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Das Auswanderungsabkommen ›2‹


Der Holocaust an den Juden ist eine Tatsache. Er ist eine Tragödie, die niemals vergessen und die nicht bagatellisiert werden darf. Er stellt nicht nur einen Schmerz für die Juden, sondern für die gesamte Menschheit dar und muss auch so gesehen werden.

Es kann jedoch nicht akzeptiert werden, dass der Holocaust für politische Zwecke oder wirtschaftliche Interessen missbraucht und zu Propagandazwecken benutzt wird. Denn dies wäre ein Verrat am Gedenken derjenigen, die durch den Holocaust ihr Leben verloren haben. Betrachtet man die offiziellen Stellungsnahmen Israels, dann wird klar worüber wir sprechen.

Bevor wir dieses heiße Eisen beleuchten, muss daran erinnert werden, dass Betrachtung und Kritik der Politik des israelischen Staates als Gesamtheit keine gerechte Annäherung darstellt. Denn ebenso wie in anderen Staaten gibt es viele Elemente, die die Politik des israelischen Staates bestimmen. Doch die hier zu behandelnden und zu dechiffrierenden Bereiche der Politik sowie deren Praktizierung sind eine perverse Aktivität von radikalen Kreisen im israelischen Staat. Diese Kreise stehen unter dem Einfluss der radikalen zionistischen Ideologie und errichten das größte Hindernis für den Frieden dadurch, dass sie auf die Beherrschung der Welt abzielen und sich dabei auf falsche Interpretationen der entstellten Thora stützen, nach der alle Nichtjuden als unterlegen zu betrachten und deren Unterdrückung nur als logisch anzusehen ist.

Aus diesem Grund müssen die Informationen dieses Abschnitts auch unter diesem Blickwinkel betrachtet werden.

Das Auswanderungsabkommen zwischen dem radikalen Zionismus und dem Antisemitismus, die von einigen führenden Persönlichkeiten des politischen Zionismus seit Beginn des 20. Jahrhunderts praktiziert wurde, um die Gründung des israelischen Staates zu ermöglichen. Das prägnanteste Beispiel hierfür stellen ohne Zweifel die Beziehungen zwischen Nazideutschland und manchen Zionisten dar. Deren Absicht war es, die europäischen Juden um jeden Preis nach Palästina zu holen, um dort die Errichtung eines jüdischen Staates sicherzustellen. Diese Politik war in zweierlei Hinsicht erfolgreich. Zunächst wanderten als Ergebnis der antisemitischen Politik der Nazis zahlreiche Juden nach Palästina aus.

Die andere Seite dagegen ist von eher psychologischer Art; Denn die ganze Welt konnte zustimmen, dass die Juden, an denen während des 2. Weltkrieges der größte Massenmord der Geschichte verübt worden war, in Palästina einen jüdischen Nationalstaat gründeten. Der Staat Israel wurde 1948 gegründet. Doch er entsprach nicht der Vorstellung mancher zionistischer Führer. Die Vereinten Nationen hatten Palästina in zwei Teile geteilt, in einen jüdischen und einen arabischen Teil. Doch durch den arabisch-israelischen Krieg, der sofort nach der Proklamation des israelischen Staates begonnen hatte, vergrößerte der jüdische Staat sein Territorium und besetzte 1949 außer dem Gazastreifen und Westjordanland das gesamte palästinensische Gebiet.

Im Sechstagekrieg von 1967 wurden die gesamten palästinensischen Gebiete einschließlich des Westjordanlands, des Gazastreifens und Ostjerusalem okkupiert. Zudem gerieten die zu Syrien gehörenden Golanhöhen und die ägyptische Halbinsel Sinai unter israelische Besetzung. 1982 wurde der Libanon von Israel besetzt. Nach dieser Okkupation wurde ein “Sicherheitsgürtel” im Süden des Libanon eingerichtet. Diese gesamte Okkupationspolitik war das Ergebnis des Ziels “Großisrael”, das manchem israelischen Führer vorschwebte und welches wiederum aus der falschen Interpretation der abgeänderten Thora resultierte. Dieser Interpretation zufolge war die große Mehrheit der nahöstlichen Gebiete den Söhnen Israels versprochen. Radikale Kreise sahen vor, alle diese Gebiete in Besitz zu nehmen, sie von ihren arabischen Bewohnern zu säubern und zu jüdisieren. Diese radikalen Ansichten innerhalb der israelischen Staatsführung waren der Grund dafür, dass sich Israel sowenig wie möglich aus den besetzten Gebieten zurückzog.

