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WIR SIND DER STAAT

(…Anm. Dieser Beitrag ist aus anspruchsvollen Texten der Seite Deutsche-Idealistenzusammengestellt und ein Werk fremder Federn, mit denen wir uns keineswegs schmücken möchten. Der Artikel ist auf den ersten Blick sehr lang , aber glauben Sie mir, er hat mit einem Aufruf im Kleid der Revolution nicht direkt etwas zu tun. Er ist nicht an ein bestimmtes Volk, an eine bestimmte Gruppe, Religion, Rasse oder Ideologie gerichtet. Das kulturelle Erbe der Völker bekommt eine besondere Bedeutung – unser Dasein einen tieferen Sinn. Der Sinn, so glaube ich, könnte bei allen Menschen der Selbige sein … )

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„Das kleine Geheimnis der Freiheit“

Wenn wir den Punkt überwunden haben, an dem ein Mann wie Kant dazu gebracht wurde, selbst die Vernunft anzuzweifeln, wenn wir also Logik und Kausalität als die Grundlage voraussetzen, auf der alle Politik gemacht wurde und wird, so ist dies auch die Grundlage, auf der Politik nicht nur zu verstehen, sondern auch zu verändern ist.

Betrachten wir allein die politische Entwicklung in der BRD während der letzten 50 Jahre, so führt dies bei jedem daran nicht Beteiligten zumindest zu größtem Erstaunen. Da während der gesamten Zeit immer irgendwelche Bestrebungen liefen, die diese erstaunliche Entwicklung verhindern wollten, was wohl als „Nationale Politik“ zusammengefasst werden kann, so bleibt dazu festzustellen, dass all diese gegenläufig gedachten politischen Bemühungen völlig versagt haben. Dies führt zu dem Schluss, dass alle gegenläufige Politik und/oder die damit befassten Politiker untauglich waren. Zumindest waren beide extrem erfolglos. Und das im allergrößten Stil.

Seit mehr als 4 Jahren beschäftigen wir uns mit der Beantwortung politischer Fragen wie auch mit Fragen zur Politik selbst. Jede Frage zur Politik oder zu politischen Entwicklungen ist immer eine Beschäftigung mit der Vergangenheit, also mit bereits erfolgter Politik. Erst wenn vergangene Entwicklungen in sich offen gelegt sind, wird es möglich, die damit verfolgten und angestrebten, noch in der Zukunft liegenden Ziele ableiten und erkennen zu können. Dass es dazu erforderlich sein würde, die politischen Entwicklungen von annähernd 2000 Jahren einer analytischen Betrachtung zu unterziehen, das hat sich auch für uns erst während unserer Arbeiten gezeigt.

Nun sind wir beileibe nicht die Einzigen, die sich Gedanken über Politik machen. Auch sind wir nicht die Einzigen, die nicht nur den Lug und Trug der aktuellen Politik, sondern auch die Gefahren erkannt haben, die uns allen aus den aktuellen politischen Entwicklungen drohen. Einen brauchbaren Weg oder gar ein Mittel, welches diesen Entwicklungen wirksam entgegengestellt werden könnte, haben wir leider von nirgendwo gefunden, was nicht heißen soll, dass es ein solches nicht vielleicht gibt. Uns blieb also nur, diese Wege und Mittel selbst hinter den Schleiern aller Weltanschauungen zu suchen. Jede Gegenwehr gegen die laufende Vernichtung der Menschheit bedarf aber zunächst einmal immer einer gesicherten geistigen Grundlage, da auch die Vernichtung zuerst auf geistigem Wege und mit geistigen Mitteln erfolgt. Was wir darunter verstehen, das wollen wir im Folgenden kurz vorstellen.

Das von uns bei allem Suchen und allen Analysen grundsätzlich gewählte Vorgehen steht im völligen Gegensatz zu dem, welches alle politisch-wissenschaftlichen Kräfte anwenden. Deren Weg ist immer der, aus kleinsten Nachweisen ein politisches Gesamtbild abzuleiten, also aus Dokumenten und Erlebniszeugen ein deduktives Gesamtbild zu entwickeln, wozu als Grund genannt wird, alle politische Entwicklung sei vielschichtig und „polyform“. In letzter Konsequenz könnte demnach jeder einzelne Mensch entscheidenden Einfluss auf die politischen Entwicklungen haben, ist doch auch er Teil der Vielschichtigkeit. Diese Annahme geht also von einer völlig gleichmäßigen Verteilung von Kräften und Gewichten aus. Dass dies nicht zutreffend sein kann, ergibt sich allein schon daraus, dass die menschliche Gesellschaft strukturiert ist. D.h. es bestehen Strukturen, die heute über die Nationalstaaten bis hin zu den verschiedensten internationalen Organisationen reichen, in denen einzelnen Personen Positionen und Kompetenzen anvertraut werden, die deren Entscheidungen eine Macht verleiht, welche große Gruppen von Menschen dominiert. Dies kann ganze Völker oder auch die gesamte Menschheit umfassen. Damit aber wird Politik nicht mehr von jedem Einzelnen gemacht, sondern nur noch von wenigen Personen bzw. Funktionsträgern. Die so genannte Vielschichtigkeit von Politik konzentriert sich damit letztlich bis auf den Punkt, an dem sich die so genannte Vielschichtigkeit bis auf einen einzelnen Funktionsträger reduziert.

