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NEW YORK TIMES – Die widerwärtige Hure

INFORMATION CLEARING HOUSE, 13.08.08
( http://www.informationclearinghouse.info/article20507.htm )

Medien treiben die ahnungslose Welt in einen Atomkrieg.

(Aussagen zur Abhängigkeitder US-Medien)


Zu Zeiten Reagans wurde die National Endowment for Democracy / NED (die Nationalstiftung
zur Förderung der Demokratie) als Werkzeug des Kalten Krieges gegründet. Heute
ist die NED ein Instrument der Neokonservativen zur Durchsetzung der US-Weltherrschaft.
Ihre wichtigste Funktion ist das Einschleusen von US Dollars in die Wahlkampagnen
(erwünschter Kandidaten) in ehemaligen Ländern der Sowjetunion, mit dem Ziel einen
Ring von Marionetten-Regimes um Russland zu errichten.

Das Bush-Regime hat die NED benutzt, um sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine
und Georgiens einzumischen – streng nach dem Plan der Neokonservativen, auch in diesen beiden früher zur Sowjetunion gehörenden Ländern Regierungen an die Macht zu hieven, die den USA freundlich, Russland aber feindlich gegenüber stehen. Gelder der NED wurden auch eingesetzt, um durch Interventionen in der Slowakei (gemeint ist sicher Slowenien), Serbien und Montenegro den Staat Jugoslawien zu zerschlagen.

Nach Wikipedia soll sich Allen Weinstein, der mitverantwortlich für das Gesetz zur Errichtung
der NED war, 1991 in der WASHINGTON POST dahingehend geäußert haben, „dass die NED
jetzt offen das tut, was noch vor 25 Jahren die CIA verdeckt getan hat“. Als das Bush-Regime seine Marionette Micheil Saakaschwili zum Präsidenten von Georgien gemacht hatte, versuchte es sofort, Georgien in der NATO unterzubringen. Jungen Lesern muss ich vielleicht erklären, dass die North Atlantic Treaty Organisation (die Organisation des Nord-Atlantik-Vertrages) oder NATO eine Militärallianz zwischen den USA und Staaten Westeuropas war, die eine Ausbreitung der Sowjetunion nach Westen verhindern sollte. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor fast zwei Jahrzehnten gibt es eigentlich keinen Grund mehr für die Weiterexistenz der NATO.

Aber die Neokonservativen haben die NATO – wie die NED – in ein Werkzeug zur Durchsetzung der US-Weltherrschaft umgewandelt. Außerdem hat die US-Administration auch Abmachungen
verletzt, die Präsident Reagan mit Michail Gorbatschow, dem letzten Präsidenten der Sowjetunion getroffen hatte, und Länder, die früher zum Sowjetimperium gehörten, in die NATO aufgenommen. Auch das Ziel der Neokonservativen, Russland mit einer gegnerischen Militärallianz einzuschließen, wurde ja schon oft genug verkündet. Westeuropäische Mitglieder haben die Aufnahme Georgiens in die NATO erst einmal verhindert, weil sie das als provokativen Affront gegenüber Russland ansahen, von dessen Gaslieferungen sie abhängig sind. Die Westeuropäer stört auch die Installation eines Abwehrschildes gegen Interkontinentalraketen in Polen und in der Tschechischen Republik, weil Russland im Gegenzug mit atomar bestückten Cruise Missiles auf europäische Hauptstädte zielen wird.

Die Europäer sehen keinen Vorteil darin, den USA (nach einem US-Atomangriff auf Russland) die Abwehr eines atomaren Gegenschlages zu ermöglichen und damit ihre eigene Existenz aufs Spiel zu setzen. Raketen, mit denen man Interkontinentalreketen abschießen kann, schützen nämlich nicht (vor sehr niedrig anfliegenden, satellitengesteuerten) Cruise Missiles. Alle Länder – außer den USA – sind kriegsmüde. Aber Kriege – einschließlich eines Atomkriegs gehören zur der Strategie, mit der die Neokonservativen die Weltherrschaft erringen wollen. Alle Menschen dieser Welt, außer den Amerikanern, wissen, dass die Schuld am Ausbruch  eines bewaffneten Konflikts zwischen russischen und georgischen Truppen in Südossetien nur bei den USA und ihrer georgischen Marionette Saakaschwili liegt.