Das Westjordanland hielt Israel vor allem besetzt, weil es der wichtigste Teil des „versprochenen Bodens” war, und Israel bemühte sich, diesen Landstrich zu jüdisieren, indem es jüdische Siedler in den besetzten Gebieten ansiedelte. Ein Grossteil dieser Siedler waren radikale Juden, die dies als eine religiöse Mission verstanden. Doch die Juden, die eigentlich auf diesem Boden angesiedelt werden sollten, waren die aus der Diaspora nach Israel einwandernden Juden. Seit seiner Gründung hatte Israel das Bedürfnis nach der Zuwanderung von Juden aus der Diaspora. Die bis zum Jahr 1948 zur Auswanderung nach Palästina veranlassten Juden waren nur ein kleiner Teil der Juden auf der ganzen Welt.

Die Mehrheit der Juden beharrt darauf, in der Diaspora zu leben. Einige Staatsmänner Israels hatten die Absicht, die Juden zur Auswanderung nach Israel zu veranlassen um ein “Großisrael” errichten zu können. Doch jedes Jahr wurden sie mehr enttäuscht. Für jeden Zeitabschnitt wurde ein Zuwanderungsziel festgelegt, doch mit dem Fortschreiten der Jahre erkannte man immer mehr die Utopie dieser Ziele. Für die Zeit von 1951 bis 1961 wurde das von Ben Gurion genannte Ziel von vier Millionen nicht erreicht, da seinem Ruf nur 800.000 Juden aus der Diaspora folgten. Am Ende der gleichen Zehnjahresperiode fiel die Anzahl der Zuwanderer auf 30.000 im Jahr und in den Jahren 1975 und 1976 überwog die Abwanderung aus Israel.

Die Jerusalem Post thematisierte in dem am 7. Oktober 1978 erschienen Artikel “The General with a Phantom Army” (Der General mit der Phantomarmee) von Meir Merhav den mangelnden Willen der jüdischen Bevölkerung nach Israel auszuwandern, folgendermaßen: In der Geschichte des Zionismus und des Staates Israel gab es niemals eine große Wanderungsbewegung. Religiöse oder zionistische Juden kamen zu jeder Zeit in kleinen Gruppen. Da die meisten von ihnen Idealisten waren und die Wirklichkeit nicht mit ihren Vorstellungen übereinstimmte, verließen sie Israel wieder. Selbst in den schwierigsten Zeiten der jüdischen Gemeinschaft zogen sie es vor, nicht nach Israel auszuwandern, sondern in andere Länder. Von den 300.000 Juden Deutschlands in den Jahren 1933-1939 konnten lediglich 60.000 nach Israel kommen.

Die meisten von ihnen erwogen nicht einmal die Möglichkeit der Auswanderung nach Israel. Dies gilt auch für andere jüdischen Gemeinschaften. Selbst von den russischen Juden, die am meisten der Verfolgung ausgesetzt waren, dachten 50% bis 60% daran, woanders hin auszuwandern, aber nicht nach Israel. Wir mögen die Tatsachen nicht, aber wir können sie nicht verleugnen. Wir müssen eines verstehen, und dies ist, dass diese Zahlen zeigen, dass aus der jüdischen Diaspora zu keiner Zeit eine große Zuwanderung erfolgte.