In den vergangenen geschichtlichen Zeiten waren in fast allen Perioden politische Organisationen und plutokratische Machtkonzentrationen vorhanden, die so dominant waren, dass sie die gesamte Entwicklung entscheidend beeinflussen, ja sogar steuern konnten. Diese Zusammenhänge völlig zu ignorieren bzw. immer soweit aufzulösen, bis möglichst viele, angeblich unabhängige politische Akteure verbleiben, ist einer der großen Mängel, vielleicht auch eine der Absichten, aller politischen Wissenschaften. Um dann aus solchen künstlich verwirrten Zuständen auch noch ein selbst gewolltes Bild zu konstruieren, und zwar ein solches, wie es die dominante politische Macht gerne hätte, dazu wird dann die kleinste nur denkbare Ebene, die Ebene der Zeitzeugen und der Dokumente, zur Basis aller Arbeit gemacht. Sind die Zeitzeugen dereinst dann gestorben, verbleiben nur noch die Dokumente. Allein diese Methode schafft die Grundlage, um das Bild von Politik und Geschichte in jeder beliebigen Art und Weise zu verfälschen. Man darf also getrost behaupten: viele der wissenschaftlichem Methoden der Geisteswissenschaften wurden einzig dazu erfunden, um Fälschungen überhaupt produzieren zu können. Wer nun aber seine politischen Analysen an der Wahrheit ausrichtet, wer nach den tatsächlichen Zusammenhängen sucht, der sollte immer zuerst nach der machtpolitischen Dominante forschen – was meist äußerst einfach ist -, dazu die offenkundige politische Entwicklung nehmen, die unzweifelhaft immer dem von dieser Dominante angestrebten Ergebnis entspricht und braucht sich dann einzig noch mit der Frage zu beschäftigen, auf welchem Wege es der dominierenden Macht gelungen ist, dieses Ergebnis zu erreichen, bzw. was die zu erreichenden Endziele dieser Macht sein könnte.

Nun gibt es viele Personen und Organisationen, die dazu angetreten sind, das Deutsche Volk retten zu wollen. Allein schon aus den zwischenzeitlich weltweit erreichten politischen Zuständen ist aber die Rettung eines einzelnen Volkes heute nicht mehr möglich. Da die heutige Politik auf die gesamte Menschheit ausgerichtet ist, kann auch nur die gesamte Menschheit sich gegen diese Politik zur Wehr setzen. Ein einzelnes Volk von diesen politischen Entwicklungen auszuschließen ist nicht realisierbar. Wer also sein Volk retten will, der ist gezwungen, alle Völker zu retten. Wer sein Volk retten will, der muss weltpolitisch wirksam werden. Wer aber die Menschheit retten will, der ist überhaupt nur dann berechtigt, solches zu unternehmen, wenn er sich für grundsätzlichste, allgemeingültige menschliche Werte einsetzt. Und diese Werte können immer nur idealistische Werte sein. Solche Werte sind z. B. Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit.

Tatsächlich nimmt nun auch die Macht, die heute die weltweite Politik dominiert, die USA, für sich in Anspruch, solche Werte zu vertreten oder anzustreben, was aber selbst für den Uninformiertesten immer deutlicher als Heuchelei, wenn nicht gleich als glatter Betrug, erkennbar ist. Nur wollen wir uns hier nicht mit Nachweisen dieser Heuchelei, wir wollen uns auch nicht mit der USA oder ihrer  BRD-Unterorganisation beschäftigen, sondern zunächst einmal mit uns, die wir diese Werte tatsächlich fordern und wollen. Wollen für jeden einzelnen Menschen und damit auch für jeden einzelnen deutschen Menschen.

Was können wir tun, wie können wir Macht und Einfluß gewinnen, wie können wir uns organisieren, wie können wir vorgehen? Das Bedürfnis und selbst die konkrete Nachfrage wird tagtäglich stärker, womit auch die Beantwortung dieser Fragen immer drängender wird.

Will jemand das deutsche Volk retten, so muß er bereit sein, sich auch für die Rettung aller anderen Völker einzusetzen. Die Aufgabe und das Ziel kann also kaum größer gesteckt werden, heißt es doch, daß ein Kampf für die Menschheit geführt werden muß. Wenn wir Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit als höchste und für jeden einzelnen Menschen gültige Werte ansehen, so heißt dies nichts Geringeres, als daß wir uns (mit) an die Spitze eines weltweit zu führenden Wahrheitskampfes, Gerechtigkeitskampfes und Freiheitskampfes stellen müssen.

Allein aber aus den gegebenen Möglichkeiten heraus wird es nicht realisierbar sein, diese gigantische Aufgabe einzig auf unseren oder einzig auf deutschen Schultern zu tragen. Jedes Volk kann, ja jedes Volk darf immer nur für sich selbst kämpfen – soll doch niemandem die Art eines anderen Volkes aufgezwungen werden –  wobei wir unsere Unterstützung allen Menschen, gleich welcher Rasse, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung, anbieten wollen und müssen. Nur wird letztlich jedes Volk seine Freiheit nur durch eigenes Engagement erreichen können, wobei für alle Völker schon dann viel erreicht wäre, wenn es gemeinsam gelingt, die uns alle unterdrückende und dominierende Macht zunächst auf ihren eigenen Hoheitsbereich zurückzuführen. Daß diese dominante Macht eigentlich keinen eigenen Hoheitsbereich hat, daß sie, die Händler-Plutokraten, sich ihre Herrschaft selbst über den Hoheitsbereich der USA nur dadurch ergaunert haben, daß sie der amerikanischen Nation die eigene menschenverachtende Weltanschauung aufgezwungen haben, das soll hier nur nebenbei erwähnt werden.

