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DER GΘLDENE SCHNITT – update 120209

…ist keine natürlich gewachsene Siedlung, sondern wurde im Jahre 1715 als Ruhesitz für den Markgrafen Karl-Wilhelm von Baden-Durlach systematisch angelegt. Und doch hat dieser Ort uralte Traditionen. Rudolf Steiner, vermutet dass bereits zur Zeit des sagenumwobenen untergegangenem Kontinent Atlantis dort ein Sonnenmysterium (Heiligtum) gegeben hat. Der Marktgraf Karl-Wilhelm war ein Freimaurer und wusste bestimmt von der Bedeutung dieses Ortes. Karlsruhe ist mit Geomantischem Wissen aufgebaut worden. So ist die Altstadt (auch heute noch sichtbar) in klassischer Fächerform angelegt, die klassischen Symbole des Freimaurertums. Winkelmaß und Zirkel sind in den Straßenzügen sichtbar. Im Brennpunkt dieses Fächers steht das Schloß mit seinem charakteristischem Turm. Von dort führt schnurgerade eine geomantische Linie über den Marktplatz, auf dem der Markgraf unter einer Pyramide begraben liegt, zu einem Obelisken am Rondellplatz. Die ganze Stadt gilt als eine der bedeutsamsten Orte Europas.

Unter Berücksichtigung der historisch und geomantischen Bedeutung Karlsruhes gewinnt das umliegende Pentagramm zusätzliches Gewicht. Die 5 Orte die das Pentagramm um Karlsruhe bilden liegen alle 16 km von einander entfernt. Die Zahl 16 spielt in der Geomantie und der heiligen Geometrie ein besondere Rolle (vielleicht durch die Quersumme 7?) Da der fünfzackige Stern ja ein Schutzsymbol ist stellt sich doch die Frage: WAS GALT ES IN KARLSRUHE ZU SCHÜTZEN? Ist es ein Zufall, dass der Karlsruher Vorort Knielingen exakt auf einem Schenkel des Pentagramms liegt und einen fünfzackigen Stern im Wappen trägt? Welchen Grund sollte es haben, einen bedeutsamen Kraftort durch so ein gigantisches magisches Symbol zu schützen. Leider kann man das Pentagramm nicht sehen, wenn man mit beiden Füssen am Boden bleibt. Seine Kraft liegt auf einer anderen Ebene – die Eckpunkte sind Kultstätten aus alter Zeit und gehen teilweise auf keltische wenn nicht sogar wie Steiner meint auf atlantische Ursprünge zurück.

Die fünf Eckpunkte: Rastatt, Büchelberg, Eggenstein, Kleinsteinbach und Frauenalb, bilden die fünf Eckpunkte des karlsruher Pentagramms Das Schloß Favorit bei Rastatt wurde zwischen 1710-1720 im Auftrag der Markgräfin Sybilla Augusta von Baden als Sommersitz errichtet, in ihrem Schlosspark baute sie eine Eremitage die einen typischen Reinigungsweg hat. Die erdenergetische Struktur dort wurde für spirituelle Reinigungsrituale genutzt. Die Eremitage besteht gemäß der heiligen Geometrie in Achteckform, sie besteht nicht nur aus der Kapelle im inneren sondern enthält 7 weitere in einem Kreis angelegte Räume, die so verbunden sind das man von einem Raum zum andren im Kreis geht. Bei den Kelten ist das Achteck eine Kraftform, sie besteht aus 2 diagonal übereinander liegenden Quadraten. Dreieck und Quadrat sind in der keltischen WYDA-Tadition, einem druidischem Weihungsweg dem Sonnenkult zugeschrieben und stehen somit für das männliche, aktive, schöpferische Prinzip.

Im Gegensatz dazu das weibliche, empfangende, dem Mondkult zugeordnete Prinzip, welches durch runde Formen gezeichnet ist, repräsentiert Kreis oder die Lemniskate. Der Mondkult ist allerdings der ältere. Zwischen ca. 600 und 550 v. Chr. Wurden vielerorts in der griechischen Welt monumental ausgestaltete Strassen – sog. Heilige Strassen – erbaut, welche in der Regel eine Stadt mit einem Heiligtum verbanden. Damit stellt sich die zentrale Frage, weshalb gerade zu dieser Zeit die bauliche Grundlage für die großen Festprozessionen als Events en Public geschaffen wurde. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Katalog erarbeitet, in welchem alle archäologischen und literarischen Belege zu Heiligen Strassen in archaischer Zeit erfasst wurden. Basierend auf diesem Katalog wurde anschließend der Frage nachgegangen, welche gesellschaftspolitischen Faktoren in archaischer Zeit zum Bau dieser Strassen geführt hatten. Gerade Linien in der Landschaft geben zu vielerlei Spekulationen in der geomantischen und prä-astronautischen Szene Anlass.

