest das Gerät sowohl die Kennungen eines Raumes oder Arbeitsplatzes, aber auch alle Inventarnummern der vorgefundenen Hardware. Gelesenes wird automatisch mit den Daten aus den auf der Hardware angebrachten Inventurlabels kombiniert. In wenigen Sekunden ist ein kompletter Arbeitsplatz inventarisiert.

Entdecke die Möglichkeiten

Wo diese Technik Anwendung findet, ist nahezu grenzenlos. Die Herren-Oberbekleidung wurde Projekt, im Textilwarenhaus John Lewis. Sehr von Vorteil:

  • Differenzen zwischen dem tatsächlichen und dem vom Warenwirtschaftssystem angegebenen Warenbestand zu vermeiden
  • Der Zeitaufwand wird deutlich minimiert
  • Zusätzliche Arbeitskräfte und Investitionen entfallen
  • Im Vergleich zur Inventur via Barcode-Etiketten lagen die Zeiteinsparungen im Bereich der Herrenoberbekleidung bei 50 Minuten

Das sind natürlich sehr beachtliche Prozessverbesserungen. Sie ahnen schon auf welches Thema das hinausläuft. RFID ist eine Technik, die so viele Vorteile wie Veränderung mit sich gebracht hat und noch mit sich bringen wird. Das diese Technik sehr kritisch zu betrachten ist, nicht nur Vor- sondern auch Nachteile verbergen, die sehr selten, oder überhaupt nicht angesprochen werden. In den öffentlichen Medien findet das Thema keinen Platz. Das dieser Chip bereits als Sicherheit für viele Eltern um die Sorge ihrer Kinder, einen Kunden sieht, ist auch noch verständlich. Das Verständnis schwindet allerdings, wenn Menschen einen Vorteil darin zu erkennen glauben, in diversen Lokalitäten mit RFID-Kapselimplantat unter der Haut am Handrücken das verköstigte zu begleichen.

Auf den Hund gekommen – Der „beste Freund“ des Menschen?

Ich möchte Ihnen einen sehr interessanten Erlebnisbericht empfehlen. Ein nettes Pärchen mit einem Hund weigert sich, ihrem besten Freund einen RFID-Chip implantieren zu lassen, wie das schon seit Jahren (nicht nur bei Hunden und Katzen!) der Fall ist. Unter dem Vorwand der Sicherheit vor bisswütigen Hunden, wurde das Thema populär. So kommt die Technik von der Ware im Lagerhaus, über die Herren-Oberbekleidung und schließlich unter die Haut, im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere 4beinigen Freunde haben bereits etwas davon. Ist mal was anderes als betteln für Leckerchen – das Tier soll gleichberechtigt von der Technik provitieren wie wir Menschen. (Ironie gehört bei dem Thema einfach dazu)

Ein Hund wird „zwangsgechipt“

(der Videostream ist unter Umständen mit Ladezeit verbunden)

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Vodpod videos no longer available.

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An diesem Beispiel wird deutlich, dass sich Block und Bleistift bei der Inventur sehr lange bewährt haben und bald wieder herbeigesehnt werde. Das man eines Tages auch beim Menschen von Permanentinventur spricht, kann nicht in Sinne des Lebens, der Freiheit und der Liebe sein !

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– Folgende Informationen sind der Seite freiheitskampagne.ch entnommen –

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Es gibt am 17. Mai 2009 für diesen Bundesbeschluss, der weit über die Vorgaben der EU und der USA hinausschiesst, nur ein Votum:

NEIN zum Bundesbeschluss zur Zwangseinführung von biometrischen Schweizer Pässen und Identitätskarten

Der Bundesbeschluss zur Einführung von biometrischen Pässen und Reisedokumenten können Sie hier einsehen:

http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4804/273225/d_n_4804_273225_273453.htm

Bei diesem Bundesbeschluss, über den das Schweizer Stimmvolk am 17. Mai 2009 abstimmen wird, geht es um die Genehmigung und Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der EU betreffend die Übernahme der folgenden EG-Verordnung – dieser Bundesbeschluss führt zu:

  • Mehrkosten für alle Bürgerinnen und Bürger (Der Pass wird teurer)
  • Mehrkosten für die Reise zu Erfassungszentren, denn Pass und Identitätskarte können nicht mehr in der eigenen Wohngemeinde beantragt werden
  • Sicherheitsrisiken durch zentrale Datenspeicherung
  • Unnötigen Kompetenzen für den Bund über die biometrischen Daten der Bürgerinnen und Bürger
  • Unsicherheit wann und wo die Daten aus dem RFID-Funkchip überall abgerufen werden
  • Unsicherheit über den Verbleib und Gebrauch von abgefragten Daten
  • Einer Schweiz als einem der wenigen Länder weltweit, dessen Bürgerinnen und Bürger in einer zentralen Datenbank biometrisch zwangserfasst werden
  • Einem Ausbau des Überwachungsstaats