Bevor an die Rettung der Menschen und ihrer Völker, mit ihren über einen langen Zeitraum ohne fremden Einfluß gebildeten gemeinschaftlichen Wesensarten, gedacht werden kann, müssen zunächst verschiedene geistige Voraussetzungen definiert werden. Dies ist insbesondere schon deshalb erforderlich, weil die politischen Heucheleipraktiken viele Begriffe inhaltlich umgedeutet und  teilweise sogar mit einzig den eigenen Betrügereien nützlichen moralischen Attributen versehen haben. Bevor an die Rettung von Menschen und Völkern gedacht werden kann, müssen wir uns zunächst darüber klar werden, was Menschen und Völker sind und was ihr Sinn und Zweck ist. Denn wer etwas retten will, der sollte zumindest wissen, was dieses denn überhaupt ist. Wer sind wir, was ist unser menschlicher Sinn und worin liegt der Zweck einer Volksgemeinschaft?

Definitionen:

1. Der Mensch besteht aus Körper und Geist, obwohl heute von beiden nur noch der Erstere zu existieren scheint. Unabhängig von allen religiösen, christlichen, esoterischen oder sonstigen Vorstellungen müssen wir die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigen, wonach der Körper, zusammengehalten von Energie, nur solange lebt, wie ihm stetig neue Energie zugeführt wird, und daß bei seinem Sterben auch für den Geist „die Lichter ausgehen“, weil dann die DNS absterben, die nach der neuesten Biophotonenforschung dem strukturierten Licht in unseren Zellen die Basis bieten. Alles darüber Hinausgehende mag sich jeder vorstellen, wie und was ihm beliebt.

Körper und Geist bilden eine Einheit, obwohl oberflächlich betrachtet auch der Anschein entstehen könnte, daß zwar der Geist nicht ohne den Körper, der Körper aber sehr wohl ohne Geist leben kann. Das wäre aber wirklich nur oberflächlich, denn selbst dort ist ein Geist vorhanden, wo er für Außenstehende völlig ungenutzt vor sich hin dümpelt. Unser Geist ist aufgeteilt in das Bewußtsein und das sogenannte Unterbewußtsein, die uns beide, wenn wir sie zur Vereinfachung einmal als Daten- oder Wissensspeicher ansehen, in denen also nichts anderes als Informationen gesammelt sind, alle unsere daraus gebildeten Werte liefern. Während wir unser Bewußtsein tagtäglich beanspruchen, nutzen und auch verändern können, das Bewußtsein also letztlich ein Produkt unserer empirischen Existenz, unseres ganz persönlich Erlebten ist, verhält es sich mit unserem sogenannten Unterbewußtsein doch völlig anders. Nicht nur, daß seine Einflußnahmen auf unser Leben weitaus unkontrollierbarer sind, so ist auch seine Herkunft eine andere. Wo kommt das Unterbewußtsein überhaupt her, wer hat es aufgebaut, woher stammen seine Informationen? Diese Fragen betreffen hochaktuelle Forschungen, die auf Ergebnissen basieren, die bisher aber schon allein deshalb unpopulär geblieben sind, weil diese Antworten zwangsläufig annähernd alle gängigen Religionen, ja gar Religion an sich, in Frage stellen. Die Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Unterbewußtseins, die schon der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung ansatzweise gefunden und unter dem  Titel „Archetype“ beschrieben hat, führen zu dem Ergebnis, daß das Unterbewußtsein aus ererbten Informationen besteht. Denn bei der Bildung der ersten embryonalen Zelle ist bereits Licht in ihr enthalten. Und in diesem Licht und seinen Strukturen sind Informationen gespeichert. Wenn auch die Erkenntnisse auf diesem Forschungsgebiet längst nicht als vollständig und gesichert angesehen werden können, so muß aber davon ausgegangen werden, daß nicht nur körperliche Eigenschaften und Besonderheiten von den Eltern auf die Kinder vererbt, sondern auch Geist, Wissen und Werte weitergeben werden. Jeder Mensch erhält also weitaus mehr von seinen Eltern, als er selbst zu sehen vermag.

In diesen unterbewußten Informationen leben und wirken unsere Ahnen in uns. In uns haben sie ihr „ewiges Leben“. Nicht also wir haben uns hier zusammengebracht, nicht unser Bewußtsein – dieses völlig auf sich allein gestellt hätte uns, bei logischer Überlegung, in der heutigen Gesellschaft bestenfalls zu Gangstern werden lassen – sondern einzig ererbte Informationen haben uns hierher gebracht. Einzig sie zwingen uns die Aufgaben auf, die zu diskutieren wir uns hier vorgenommen haben. Nicht unser Bewußtsein, unser Unterbewußtsein drängt oder zwingt uns gar, lebende Wahrheit, lebende Gerechtigkeit und lebende Freiheit zu sein. Es ist also in jedem von uns ein unbewußter Antrieb enthalten. Der individuelle Beitrag, jedes individuelle Engagement, welches daraus hervorgeht, wird dann nur noch davon bestimmt, wie stark die eigene Kraft ist – die auch als Angst oder Feigheit bezeichnet werden kann -, die jeder bewußt aufwendet, um die in ihm aufkommenden uralten Hinweise und Aufforderungen zu unterdrücken oder zu verdrängen.

Die politischen Konsequenzen daraus erlebt jeder selbst. Während unser Bewusstsein tagtäglich mittels der Medien bearbeitet wird, ist die Manipulation der in unserem Unterbewußtsein verankerten Werte schon wesentlich schwieriger, sind diese doch das Ergebnis einer langen Generationenkette und spiegelt sich in diesem Unterbewußt sein auch die Ordnung wieder, in der unsere Vorfahren während eines langen Zeitabschnitts lebten. Wer nun uns eine an seinem politischen Nutzen ausgerichtete Weltanschauung aufzwingen will, der kann dies nicht allein über die Manipulation des Bewusstseins erreichen, sondern der ist immer gezwungen, sich auch der innerhalb der Völker vererbten, der unbewußten, Werte zu bemächtigen.