Die meisten Juden der Diaspora dachten also auch nach der Gründung Israels ebenso wie in den 1920er und 1930er Jahren kaum daran, nach Israel einzuwandern. Was sollte man also tun, um das zu ändern? Die Antwort auf diese Frage ist einfach:

Genau dasselbe, was bereits vorher getan wurde, also die Gefahr des Antisemitismus für die Juden der Diaspora anfachen und sie so von der Auswanderung nach Israel zu überzeugen. Einige Zionisten drückten dies schließlich ganz deutlich aus. Entsprechend der Formel, die Leo Pfeiffer dem amerikanischen jüdischen Kongress unterbreitete, benötigte die Fortsetzung des Judentums Judenfeindlichkeit. “Für die Fortsetzung des Judentums braucht es den Antisemitismus” sagte Pfeiffer. Richtig wäre allerdings folgende Aussage: “Für die Fortsetzung des Zionismus braucht es den Antisemitismus”

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Nahum Goldmann dagegen, der Vorsitzende der Zionistischen Weltorganisation, betonte 1958, dass der Zionismus das unverzichtbare Bedürfnis nach dem Antisemitismus hat und warnte folgendermaßen: “Der Rückgang des Antisemitismus ist eine neue Gefahr für den Zionismus.” Es musste also wie zuvor zu den Nazis eine Verbindung mit lokalen Antisemiten geknüpft, oder ein künstlicher Antisemitismus mit direkt von Israel organisierten Aktionen geschürt werden. So geschah es auch. Auf den folgenden Seiten untersuchen wir die unterschiedlichen Fronten des Krieges, die der jüdische Staat gegen die Juden der Diaspora eröffnete.

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>> Fortsetzung <<

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“Für die Fortsetzung des Judentums braucht es den Antisemitismus”
  1. 5. März 2009 um 17:09

    ° @ maya
    (…aber laut irgendeinem artikel des GG ist es verboten, eine andere meinung zur “holocaust-story” zu haben…)

    Eine Tatsache ist darum eine Tatsache, weil die Versuche sie zu leugnen an den Tatsachen scheitern und nicht an der Möglichkeit fünf Jahre für die Leugnung ins Gefängnis zu müssen. …

    Das ist nicht nur irgendein Artikel des GG – denn wenn eine Meinung, ein Glaube an irgendetwas verboten wird, sollten spätestens die Alarmglocken läuten. Und wer glaubt, man wollte Deutschland nach dem WK2 “entnazifizieren”, der täuscht gewaltig. Wir müssen das mal ein bisschen studieren. Gearde wegen § 130 GG, sollte Interesse an diesem Thema wecken.

    Nur die Lüge braucht die Kraft des Gesetzes, die Wahrheit steht von alleine aufrecht. Wer in Deutschland Anno 2009 den Zweifel an so genannten “historischen Tatsachen” bekundet, der zweifelt nicht, sonder er “leugnet”. Leugnen, dass erinnert mich irgendwie an einen alten Krimi, wo man den Angeklagten beschuldigt und keine ausreichenden Beweise für dessen Tat nachweisen zu können. Was macht der Angeklagte? Er leugnet die Tat.

    Vergleichen wir das mal mit dem „leugnen“ von 2009… Es ist wie bei den „Diäten“ der Politiker. Eine Frau denkt bei diesem Begriff zuerst ans abnehmen – es ist ein Begriff für „weniger“. Auf Regierungsebene ist das genau anders herum. Diese Drecksäcke bekommen „mehr“ wenn Diäten im Spiel sind. „Diät“ hält dann nur einer – das Volk – nur W I R haben weniger wenn D I E mehr haben.

    „Leugnen“, also anzweifeln oder kritisieren (wir wollen nicht den Neusprech einführen) – kann dafür in den Genuss eines Einzelzimmer kommen. Die Absurdität von § 130 GG liegt im Gesetzestext selbst. Man muss das mal lesen, vielleicht mehrmals. Schnell wird klar dass man von Gesinnungsjustitz sprechen kann. Es sind die Ketzerprozesse des 21 Jahrhundert. Wer nicht glaubt, der gehört auf den Scheiterhaufen – das kenne ich doch irgendwoher. Die Kirche war doch vor langer Zeit mit diesen Methoden auf Tourneé Von Wissen kann nicht die Rede sein – erst recht nicht, wenn Glaube per Ge$etz verordnet wird.