Wir sind nicht generell gegen biometrische Pässe. Wir wehren uns aber gegen den Zwang. Wir verlangen, dass jede Bürgerin und jeder Bürger auch weiterhin wählen kann, ob sie/er einen biometrischen oder einen nicht-biometrischen Schweizer Pass will. Personen, die einen biometrischen Pass wollen und bereit sind, alle damit verbundenen Nachteile in Kauf zu nehmen, sollen einen biometrischen Pass beziehen können. Alle anderen aber sollen auch in Zukunft einen herkömmlichen Pass erhalten können. Genauso wie dies heute der Fall ist. Die Einführung einer biometrischen Identitätskarte und die Speicherung der Daten in einer zentralen Datenbank sind unnötig. Weder die EU noch die USA verlangen dies von der Schweiz. Ein NEIN am 17. Mai 2009 bedeutet, dass Bundesrat und Parlament den vorliegenden Bundesbeschluss entsprechend verbessern müssen. Zudem kann der Bundesrat mit der EU einen neuen Termin und eine Abweichung der entsprechenden Schengen-Bestimmung neu aushandeln, sodass die Abgabe von Pässen ohne biometrische Daten weiterhin möglich ist.

Mit Ihrem NEIN am 17. Mai 2009 helfen Sie mit, diesen bürger- und freiheitsfeindlichen Bundesbeschluss zu Fall bringen, der Sie und Ihre Kinder direkt betrifft. Werden Sie aktiv, informieren Sie Ihre Bekannten über diese Abstimmung und zeigen Sie, dass Ihnen Ihre persönliche Freiheit wichtig ist! Gemeinsam können wir den Biometriezwang verhindern und uns unsere Wahlfreiheit erhalten!

NEIN zum geplanten Abgabezwang von biometrischen Daten für alle neuen Schweizer Pässe und Identitätskarten!
NEIN zur Speicherung Ihrer persönlichen biometrischen Daten in einer zentralen Datenbank des Bundes!
NEIN zum Zugriff ausländischer Behörden und sogar privater Unternehmungen auf Ihre persönlichen biometrischen Daten!
NEIN zum Einbau eines ortbaren und strahlenanfälligen RFID-Chips in alle neuen Schweizer Pässe und Identitätskarten!
NEIN zur Abkehr von der bewährten Bürgernähe der Gemeinden, weil nachher Pass und Identitätskarte nicht mehr in der eigenen Wohngemeinde beantragt werden können!
NEIN zu neuen Erfassungszentren zur biometrischen Datenerfassung, wo der Bürger weite Wege zurücklegen muss (unverhältnismässiger Aufwand und Kosten speziell für Betagte, Behinderte und Familien mit kleinen Kindern)!
NEIN zum Ausbau des Überwachungsstaats und der gläsernen Bürgerin / des gläsernen Bürgers!
NEIN zur zwingenden Verteuerung des Passes für alle Bürgerinnen und Bürger!
NEIN zum Verlust der Wahlfreiheit, weil nachher die Schweizer Bürger nicht mehr selber entscheiden können, ob sie einen Schweizer Pass mit oder ohne biometrischen Daten, RFID-Chip und Speicherung dieser persönlichen Daten in einer zentralen Datenbank des Bundes wollen!
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Quellen:
http://www.freiheitskampagne.ch
http://rfid-im-blick.de/200901121258/Mobile-RFID-Losungen-beschleunigen-Inventur.html
http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4804/273225/d_n_4804_273225_273453.htm
http://www.kire.ch/blog/2009/04/05/eselsohr-fur-ein-nein-zu-den-biometrischen-ausweisen


  1. Kersti Wolnow
    21. April 2009 um 11:50

    Meine Hunde sind nicht gechipt und werden es auch nicht. Beim neuen Hund werde ich das Ding entfernen lassen.
    Salamitaktik…
    Wer den schwarz/rot/grün/gelben Dreck immer noch wählt, ist selber schuld.

  2. Axel Fischer
    21. April 2009 um 08:57

    Wenigstens habt ihr in der Schweiz noch den Volksentscheid, der in Deutschland leider verboten ist. Bitte nutzt die Freiheit die ihr noch habt. Wie konnte es dazu kommen, dass wir alle unsere Werte den marktwirtschaftlichen unterordnen?

    love

    axel

  3. Jan
    20. April 2009 um 16:38

    Hallo,

    Das sind doch die absoluten Schweine.Man sollte lieber die Politiker chipen, dann wissen wir auch welchen Puff sie bevorzugen. Diese verdammten Heuchler. Ich bin sowas von sauer, das kann sich keiner vorstellen. Natürlich läuft diese Scheisse auf eine zwangsverchipung für uns Menschen aus. Ist doch von sehr langer Hand vorbereitet. Hoffentlich sagen wenigsten alle Schweizer NEIN. Das wär doch ein Anfang. Ich kann mir vorstellen, das der Michel durch seine 60jährige Zwangsverblödung nur sagt: „Ich kann doch nichts machen!!“
    Nicht der Meeresspiegel ist gestiegen, sondern die Verblödung in astronomische Höhen.
    Trotzdem noch ne schöne Woche. Mit hochrotem Kopf habe diesen Kommentar geschrieben.
    Gruss

    Jan

  1. 21. April 2009 um 01:13

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