2. Das Volk, gemeint ist damit jedes Volk, ist immer eine Gruppe von Menschen, die

1. aus einem Kern abstammungsseitiger Verwandtschaft besteht,

2. in einer gewachsenen gemeinsamen Ordnung von Werten und Sittlichkeiten lebt,

3. in der Lage ist, die Existenz der eigenen Ordnung wie auch die Gemeinschaft selbst zu sichern.

Diese drei Komponenten machen ein Volk aus und nicht etwa die Anzahl der darin zusammengeschlossenen Menschen. Fällt eine der Komponenten weg, so hat das Volk aufgehört zu existieren, wobei seine völlige Auslöschung niemals in wenigen Tagen erfolgen kann, sondern immer einen längeren Zeitraum benötigt.

Der erste und einzige Ansatzpunkt zur Vernichtung von Völkern kann demnach immer nur der sein, ihm seine Schutzfunktion zu rauben. Erst wenn dies gelungen ist, erst dann kann damit begonnen werden, auch die anderen beiden tragenden Komponenten eines Volkes zu zerstören. Dies bestätigen alle geschichtlichen Entwicklungen. Am Anfang der Zerstörung eines Volkes steht immer ein ihm aufgezwungener Krieg, mit dessen Verlust alle Volksmitglieder insbesondere den Schutz ihrer Volksgemeinschaft verlieren. Je offener und weiter die Zerstörung der Schutzfunktion der Volksgemeinschaft fortschreitet und erkennbar wird, desto stärker entwickeln sich in der Folge größere und kleine Beziehungsgeflechte, in denen der Einzelne versucht, diesen Verlust zu kompensieren. Erst danach werden die siegreichen Kräfte immer versuchen, die Ordnung zu zerstören, um erst im Anschluß daran, im letzten Schritt, die abstammungsseitige Verwandtschaft, und damit das unbewußte Wesen und die Eigenarten des Volkes, aufzulösen.

Damit haben wir nun den Punkt erreicht, an dem sich jeder einmal seine Gedanken zur Geschichte seines Volkes machen sollte. Denn nur seine Volksgemeinschaft kann es ihm erlauben, Mensch zu sein.

Um dabei den Sturz in die tiefen Täler der Sentimentalität zu verhindern, sollten darüber nicht diejenigen vergessen werden, die (nicht erst seit heute) die weltweite Politik bestimmen. Sie, die Händler-Plutokraten, sind zwar Familien-Clans, aber kein Volk (materialistisches Denken kann immer nur egoistisch sein), sie gehören auch keinem Volk an und sind keinem Volk verpflichtet, womit sie auch kein Volk wollen und kein Volk existieren lassen können. Wer aber kein Volk will und auch nicht bestehen lassen darf, der kann auch keine Menschen wollen. Der will niederste Kreaturen. Kreaturen, die ihm schutz- und haltlos in neuen, plutokratisch direkt gesteuerten „Konzern-Völkern“ zusammenorganisiert und ausgeliefert sind. Und da, wo sich ihm noch immer Menschen in den Weg stellen, da wird er alles tun, um diese zu vernichten.

Spätestens damit sollte auch die Frage von Gut und Böse ein für alle Male beantwortet sein. Nur ist dies die letzte Frage, um die es geht. Es geht um weitaus wichtigeres als um Moral, es geht um die Arterhaltung des Menschen und der Völker. Beides die einzigen Garanten für die Erhaltung in einer natürlichen und menschlichen Umwelt!

Heute darf nur noch der, der zur niedersten Kreatur werden will, ruhig weiterschlafen.

Wir behaupten: wer du bist und was du machst, das entscheidest du selbst! Denn dies erst macht dich zum Menschen. Wir hören dein Gemurmel und deinen stillen oder auch lauten Widerspruch, von wegen diese und jene Zwänge, insbesondere solche, die sich so als Sachzwänge aufzwängen. Und gibt es da nicht, neben tieferen psychologischen und psychischen Einflüssen, die zusätzlich noch von einer sogenannten Weltanschauung überlagert werden, auch Gesetze, die dich zwingen und die sich deiner Entscheidung, deinem Willen entziehen? Zählst du dich zu den Christen, so müßten wir jetzt sagen: aber wahrlich ich sage dir…, daß all deine Gründe letztlich nur Entschuldigungen vor dir selbst sind. Wir wollen aber nicht nur Christen ansprechen, sondern wir wollen versuchen, jedem den Weg zu zeigen, um seine Entschuldigungen zu entkräften, so daß jeder die Zusammenhänge und auch seine natürliche Freiheit erkennen kann. Wir wollen jedem helfen, selbst seine Weltanschauung los zu werden, denn Freiheit und Weltanschauung sind ein Widerspruch in sich. Freiheit bedarf keiner Weltanschauung, sondern sie braucht einzig den klaren Blick.

