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Die NATO wurde gegründet um „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen, und die Deutschen unten zu halten“

Pond, Elizabeth. The Rebirth of Europe, Washington D.C.: The Brookings Institution, 2002, Seite 23 sowie Varwick, Johannes/Woyke, Richard: Die Zukunft der Nato. Transatlantische Sicherheit im Wandel, Opladen: Leske und Budrich 2000, Seite 55 sowie „Die Welt“, 18.5.2001, Seite 8

Ein ZITAT:

( http://stauffenberg.eqoop.de/)

Das folgende Kapitel soll ein Anreiz sein. Ein Denkanstoss um das Interesse eines jeden Menschen zu wecken, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt. Die Nachkriegszeit in Deutschland spielt dabei eine entscheidende Rolle. Deutschland ist Teil einer Strategie die verständlicher werden wird, wenn man bestimmte Zusammenhänge anhand von Zitaten und Schriften kennt.


Wolfgang Eggert, geboren 1962, Studium der Politik, Geschichte und Journalistik, redaktionelle Ausbildung bei TV-Sendern, seit 2000 freier Publizist, Autor mehrerer Bücher zu zeithistorischen Themen. Zuletzt „Erst Manhattan – dann Berlin. Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende“ München 2006
http://www.chronos-medien.de/

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( FETT : Nachträglich von uns hervorgehobene Passagen )

Die Deutschen unten halten

Das Bild wandelte sich erst Anfang der 50er Jahre, als die Sowjetunion Bonn im Austausch gegen eine Neutralisierung die sofortige Wiedervereinigung antrug. Zur gleichen Zeit suchten die Westmächte, „ihren“ Teil Deutschlands als aufgerüstete Frontspitze in die NATO zu integrieren. Jetzt behinderte die Theorie der Kollektivschuld plötzlich die auf Einbindung der Bundesrepublik ausgerichteten Werbefeldzüge Londons und Washingtons. Um die eigene Öffentlichkeit von der neuen Partnerschaft mit dem alten Feind zu überzeugen, beschloß man daher, das Naziregime von seinen Untertanen zu unterscheiden. Als deren Repräsentanten waren nun die „Guten Deutschen“ der 30er und 40er Jahre gefragt. Die am heißesten gehandelten Ikonen waren dabei jene Oppositionelle, die in der Tradition des Antikommunismus gestanden hatten.[27] So begann die Rehabilitation des 20. Juli 1944.

Der Schritt geschah aus rein praktisch-strategischen Gesichtspunkten. Und so kann es nicht verwundern, daß es der ehemalige Berater des britischen Außenministers, John Wheeler-Bennett war, welcher jetzt als erster Engländer von Rang den Verschwörern des 20. Juli ethische Motive zubilligte. Bis hart an diesen Moment heran hatte der linientreue Geheimdienstmann und „Historiker“ das Wohl und Wehe des Widerstands weit weniger vorteilhaft bewältigt. Wobei seinem Wort als „Berater des Foreign Office für die Veröffentlichung von Akten des Deutschen Außenministeriums“ sowie zeitweiligem Chefherausgeber bleibendes Gewicht zukam. Auf diese Weise montierte nun ausgerechnet ein Mann, der nur wenige Jahre zuvor Hitlers Rachejustiz an Stauffenbergs Mannen bejubelt hatte, den Deutschen die spannenderen Passagen ihrer jüngsten Geschichte.

Daß die in der gebotenen Form präsentiert und in ihren tagespolitischen Implikationen auch verstanden wurden, dafür hatte neben der alliierten Lizenzpresse vor allem der westdeutsche Rundfunk zu sorgen. Dessen erster und langjähriger Chef? Niemand geringerer als jener Hugh Greene, der 1944 an der Seite von Wheeler-Bennett die Schwarze Propaganda gegen Deutschland geleitet und Männer des Widerstandes über den Äther denunziert hatte.[28]

Diese englischen Quellen fragwürdiger Tradition waren es, die jetzt an vorderster Front daran arbeiteten, die Bundesrepublik „fit“ für die NATO und die Wiederbewaffnung zu machen. Daß die Mitgliedschaft in dem Militärbündnis die deutsche Teilung zementierte, wurde der Öffentlichkeit freilich verschwiegen. Und auch die strategische Bedeutung der Allianz blieb dem stolzen Michel, der aufrichtig daran glaubte, nun wieder „wer“ zu sein, verborgen. Die NATO, sagte deren erster Generalsekretär, der Brite Lord Ismay, wurde gegründet, um „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen, und die Deutschen unten zu halten“.[29] Am Taufbecken der vielbeschworenen Wertegemeinschaft stand niemand geringerer als Machiavelli.

• Die Welt ist nicht genug •

Stauffenbergs Scheitern im Spiegel der angloamerikanischen Geopolitik

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Quellen:


http://www.chronos-medien.de/

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