    ° @zdago
    Weil das eine Machtpolitisch zum Vorteil ist und das andere zum Nachteil. Ich sage jetzt einmal nicht, für wen! Aber das ist immer die Grundfrage: die Spur des Geldes oder : wem nützt es?
    Und es sind immer die gleichen!

    Das darf man ausnahmsweise mal nicht „leugnen“ und ich wiederhole es nochmal …es sind immer die gleichen!

    Mit meiner Leserschaft habe ich wirklich mehr als Glück – wenn ich da mal auf andere Seiten schaue, besonders auf die Kommentare, dann wird einem schlecht. Es geht bereits beim 2. manchmal 3. Kommentar nicht mehr um das Thema des Artikels, sondern streitet sich auf ganz anderen Baustellen, – und das wird hier ganz bestimmt nicht eingeführt – soviel ist sicher.

    Deshalb – danke fürs Hirn einschalten…

    Andreas

  2. maya
    5. März 2009 um 13:23

    @zdago
    meine volle zustimmung!
    es fast positiv zu betrachten, dass das finanzsystem zusammenstürzt …

  3. zdago
    4. März 2009 um 20:07

    @warum erwähnt niemand mehr die millionenfache ermordung der ureinwohner amerikas? die völkerbereinigung stalins? die milliarden toten im afrikanischen sklavengeschäft?

    Weil das eine Machtpolitisch zum Vorteil ist und das andere zum Nachteil.
    Ich sage jetzt einmal nicht, für wen! Aber das ist immer die Grundfrage: die Spur des Geldes oder : wem nützt es?
    Und es sind immer die gleichen!
    mfg zdago

  4. Sepp
    3. März 2009 um 23:58

    Schaut Euch mal dieses Video an und dann vergleicht mal die Zahlen im Wiki oder ähnlichem.

    Grüße Sepp

    p.s.
    Danke Andreas für die gute Seite, lese ich sehr gerne.

  5. maya
    2. März 2009 um 18:59

    @zdago
    der text war ja nur ein kleiner teil eines ganzen buches. wenn man alles im zusammenhang sieht, wird zumindest klar, dass an der „holocaust-sache“ ganz gravierend etwas nicht stimmt.

    und auch wenn es stimmen würde … warum erwähnt niemand mehr die millionenfache ermordung der ureinwohner amerikas? die völkerbereinigung stalins? die milliarden toten im afrikanischen sklavengeschäft? die 2 atombomben-abwürfe? … hat die zeit das alles vergessen gemacht?

    kaum ein land hat nicht auch blut unter den fingernägeln …

    @andreas
    danke. aber laut irgendeinem artikel des GG ist es verboten, eine andere meinung zur „holocaust-story“ zu haben. es ist ja auch nicht meine meinung, gibt halt nur ne menge lesestoff darüber ;-) das schulfach geschichte hatte ich noch nie gemocht … mittlerweile weiß ich warum: alles in den schulbüchern ist absichtlich erstunken und erlogen, um das deutsche volk manipulieren zu können uvm.

    viele grüße
    maya

  6. zdago
    2. März 2009 um 18:44

    @maya Diese zeitnahen Erhebungen legen nahe,
    Na ja – wie korrekt mag eine Erhebung unter den Umständen von 1947 sein. Wir sehen doch, wie präzise Erhebungen heute sind – ohne offene Besatzung und vielfach demolierte Infrastruktur, aber mit umfassenden Computer-Systemen.
    Ich weiß nicht so recht, wie präzise man diese Erhebungen einordnen kann.

    @Andreas,
    ja – die Email-Adresse gibt es wirklich.
    mfg zdago

  7. 1. März 2009 um 19:22

    [-zdago-]

    Nur einmal so nebenbei: im Grunde ist das Judentum doch eine Religion – als Volk müßten sie – als Bewohner Palästinas – eben Palästinenzer sein.