Beginnen wir mit der Weltanschauung, das ist die aus Werten zusammengesetzte Brille, durch die jeder das Um-sich-herum auf sich einwirken läßt. An Weltanschauungen gibt es viele grundsätzlich verschiedene, mit noch weitaus mehr Varianten und Unterarten, wobei jede aber letztlich nur der Versuch ist, einen theoretisch-zusammenfassenden Titel für eine spezifische Wertestruktur zu finden. Unter welcher der gängigen Überschriften würdest du dich ein- oder zuordnen? Ist deine Weltanschauung nationalsozialistisch? Ist sie überhaupt sozialistisch, vielleicht sozialdemokratisch oder kommunistisch? Ist sie kapitalistisch? Bist du landadlig konservativ oder ist sie liberal, ist sie human? Bist du modern,  bist du neoliberal oder neomonetär? Oder ist deine Weltanschauung sogar in religiöse Dimensionen abgehoben, ist sie vielleicht islamisch, christlich, esoterisch oder jüdisch? Um auch dich nicht unangesprochen zu lassen, wollen wir davon ausgehen, daß sich auch deine Weltanschauung nicht so genau zuordnen läßt und aus einem Konglomerat vieler dieser oder auch anderer, nur theoretisch abgrenzbarer, Kategorien besteht. So ist letztlich auch die Weltanschauung immer nur das Produkt eines Entwicklungsprozesses, wobei es unerheblich ist, ob dieser Prozeß politisch gesteuert oder ob er ungesteuert ablief. Alle vorgenannten Weltanschauungen haben eines gemeinsam, nämlich daß sie Ergebnisse politischer Prozesse waren oder sind, also mit einer natürlichen, mit einer vom menschlichen Willen unbeeinflußten Entwicklung nichts zu tun haben. Jede dieser Weltanschauungen ist immer eine machtpolitische Schöpfung. Ich höre schon deine Frage, die da lautet: ja, kann es denn überhaupt etwas anderes geben? Ja, kann es! Nur ist der Weg zu einer freien menschlichen Entwicklung nur dann zu sehen, wenn man selbst frei von jedem Wunsch- oder Zwangsdenken ist, also selbst über keine Weltanschauung verfügt. Bei den heute herrschenden machtpolitischen Zuständen, denen sich zu entziehen nur sehr wenige in der Lage sind, eine Befreiung von jeder Weltanschauung zu erreichen, das ist die zentrale Voraussetzung dafür, politisch überhaupt erkennen und denken zu können, was aber nichts anderem entspricht, als sich selbst einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Nur wenn dir das gelingt, nur dann überhaupt erst hast du die Startlöcher erreicht, von denen aus du wieder Mensch werden kannst. Erst dann kannst du Politik erkennen, die ihre einzige Schwäche immer darin hat, daß sie als konzeptioneller Prozeß abläuft, bei dem das Zweite auf dem Ersten aufbaut. Damit enttarnen sich politische Konzepte mit der Dauer ihres Ablaufs in immer größerer Deutlichkeit, so daß selbst die mit der Politik verfolgten und noch nicht erreichten Ziele erkennbar werden.

Daß du als Mensch nicht frei bist, daß du als Mensch heute – ganz gleich, wo du dich auch auf dieser Erdkugel befindest – nicht frei darüber entscheiden kannst, was du bist oder machst, das liegt nicht nur an dir selbst, sondern wird auch dadurch bestimmt, daß du in irgendein System eingebunden bist, aus dem andere ihren Vorteil und Nutzen ziehen. Das System, in dem wir hier aktuell leben – das wir auch als Ordnung bezeichnen können -, dem jemand mal die Bezeichnung Bundesrepublik Deutschland übergeklebt hat, steckt für uns, die wir in dieser Ordnung leben, den Rahmen ab, in dem wir uns nur bewegen können. Damit ist jeder zunächst einmal gezwungen, das System, seine Regeln und Gesetze überhaupt zu kennen. Aber nicht nur darin, daß dies bei der gegebenen Vielzahl niemand überhaupt erfassen kann, liegt das eigentliche Problem, denn zumindest die Grundregeln dürften jedermann bekannt sein, sondern weitaus problematischer sind die Regeln, die ungeschrieben sind und die sich als politischer Schirm über alles spannen. Diese politischen Regeln und Zwänge werden am einfachsten und deutlichsten dann erkennbar, wenn politische Ereignisse bekannt werden, die nicht den geschriebenen Gesetzen entsprechen, und wenn sich politische Tendenzen zeigen, die teilweise sogar frontal gegen die Interessen der eigenen Ordnung gerichtet sind. Und solche Ereignisse mit politischem Widerspruchscharakter treten in den letzten Jahren immer häufiger und offener zu Tage. Es ist kaum mehr zu übersehen, daß die politische Ordnung der BRD ganz offenbar, wie eine Medaille, aus zwei Seiten besteht. Die eine, die uns „unsere“ Politiker vorzeigen möchten, was oft schon zu einem billigen Schauspiel verkommt, wozu man vor nichts, vor keiner Fälschung, vor keiner Umdeutung und vor keinem Betrug zurückschreckt, um diesem Schauspiel den Anschein der Echtheit zu verleihen, während die andere Seite möglichst bedeckt und verborgen gehalten wird. Damit aber wird nicht nur ein Verständnis der betriebenen Politik, sondern selbst ein Verständnis der gesamten Ordnung erst möglich, wenn sich jemand die Mühe macht – was persönlich weder profitabel noch völlig ungefährlich ist -, sich die zweite, die politisch wahre Seite der Medaille einmal näher anzusehen. Ohne überhaupt auf nur ein Detail dieses politischen Hintergrunds (oder doch vielleicht: Untergrunds?) einzugehen, belegt allein schon dessen Vorhandensein, was der Zweck der Vorzeigeseite ist: daß die offizielle Ordnung der BRD nur dem Zweck des Betruges dient! Da nun nicht ganz zufällig die Personen und Gruppen, die die offizielle Ordnung, die Vorzeigeseite, wenn auch nicht geschaffen, so doch verwaltet und ausgebaut haben, nun die gleichen sind, die auch den politischen Untergrund kennen und in ihm ihren wahren Geschäften nachgehen, wobei sie bestenfalls noch irgendwelchen Interessen, ansonsten aber keiner Regel und keinem Gesetz verpflichtet sind, muß konstatiert werden, daß eine kleine, nur der Optik wegen in Parteien aufgegliederte Gruppe von Politikern alle anderen in der BRD lebenden Menschen gegen jedes geltende Recht beherrscht, womit die Einstufung dieser Gruppe selbst als kriminelle Vereinigung an Schönfärberei grenzt. Die BRD wird von einer Gruppe von Politikern beherrscht, die mit zum Teil wunderlichen schauspielerischen Leistungen ein Unterhaltungsprogramm inszenieren, dessen dramaturgischer Höhepunkt immer zu sogenannten Wahlzeiten erreicht wird. Bei diesen Wahlen selbst bleibt den Wählern dann einzig die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, von wem sie künftig betrogen werden wollen, womit die Wahlen nur für die einzelnen Politiker von persönlicher Bedeutung sind. Da diese so „demokratisch“ legitimierten Politiker sich für ihre Machenschaften dann nicht nur auf die gesamten staatlichen Einrichtungen, sondern letztlich auf fast alle Großorganisationen stützen können, hat zur Folge, daß die BRD heute einem Großsyndikat des organisierten Verbrechens entspricht, was für viele, die diese Zusammenhänge kennen, die Gründe liefert, sich nun auch noch ihre ganz persönlichen Vorteile daraus zu verschaffen.

