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Neulich im Bayerischen Rundfunk

Aus Sicht der ödp ist es ein Skandal, dass der Bayerische Rundfunk die ödp missbraucht, zusammen mit der NPD im ersten Teil der „Gesprächsrunde mit nicht im Landtag vertretenen Parteien“ aufzutreten. Das pafnet.de, eine selbsternannte Region im Internet, sozusagen „SuttNerrisch“ demokratisiert und printet, Es sei skandalös, dass die in Bayern höchst anerkannte demokratische und seriöse ödp, nicht im zweiten Teil der Sendung am DI 16.09. zusammen mit den Freien Wählern und der FDP (Linke sind auch dabei) auftreten durfte.

Ob dieses virtuelle Blatt in den nächsten Tagen das kleingedruckte, ganz unten im Hinweistext ändern wird, wage ich zu bezweifeln. Dort distanziert man sich von dem Artikel, und zwar genau so, wie es sich in der heutigen Medienlandschaft gehört. Oh ja, „meinungsbildende“ Publizistik ist schwer in Mode, bildet nur keine Meinung. Obwohl…nicht ganz. Sie gibt eine Meinung vor, aber das tun sie doch alle.

Der Distanzprinter suttnert weiter „… dass es für alle demokratischen Bewerber „unzumutbar, in einer Sendung neben Rechtsextremisten aufzutreten, die volksverhetzende Plakate aufhängen und mehrere Städte mit ihren Aufmärschen terrorisieren. Diese Extremisten verharmlosen die Verbrechen der Nazi-Diktatur, verherrlichen den Krieg und haben keine Liebe zum Grundgesetz und zur Bayerischen Verfassung.

In der ÖDP Meldung wird jedoch gefeiert: „…Bernhard Suttner brachte die beiden Moderatoren des Bayerischen Fernsehens, Matthias Keller-May und Andreas Bachmann in große Verlegenheit und bezeugte, auch an ihrer Stelle was Zivilcourage bedeutet! Man sah Matthias Keller-May und Andreas Bachmann die Gewissenskonflikte ins Gesicht geschrieben…“ Von welcher Sendung die ÖDP spricht, sofern es sich um die Wahlsendung vom Montagabend (15.9 20:15) handeln sollte, suche ich noch wie verbissen nach den angedeuteten Gewissensbissen der beiden Moderatoren. Sie haben Suttner lediglich mehrfach darauf hingewiesen, dass es zu den demokratischen Gepflogenheiten des Bayerischen Rundfunks gehöre, allen Parteien die Möglichkeit zu geben sich vorzustellen. Und dem Stimme ich auch zu. Wo kommen wir denn dahin? So was endet doch nur in Zensurromantik, ach ja…Die haben wir schon und zwar seit ewig gestrigen Zeiten, sagen wir seit der Gründung der Verwaltungseinheit BRDeutschland.

Mit gefährlichsten Rechtsextremisten ist der NPD-Spitzenkandidat Sascha Rossmüller gemeint, der an diesem Tag gegenüber seinem Kontrahenten von der ÖDP, klarer Sieger nach Punkten war.

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