Zwar existieren viele dieser so genannten „Ley-Linien“ nur in der Phantasie der Suchenden, doch es gibt tatsächlich in vielen Kulturen aus aller Welt langgestreckte, sich kilometerweise geradlinig erstreckende Anlagen. Aus der europäischen Sagenwelt sind schnurgerade Wege bekannt – die Geisterwege, auf denen sich die Toten bewegten. Auch in anderen Kulturen zeigt sich, dass geradlinige Straßen im Allgemeinen nicht profanen Zwecken dienten, sondern heilige Bedeutung hatten. Möglicherweise besteht eine Verbindung zu dem als geradlinig gedachten Flug von Schamanen. Sie sind – mit einem Lineal in der Hand, einer topographischen Karte auf dem Tisch und einer gehörigen Portion Geduld – zu finden: Ley-Linien oder Leys. Immer wieder weisen Autoren (z. B. Erich von Däniken in seinem Buch „Die Steinzeit war ganz anders“) darauf hin, dass alte Kultstätten auf diesen Ley-Linien ruhen und möglicherweise als Fixierlinien oder Flugrouten gedient haben.

Dabei handelt es sich um einen Versuch, das Unerklärliche mit dem Unerklärlichen begreifbarer zu machen. Entdeckt – so glaubte er – hat diese Leys der englische Hobbyforscher Alfred Watkins. Er hat darüber fünf Bücher geschrieben, das erste 1922. Der Klassiker aber ist sein durchaus nüchternes Buch „The Old Straight Track“ von 1925, in dem Watkins seine These detailliert vorstellt – wenn auch mit einer reichlichen Prise Naivität. Nach Watkins’ ursprünglicher Definition ist ein Ley eine sich kerzengerade über die Landschaft erstreckende prähistorische Handelsstraße, deren Verlauf durch einfache Steinhaufen markiert war. Spätere Generationen hätten diese Markierungspunkte als heilige Orte verehrt und sie durch Menhire, Steinkreise, Hünengräber ersetzt, noch später durch Burgen, Kirchen, heilige Quellen und Kathedralen. Ziehe man heute auf einer Karte eine Linie durch Kirchen, Menhire und Kultplätze, dann kann man diese jungsteinzeitlichen „alten Wege“ neu entdecken. Nur wenige Autoren, so scheint es, kümmert, was die Erbauer oder Konstrukteure von Liniensystemen über ihre Absicht sagten.

Um unserer Leserschaft ein Bombardement mit zahlreichen Aufsätzen und Links ersparen zu können, verdanken wir der über „heilige Straßen“ bombardieren zu müssen, kreuzte ein 3Sat – Sendereihe »Auf den Spuren der Allmächtigen«, von und mit Erich von Däniken, den wir zu Anfangs schon erwähnt hatten. Ich frage mich mittlerweile schon gar nicht mehr, wo zum Geier ich diese Videodateien finde. Dabei finde ich sie nicht wirklich, ich stolpere drüber. Hoffentlich breche ich mir dabei nicht irgendwann einmal sämtliche Knochen.

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¤ Auf den Spuren der Allmächtigen ¤

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Klaus Piontzik © Copyright

Fur

  1. 4. Januar 2009 um 23:49

    Vielen Dank für den Artikel.
    Für mich eines der teuersten Artikel :)
    Nun habe ich mir zwei Landkarten gekauft, ein Buch über Burgen und Schlösser. Zum Forscher bin ich geworden.
    Bei uns sind auch alle Kirchen so angeordnet und durch Nachforschen bin ich auf die Merowinger gekommen.
    Ich glaube das die Anordnung der Kirchen auf die Merowinger zurück zu führen sind.
    Die Sage der Merowinger passt dann auch wieder zu den griechischen Sagen, auch die hatten sexuellen Kontakt mit den Göttern.
    Apollo war sexuell weltweit aktiv :)

    Auch die Schlösser aus der Zeit sind nach System ausgerichtet.
    Handelrouten können es nicht gewesen sein. Das ist ein Täuschungsversuch. Flugrouten könnte ich mir eher vorstellen, oder das die Merowinger ihr wissen benutzt haben um eine Ordnung in die Besiedelung zu bekommen.
    Die Götter haben von dem Krebsgeschwür „Stadt“ gewusst und dann wurden die Schäfchen in abgesteckte Gebiete verfrachtet.
    Meine Theorie.

    Die Karolinger haben dann das römische Reich und die Sklavenkultur hier kultiviert, den letzten Merowinger ausgelöscht. Der Trick waren die Hausmeier, ein Diplomatentrick der Kirche.

    Seit der Zeit wurden die Kirchen und Schlösser auch anders gebaut, wohl ohne Bezug zueinander, ohne geographischen Bezug zueinander.

    In der Karte von Wiki ist zwar hier in Karlsruhe die äusserste Spitze von dem Merowingerland verzeichnet, aber ich bin mir fast sicher das die Merowinger auch hier an der Bauweise der Kirchen und Burgen beteiligt waren.

    Wie dem auch sei.
    Bin noch dabei und es werden ja interessante Zeiten.

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