Damit kannst du in der BRD also manches finden, nur nicht deine Freiheit. Da hilft dir auch die abgehobenste Naivität wenig. Und solltest du meinen, daß der Weg dahin der wäre, möglichst viel Geld anzusammeln, um dir darauf gestützt deine Freiheit „leisten zu können“, dann wirst du schnell feststellen, daß auch dann noch immer gilt, daß du die verbrecherisch-unfreien Rahmenbedingungen akzeptieren mußt, um im unfreien Wohlstand zu schwelgen. Denn auch kein Geld wird dir jemals zu deiner Freiheit verhelfen können. Wenn du Freiheit suchst, so kannst du sie nur jenseits der Ordnung finden, die, wenn noch immer nicht welt-, so aber doch europaweit, und damit auch in dessen Zentrum, in der BRD, besteht. Soviel zu dem, was heute als Ordnung ist und was nicht ist.

Aber das ist noch längst nicht das ganze Spektrum dessen, was von den heute herrschenden Verbrechersyndikaten, die sich selbst als Politiker freiheitlich-demokratischer Rechtsstaaten bezeichnen, zu erwarten ist. Denn das, was uns allen künftig an politischen Ergebnissen und Änderungen noch ins Haus steht, das dürften die Wenigsten bereits erkannt haben. Heute allein den Blick auf ein längst in der Auflösung befindliches System wie die BRD zu beschränken, wobei von einer Ordnung kaum noch die Rede sein kann, hieße die Ziele der weltweit laufenden politischen Programme zu ignorieren. Während die Diskussionen auf Einzelfragmente wie die Abschaffung der Währungshoheit, die Globalisierung der Wirtschaft (ein völlig irreführender Begriff), Zuwanderung, die Privatisierung von Staatsvermögen, die Auflösung der Sozialversicherung und vielleicht noch verschiedene Kriege konzentriert wird, entzieht sich der politische Zusammenhang all dieser Maßnahmen ganz elegant den Blicken. Denn alles, was diese Einzelmaßnahmen insgesamt zur Folge haben, der Punkt, an dem das wirkliche Ziel liegt, das ist etwas weitaus Umfassenderes. Das wirkliche politische Ziel ist so umfassend, wie es nicht umfassender sein könnte. Es ist die totale Umstrukturierung der menschlichen Ordnung, die Auflösung aller Völker und Wertegemeinschaften, um sie künftig in Mitarbeitergemeinschaften größter offen auftretender oder auch unsichtbar miteinander verflochtener Konzerne zu neuen Gemeinschaften zusammenzufassen, für die dann nicht mehr irgend ein Staat, sondern für die der Arbeitgeber, dann auch der Ordnungsgeber, die gesamte Lebensordnung bestimmt. Zuletzt, wenn alles privatisiert ist, wenn jede soziale Gemeinschaft, jede soziale Sicherung aufgehoben und die gesamte Wirtschaft in der totalen Abhängigkeit der hinter allem stehenden Händler-Plutokraten steht, dann werden die völlig bedeutungslos gewordenen Staatsregierungen ihre letzten Kompetenzen in die Hände einer ebenfalls völlig bedeutungslosen Weltregierung legen, während über die wirtschaftlichen Besitzverhältnisse, über die längst jede Transparenz verloren gegangen ist, alle Macht auf nur noch wenige Personen konzentriert sein wird. Dann wird jede menschliche Gemeinschaft aufgelöst sein und jeder einzelne Mensch wird sich in einer übersklavischen, nicht nur wirtschaftlichen Abhängigkeitsgemeinschaft wiederfinden. Der Mensch wird dann eine in allen nur denkbaren Belangen gesteuerte Kreatur sein, auf die selbst jeder Regenwurm nur noch mitleidig „herauf“-blicken wird. Politisch-plutokratisches Denken, das eingebettet ist in höchstes, einzig der persönlichen Macht verpflichtetes, politisches Wissen, wird dann sein schon vor Tausend Jahren abgestecktes Ziel endlich erreicht haben. Auch wenn die Arbeiten dahin bereits weit fortgeschritten sind, so sind sie aber längst noch nicht abgeschlossen. Wo du heute Freiheit vergeblich suchst, da dürfte künftig allein die Erwähnung dieses Begriffes schon als Volksverhetzung gelten. Was es dann genauso wenig wie Freiheit geben wird, das werden die dafür erforderlichen Voraussetzungen sein, die eine solche Freiheit überhaupt erst ermöglichen, die Völker und die Menschen. Wenn wir Menschen bleiben oder auch wieder werden wollen, wenn wir in Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit leben, Ehre und Stolz wieder empfinden wollen, wenn wir unsere Art retten wollen, dann müssen wir heute handeln.

Aber braucht ein Mensch solches überhaupt? Läßt es sich nicht auch gut ohne diese idealistischen Werte leben?