    Mit Ansätzen solchen Formats, da kann man richtig was mit anfangen… drehen wir den Spieß mal um:

    – Iraqer in Iraq Iran
    – Holländer in Holland usw
    – Juden in = Israel?

    und genau an dieser Stelle kreuzen sich die Wege der Religionen. Israel die Juden und der Zionismus – alle guten Dinge sind drei, so sagt man. Die „heilige 3faltigkeit“ – fällt mir spontan dazu ein.

    Gut, wenn „die Juden“ keinen Staat haben/hatten, leuchtet das ein. Aber man spricht doch auch vom jüdischen Glauben. Betrachten wir das Judentum mal als Religion bzw. Glaube – und setzten diese Philosophie mit den anderen Religionen gleich, dann würde man sagen: Da kommen die Evangeliten, gefolgt von den Katholiken…

    Es würde sich doch sehr eigenartig anhören, wenn es plötzlich hieße: Ich bin Moslem; ich bin Christ und die jeweiligen Landesnamen in Vergessenheit geraten, weil eine Handvoll schwarzen Adels auch kein „Volk“ in diesem Sinne sein kann. Die Psychos an den Hebeln sind kein Volk, haben keine Kultur und „Wurzeln“ schon mal gar nicht. Das einzige was bei denen wurzeln schlägt, ist der Glaube daran, der Zeitgeist hätte kein Verfallsdatum – und ich bin mir sicher, er hat eines…und das ist abgelaufen…

    zdago… ist Ihre E-Mail Adresse richtig angegeben? – dann lasse ich Ihnen mal ein Passwort zukommen – Sie können wenigstens mit dem Archiv Inhalten etwas anfangen…

    mfg

    Andreas

  8. 1. März 2009 um 18:26

    auszug aus einem buch:

    „Für die Zeit unmittelbar vor dem Krieg (1938) gibt der World Almanach die jüdische Weltbevölkerung mit 15.688.259 an. Ermittlungen jüdischer Organisationen ergaben, daß es im Nachkriegsjahr 1947 „mindestens 15,6 Millionen und höchstens 18,7 Millionen“ Juden weltweit gab.
    Diese zeitnahen Erhebungen legen nahe, daß die allseits behauptete Zahl der jüdischen Verluste während des Zweiten Weltkrieges maßlos übertrieben ist. Doch bei den vielen Widersprüchen in der Darstellung des Holocaust sollte es niemanden wirklich überraschen, daß die Angaben zur jüdischen Weltbevölkerung sukzessive angepaßt wurden, um die behaupteten 5 – 6 Millionen Holocaust-Opfer plausibel erscheinen zu lassen.

    So z.B. gibt der World Almanach in der Ausgabe von 1947 die jüdische Weltbevölkerung vor und nach
    dem Krieg jeweils mit ca. 15,7 Millionen an. In der nur zwei Jahre später erschienenen Ausgabe von 1949
    werden diese Angaben ohne jegliche Erklärung gravierend verändert. Die jüdische Weltbevölkerung vor
    dem Krieg steigt nachträglich um 900.000 und die Zahl für nach dem Krieg nimmt auf mysteriöse Weise
    um 4,5 Millionen ab.“

    unerwähnt bleibt immer, dass während des 2. weltkrieges etwa 15 millionen deutsche vertrieben und ermordet wurden von den siegermächten. wie nennt man das denn dann???

    • 1. März 2009 um 19:42

      Guten Abend, maya !

      Danke für den Kommentar – dessen Inhalt ich mich vollkommen anschließen kann. Genau aus diesem Grunde, musste man die Zahl der jüdischen Bevölkerung etwas frisieren – und davon jede Menge.

      Weltbevölkerung sukzessive angepaßt wurden, um die behaupteten 5 – 6 Millionen Holocaust-Opfer plausibel erscheinen zu lassen.

