≡ Pressereflexe ≡

Die „Zeit“ sieht wieder die „russische Gefahr“ und Medienmenschen wie die Edelfeder Josef Joffe versuchen, die Rettung eines Mediums von Gestern mit Argumenten von Vorgestern herbei zu reden. Mit von der Partie ist selbstverständlich der „Spiegel“ und titelt „Der gefährliche Nachbar“. Kriegstreiber und Befreier aus Washington verlassen sich auf den „amerikan way“ im Land deutscher Presse, die den Menschen  hjjjuhuihiluhilhuilhliuhwerlfhuwilfvhtäglich den Verstand aus den Köpfen vögelt.

Moskau als aggressive Macht darzustellen, hilft an allen Fronten Osteuropas, wo kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg in Georgien die Regierung in Warschau die Vorbehalte gegen die Stationierung von US-Raketen in Polen fallen ließ. Der Kalte Krieg hat mehr als nur ein gewaltiges Konfliktpotenzial hinterlassen. Die NATO rückt immer näher an die russische Grenze heran statt ein gesamteuropäisches Sicherheitssystem zu installieren.

Während sich die russischen Truppen aus der DDR zurückzogen, wurde das deutsche Territorium immer weiter zum US-Stützpunkt ausgebaut und beherbergt nun auch noch das US-Kommando für Afrika. Wer die Gefahr der Situation nicht erkennt, schaut wahrscheinlich gerne „Bauer sucht Frau“ oder „Zwei bei Kallwass“.

Jelzin hatte eine Demütigung nach der anderen. Der Diebstahl der Bodenschätze, die Moskau unter Jelzin hinnahm, wurde durch Putin weitgehend rückgängig gemacht, und nun scheint die Führung des mit Rohstoffvorkommen gesegneten und politisch-militärischen Russlands, dass nur zu Recht die gesamte Zustimmung und das Vertrauen des russischen Volkes geniest, sich nicht weiterhin wie eine Gefahr für den Westen behandeln zu lassen.

Die USA verlieren immer mehr an politischer und wirtschaftlicher Macht, während Russland einen mit neuen ökonomischen und politischen Zentren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt, mit der neue globale Kraft entstand. Beides schwächt Amerikas Position und die politisch-ökonomischen Gewichte verschieben sich überwiegend zulasten der USA.

Der schon lange mit Israel vorbereitete Krieg gegen den Iran ist zu riskant und die Propaganda über die jüngsten Vorwürfe, Iran nutzt die Atomenergie nicht nur zu friedlichen zwecken, ist eher ein Anzeichen der amerikanischen Ressourcenknappheit.

Die Weichen eines neuen Kalten Krieges sind gestellt und die wirtschaftlichen Interessen spielen  dabei eine entscheidende Rolle. Gerichtsprozesse sollten zukünftig nicht nur die Herren des Militär und der Regierungen verurteilen, sondern die Schreiberlinge und Schreibtischtäter mit einbeziehen. Sie sind es, die entscheidendes dazu beitragen. Zensur und Felhinformationen, Betrug und Gesinnungsparagraphen sind in Deutschland seit Jahrzehnten an der Tagesordnung.

Sollte der Journalismus und die Liebe zur Wahrheit, dass Streben nach Kultur und Frieden in Deutschland ausgestorben sein ?

Wir werden nicht nur für das bestraft, was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun


  1. Klaus Wirper
    1. Oktober 2009 um 09:31

    Hallo – Das Dinosaurus-Wirtschaftssystem braucht stetig billigere Arbeitskräfte,was durch Überbevölkerung gegeben ist,und natürlich billige Rohstoffe. Letztere werden aber immer teurer, weil man eben immer tiefer und in unwirklichen Gebieten buddeln muß. So überrascht es nicht, daß Rußland wieder einmal der Begierde des Westens ausgesetzt ist. NATO gibt der Kleptomanie der angelsächsischen Länder und ihrer Kumpanen dabei entscheidende Hilfestellung.

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