Bevor du dir Gedanken darüber machst, wie denn nun die heutige Ordnung zu überwinden ist, die dich mit ihrer Politik und ihren hochmaterialistischen Werten weder frei noch Mensch sein läßt, sondern die dich letztlich zur Kreatur machen wird, wirst du nicht umhin können, dir eine alternative Ordnung zunächst einmal überhaupt nur vorzustellen. Dies allein ist schon eine Aufgabe, die aus der gegebenen Situation nicht gerade einfach ist. Muß es doch eine menschliche Ordnung sein, muß sie dabei natürlich und naturverbunden, wenn nicht gar naturverpflichtet sein, so muß und kann diese Alternative immer nur in einer idealistischen Ordnung liegen. Eine Ordnung, in der Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit, um nur einige Oberbegriffe zu nennen, eine Position in der Werteskala einnehmen, die über allen materialistischen Werten steht. Eine Ordnung, in der es Politik im heutigen Sinne, Politik als Synonym des Betruges und der Täuschung, in der es Macht und Imperialismus gar nicht gibt. Eine Ordnung von Menschen, die zunächst ihren natürlichen Lebenszweck akzeptieren, um darauf die gemeinschaftlichen Ziele zu finden, die vielleicht immer nur der Weg selbst sind. Ziele im Bereich der Erweiterung des Geistigen und des Bewußtseins. Eine Ordnung, in der die Menschen solche Ziele erstreben, eine solche Ordnung kann aber immer nur dann erreicht werden, wenn nicht nur Rechte vorhanden sind, sondern wenn auch Einschränkungen gegeben sind, wenn Pflichten übernommen werden. Aber sind Freiheit und Pflicht nicht ein fundamentaler Widerspruch? Wie sagt auch der, der nach einer Ausrede sucht: nur bedingt. Aber tatsächlich, der vordergründige Widerspruch läßt sich dann aufheben, wenn die Pflichten freiwillig, also aus freiem Willen, übernommen werden. Soviel zunächst zum Wunschbild. Wie aber läßt sich ein solches Wunschbild beschreiben, und, was noch weitaus wichtiger ist, wie läßt es sich begründen?

Wenn wir es nur richtig anfangen würden, müßte es doch recht einfach gelingen, die Gründe und damit die Lösung des Problems zu finden. Wir müssen uns doch eigentlich nur aus der aktuellen Zeit herausdenken. Denn stand etwa die BRD am Anfang der Zeit? Nein, stand sie nicht. Stand dort die Zeit des Nationalsozialismus, die Weimarer Republik oder das deutsche Kaiserreich? Sie alle standen nicht am Anfang der Zeit. Aber es muß doch irgendwann einmal eine Zeit, eine Ordnung vor dem Betrug, vor der Politik, gegeben haben. Denn woher käme sonst unser innerster Wunsch, der sich tief aus unserem Unterbewußtsein meldende Ruf nach Freiheit, wenn es diese Freiheit noch niemals gegeben hätte? Es muß also irgendwann einmal eine Zeit gegeben haben, die so fürchterlich lange noch gar nicht her sein kann, eine Zeit, die geschichtlich sein muß, in der eine freiheitliche Ordnung real bestanden hat. Nur, wie weit wir auch in der Menschheitsgeschichte zurückblicken, wir können keine solche Zeit erkennen.

Natürlich haben wir diese Zeiten gefunden, wie könnten wir sonst solches überhaupt mit Bestimmtheit schreiben. Nur soll es hier nicht darum gehen, Geschichte aufzuarbeiten und richtigzustellen, sondern es soll darum gehen, Gründe und Sinn für eine künftige freiheitliche und menschliche Ordnung abzuleiten.

Die natürliche Vorgabe auch der menschlichen Art ist wohl unstrittig die aller Arten, die in der Natur vorkommen. Auch ihr ganz natürlicher Zweck liegt in ihrer Erhaltung und Weiterentwicklung, wie selbst Darwinisten zugestehen müssen. Die kleinste menschliche Gruppe muß folglich die sein, die in sich die natürlichen Voraussetzungen mitbringt, etwas dazu beitragen zu können, die Familie. Daß selbst diese von der Natur vorbestimmte Grundlage heute als überwunden, ja fast schon als hinderlich dargestellt und auch aufgefaßt wird, spiegelt eine Dummheit und Ignoranz wieder, die eindeutige Verblödungstendenzen enthält. Aber selbst diese ist auf aktuell-politischem Mist gewachsen, kann hier also vernachlässigt werden.

Jede menschliche Familie ist aber nicht nur die kleinste, sondern auch die gefährdetste Gemeinschaft. Je kleiner sie ist, desto vernichtender muß sich auch der Ausfall eines Mitglieds auf die Gruppe auswirken. Eine Erkenntnis, die schon in urgeschichtlichen Zeiten zur Bildung von Großfamilien und Stämmen geführt hat. Fassen wir die Stämme nun noch unter dem Oberbegriff „Volk“ zusammen, so sind wir auf einem ganz direkten Wege von der Urzeit in der Zeitgeschichte angekommen, wobei sich auf der gesamten Zeitstrecke diese Konstellation erhalten hat. Sehen wir von den letzten 20 – 30 Jahren einmal ab, so wurde die menschliche Geschichte seit der Urzeit immer nur von zumeist völkischen Gemeinschaften geprägt, wobei wir verschiedene unter- oder übergruppierte Gemeinschaften einmal außen vorlassen können, da solche ihren Ursprung doch immer nur in politischen Machenschaften hatten. Nur ist dies nicht das Interessante. Das wirklich Interessante ist, daß die gesamte menschliche Entwicklung von als Volk bezeichneten Gemeinschaften bestimmt wurde, wobei es das Bestreben jedes einzelnen seiner Mitglieder war, zunächst seiner Familie und dann seinem Volk anzugehören. Denn nur seine Gemeinschaft gab dem Einzelnen und seiner Familie den Schutz und Raum, um überhaupt existieren zu können. Damit ist faktisch von der Natur vorgegeben, zu der auch wir Menschen uns noch zählen müssen – obwohl viele Bestrebungen dahingehen, selbst dieses aufzulösen -, daß das Überleben und die Entwicklung des Einzelnen nur in einer Gemeinschaft überhaupt möglich ist. Was nun die Freiheit dieses Einzelnen angeht, so kann sie immer nur so groß sein, wie es die Gemeinschaft ermöglicht.