      Es geht um 6 Mio. nicht mehr und nicht weniger – eben genau 6….
      Wenn man die Finger nicht aus den Büchern lassen kann – besonders deren Religion ich nicht angehöre (als Jude) – deren Drehbuch absolut nicht nach jüdischen interessen geschrieben ist – da muss man doch was machen…und das hat man …

      Gruß und Dank

      Andreas

  9. zdago
    1. März 2009 um 17:29

    @Bevor diese Taufe durch Kino und Massenmedien erfolgte, hieß es Völkermord,
    OK – also für den Computer: der Begriff wurde in den siebzigern als Kampf- und Propagandabegriff auf die Ereignisse der Jahre 33-45 eingedeutet.
    Nur einmal so nebenbei: im Grunde ist das Judentum doch eine Religion – als Volk müßten sie – als Bewohner Palästinas – eben Palästinenzer sein.

    @Weil die gesamte Menschheit nur aus diesem Grunde in der Situation ist, die wir alle gegenwärtig miterleben.
    Diese Aussage finde ich am Interessantesten. Die historische Kausalität ist sicherlich der faszinierenste Teil des historischen Themas.
    Da stellt sich mir die Frage, warum diese 6 Millionen Menschen so wichtig sind, während andere Gruppen historisch – weder für Europa noch sonstwo – eine derartige Rolle spielen. Stalin sol in Russland bei zwei Säuberungen jeweils 6 Millionen aus dem Genpool entfernt haben, Wieviele Indianer es waren, ist unbekannt, aber es war die komplette Einwohnerschaft des Nordamerikanischen Kontinentes. Die Engländer sollen in Südostasien Millionen Tote durch Nahrungsblockade erreicht haben, um zu verhindern, daß sich die Leute auf die Seite der Achse schlugen. na ja – und so weiter.
    Da befriedigt mich diese historische Kausalität nicht – ich finde sie nicht glaubhaft.
    Überzeugender finde ich da das Szenario, daß die USA sich nach der inneren Konsolidierung gegen 1890 entschlossen, die damaligen Weltmächte zu Entmachten und selbst die Macht zu übernehmen.
    Kausalität und Ablauf währen überzeugender und würden mit den Aussagen und Ereignissen der Vergangenheit übereinstimmen.
    mfg zdago

  10. 1. März 2009 um 12:38

    Hallo zdago!

    Ich fange mal hinten an:

    @Er stellt nicht nur einen Schmerz für die Juden, sondern für die gesamte Menschheit dar und muss auch so gesehen werden. Wieso das? Das erinnert mich an Koch, der sinngemäß sagte: erst durch die Anwesenheit der Juden hat die deutsche Kultur wert!

    Weil die gesamte Menschheit nur aus diesem Grunde in der Situation ist, die wir alle gegenwärtig miterleben. Die Juden, die unter dem Pakt des Nationalzionismus (wie Sie folgerichtig ausdrücken) gelitten hat, teilt auch das deutsche Volk und die Völker der Welt ebenso.

    Sind diese so viel weniger wert, daß nur die Juden ein ewiger Schmerz der Menschheit sind?

    Schicksal und Ursache anderer Völker habe ich nicht thematisiert, sondern machtpolitische Hochverräter denen jedes Mittel recht ist um allein das umzusetzen, was zionistische Gesinnung in hohle Köpfe geimpft hat.

    Es ist alles eine Frage des Glaubens der sich in der glänzenden Fassade wiederspiegelt und ohne deutsche Gesetze nicht existieren kann. Das darf natürlich unter keinen Umständen passieren – selbst die Wachtel im pinky Overall, predigt das brav vor sich her. Dazu werde ich in der Fortsetzung ausführlich zurückkommen (vielleicht noch heute Abend).

    Zum Begriff Holocaust:

    Es ist notwendig, das Ereignis anzusprechen, daß von Extremisten „Holocaust“ getauft wurde. Bevor diese Taufe durch Kino und Massenmedien erfolgte, hieß es Völkermord, und diese ursprüngliche Bezeichnung hätte man besser beibehalten sollen. „Stämmemord“, das wäre noch treffender gewesen, denn die entscheidene Frage der aufgeflammten Untersuchung wird sein: Welcher Stamm tötete welchen Stamm oder
    welche Stämme und Gruppen? Und warum? Die im Begriff „Holocaust“ enthaltene Ansicht, daß es sich um ein Opfer an Gott gehandelt habe, ein Brandopfer, ist eine Schöpfung der Täterseite, die es tatsächlich so sieht, weshalb jeder, der den erst später geschaffenen Begriff nachplappert, den Nachfolgern der Täter nützt. Da sich der Begriff jedoch vollkommen durchgesetzt hat, werde ich ihn nun auch selbst verwenden, um ein besonderes Wort für dieses Morden zu haben, ich müßte sonst ein neues Wortes erfinden.