Damit kommen wir zu dem, was wir einmal als das „kleine Geheimnis der Freiheit“ bezeichnen wollen. Zunächst einmal kann jeder Einzelne nur dann überhaupt eine persönliche Freiheit genießen, wenn die Gemeinschaft, in der er lebt, die er mitgestaltet und die ihm seine individuelle Freiheit einräumt, selbst frei von allen äußeren Einflußnahmen oder gar Vorgaben ist, und auch über die Kräfte verfügt, daß dies dauerhaft so bleibt. Eine Gemeinschaft, in der die Freiheit für den Einzelnen das höchste Ziel ist, in der die Freiheit den höchsten Wert hat und in der nur der von Wert und Ansehen ist, der unabhängig, der frei ist, da kann es keine Herrschaft und auch keine Beherrschung geben. Dies besagt aber auch, da bisher die Bindung des Menschen an die Natur (noch) nicht aufhebbar ist, daß jeder, selbst was die Ernährung seines Körpers angeht, von niemandem abhängig sein darf. Als Freier in einer freien Gemeinschaft leben zu können setzt also immer eine bäuerliche Selbstversorgergemeinschaft voraus, in der jede Familie ihr Land hat, von dem sie sich ernährt, von dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten kann. Das Einzige, von dem der Mensch dann noch abhängig ist, das sind die natürlichen Umwelteinflüsse. Mehr Einschränkungen der Freiheit existieren im Grunde nicht. Das wäre die totale Freiheit, die idealistische Gesellschaft, in der selbst für Ängste kein Platz ist. Nur! Nur setzt diese individuelle Freiheit immer voraus, daß eine schützende Gemeinschaft besteht und erhalten bleibt, in deren Mitte jeder Einzelne solche persönlichen  Freiheiten genießen darf. Dies führt nun zu einer schon fast eigenartig anmutenden Konsequenz. Denn damit ist nun nicht mehr der Einzelne und seine Familie, sondern damit wird automatisch das Volk, die jeden Einzelnen und seine Freiheit sichernde Gemeinschaft, zur wichtigsten Voraussetzung der individuellen Freiheit. Und es geht noch weiter. Da erst die Existenz der Gemeinschaft die Voraussetzung für individuelle Freiheit ist, es aber vorkommen kann, daß die Gemeinschaft von außen bedroht wird, so muß der Einzelne allein zum Schutz seiner individuellen Freiheit sogar bereit sein, alles, seine Existenz und selbst sein Leben, für den Bestand der Gemeinschaft einzusetzen. Und dieses freiwillig. Dieses kleine Geheimnis der Freiheit, dieser Preis, der für die Freiheit zu zahlen ist, sollte jedem bekannt sein, der Freiheit für sich fordert. Wenn die Freiheit auch nicht allzeit den konkreten Einsatz des eigenen Lebens fordert, so verlangt sie aber immer die Bereitschaft dazu. Nur der, der bereit ist, für seine Freiheit und seine Lebensordnung jederzeit sein Leben einzusetzen, nur der wird je frei sein können.

Nun ist allein bei dem heute erreichten Stand der arbeitsteiligen Zivilisation die Aufrichtung einer selbstversorgenden bäuerlichen Gesellschaft nicht realisierbar. Was aber anzustreben ist, das sind soziale Gemeinschaften, in der der Einzelne, statt nach materiellen Reichtümern zu streben, am kontinuierlichen Ausbau seiner Freiheit und an der Durchsetzung aller anderen, unbedingt zugehörigen idealistischen Werte, ohne die jede Freiheit sinnlos wäre, arbeitet. Erst wenn Gemeinschaften entstanden sind, die von Verbindlichkeiten getragen werden, die wiederum so weit entwickelt sind, daß sie zur Sittlichkeit werden, wenn wieder Völker existieren, die nach ihrer Art, ihrem ererbten Wesen leben können, erst dann wird der Weg gefunden sein, auf dem jeder Mensch sich seiner wahren Aufgabe, der Weiterentwicklung seines Geistes und Bewußtseins, zuwenden kann. Freiheit kann nicht ver- oder erdient werden, Freiheit will erkämpft und verteidigt sein.

Wir, die wir uns in der Gruppe „Deutsche Idealisten“ zusammengefunden haben, wollen dazu unseren Beitrag leisten, wir wollen uns für die Freiheit der Menschen und ihrer Völker einsetzen. Dazu stehen unsere Türen all denen offen, die sich mit uns im geistigen Kampf um die menschliche Freiheit engagieren wollen. Es geht aber nicht nur um eure, es geht auch nicht nur um unsere, es geht noch viel mehr um die gemeinsame menschliche Zukunft derer, die wir unsere Kinder nennen, die immer nur das weiterentwickeln, die künftig immer nur den Spielraum nutzen können, den wir ihnen geschaffen  und was wir ihnen übergeben haben.


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c/o GUWG-Verlag 50169 Kerpen-Horrem, Rathausstraße 51, Fax (02273) 603758

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  1. 22. Dezember 2008 um 21:13

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