    Ich erinnere also zunächst an die Opfer der Hexen- und Hexerverfolgung, die Opfer der Hugenottenverfolgung, die Opfer der Indianerausrottung (auch einst in Europa selbst), die Opfer des Sowjetsystems und der chinesischen „Linken“ (jeweils mehrere Zehnmillionen), die Opfer der Roten Khmer in Kambodscha (mit ca. 3 Millionen Opfern das Massenmorden mit der höchsten prozentualen Todesquote), die Opfer des Massenordens zwischen den Tutsi und den Hutu in Afrika, die Opfer von David (Kopie), dem König des I. levitischen Reichs, an alle in der Bibel als augerottet aufgezählten Völker, aber auch an die deutschen Opfer des 30jährigen Krieges (manche Gegenden wurden zu über 50% entvölkert), die Opfer des Hungerboykotts von 1918, die deutschen Opfer in Polen 1939 und die Opfer der Bevölkerungsvernichtung durch Bomben, sowie die deutschen Nachkriegsopfer, und schließlich erinnere ich an die arabischen Opfer des III. Reichs (das III Reich Israel – NICHT Deutschland – Deutschland hat mit dem Begriff 3.Reich nichts zu tun). All dies soll keinesfalls vergessen oder weniger wichtig sein, denn alle Opfer wurden Opfer desselben Geistes, und dieser ist auch verantwortlich für die Opfer des Holocaust, so wie er brav in die Geschichtsbücher fand.

    Auch die Zahl 6 wied in Bezug auf Brandopfer mehr als häufig erwähnt, ein genaues Datum kann ich leider nicht festmachen, aber wo er das erste mal auftaucht.

    Brockhaus, 19.Auflage, Wörterbuch Band 27, „Holocaust“: „Inferno, Zerstörung, eigentlich: Brandopfer.“ Yehuda Radday beschrieb ein uraltes Tieropfer im Jerusalemer Heiligtum, das gänzlich zu verbrennen war und von niemandem gegessen werden durfte. Dieses Opfer wurde in der griechischen Thoraübersetzung „Holocauston“ genannt.

  11. zdago
    1. März 2009 um 10:35

    @Der Holocaust an den Juden ist eine Tatsache.

    Gut – der erste Absatz ist der Justiz geschuldet.
    Aber mich würden einige historischen Fragen interessieren, die mir mein Vater nicht beantworten konnte.
    Seit wann ist dieser Begriff in Gebrauch. Ich kenne ihn erst seit den siebzigern, im Zusammenhang mit einer Fernsehserie.
    Und wenn ich das Thema schon anspreche: seit wann gilt der Begriff Nazi für die Nationalsozialisten? Ursprünglich war es eine Abkürzung für Natianalzionisten, die Juden, die in den zwanzigern aus Rußland und Polen nach Deutschland flüchteten. Wann wurde der begriff umgedeutet?
    Da habe ich noch einige Lücken.

    @Er stellt nicht nur einen Schmerz für die Juden, sondern für die gesamte Menschheit dar und muss auch so gesehen werden.

    Wieso das? Das erinnert mich an Koch, der sinngemäß sagte: erst durch die Anwesenheit der Juden hat die deutsche Kultur wert!
    Was ist mit karthagern, Hugenotten, Indianern, Huttos und Tutsis, usw. Die Liste kann man ewig verlängern. Sind diese so viel weniger wert, daß nur die Juden ein ewiger Schmerz der Menschheit sind?
    mfg zdago

  1. 2. März 2009 um 10:00

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