Nur den Amerikanern ist es entgangen, dass die Feindseligkeiten von Saakaschwili ausgingen,
weil sie wieder einmal von Bush, Cheney und den Israel-hörigen Medien belogen wurden.
Alle anderen Menschen auf dieser Welt wissen, dass sich der haltlose und korrupte Herr
Saakaschwili, der angeblich die Demokratie will, aber einen Polizeistaat betreibt, niemals
durch einen Angriff auf Südossetien mit Russland angelegt hätte, wenn er nicht von Washington dazu angestiftet worden wäre. Mit dem georgischen Angriff auf die russischen Bevölkerung Südossetiens wurden zwei Ziel verfolgt:

Den Europäern sollte suggeriert werden, dass die Verschiebung der Aufnahme Georgiens
in die NATO die Ursache für die „russische Aggression“ ist, und dass Georgien jetzt umgehend
NATO-Mitglied werden muss, um seine Eroberung (durch die Russen) zu verhindern. Durch eine ethnische Säuberung sollte die russische Bevölkerung aus Südossetien vertrieben werden. Zweitausend russische Zivilisten hat die von den USA trainierte und ausgerüstete georgische Armee bei ihrem Überfall umgebracht, und Zehntausende sind nach Russland geflohen.

Weil sie glauben, ihre Ziele erreicht zu haben, schreien Saakaschwili und die Marionettenspieler in Washington jetzt auf und wollen eine Feuereinstellung und das „Ende der russischen Invasion“. Man hofft, dass die russische Bevölkerung nicht mehr zurück- zukehren wagt, oder an der Rückkehr gehindert werden kann, und will so eine drohende Abspaltung Südossetiens verhindern.

Zweifellos wird das Bush-Regime die leichtgläubige amerikanische Bevölkerung wieder
belügen, wie sie es mit den irakischen Massenvernichtungswaffen, der iranischen Atombombe
und dem 11. 9. getan hat, aber der Rest der Welt wird ihm nicht glauben, am wenigsten
Moskau und die ASIA TIMES (eine in englischer Sprache erscheinende chinesische
Zeitung) und noch nicht einmal die von den USA gekauften und bezahlten europäischen
Verbündeten.

M. K. Bhadrakumar, der früher Botschafter im diplomatischen Dienst Indiens war, kritisiert
in der ASIA TIMES die Desinformation, die das Bush-Regime betreibt, und schreibt:

„Beim Ausbruch der Gewalt wollte Russland, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Georgien und Südossetien zu einer sofortigen Waffenruhe auffordert, aber Washington war
nicht daran interessiert. Der ehemalige Botschafter Bhadrakumar stellt fest, dass der Einsatz von Gewalt und Propaganda durch die USA und Georgien Russlands Glauben, durch Diplomatie und guten Willen zu einer vernünftigen Regelung für Südossetien kommen zu können, zerstört habe. Wenn Russland wolle, könnte es Georgiens Existenz als selbständiger Staat beenden,
und die USA könnten überhaupt nichts dagegen tun.

Es ist sicher, dass der georgische Überfall auf Südossetien vom Bush-Regime angezettelt
wurde. Die amerikanischen Medien und die neokonservativen Think Tanks hatten ihre
Propaganda-Sprüche schon vorher fertig. Die Neokonservativen hatten einen Leitartikel
für das WALL STREET JOURNAL vorbereitet, in dem Saakaschwili erklären durfte: „Der
Krieg in Georgien ist ein Krieg für den Westen.“

Als seine Armee kollabierte, weil die Russen Soldaten schickten, um die Südosseten vor
den georgischen Truppen zu schützen, verkündete er: „Es geht nicht mehr um Georgien,
es geht jetzt um Amerika und seine Werte.“

Die neokonservative Heritage Foundation in Washington DC berief unter dem Vorsitz des
Kriegstreibers Ariel Cohen schnell eine Konferenz ein: „Dringend! Es geht um den russisch-
georgischen Krieg: Eine Herausforderung für die Vereinigten Staaten und die Welt.“

Die WASHINGTON POST hob ihre Röcke und machte die Beine breit für den Neokonservativen
Robert Kagan, damit er die Kriegstrommel mit seinem Artikel „Putins Schachzug“

(Putin Makes His Move) rühren konnte.

Nur ein Narr wie Kagan kann annehmen, dass Putin, falls er vorhätte, in Georgien einzufallen,
das von Peking aus anordnen würde. Warum hat er dann, als die von Amerikanern
trainierte georgische Armee auf der Flucht war, nicht gleich ganz Georgien erobert, um die
amerikanischen Machenschaften an Russlands sensibelster Grenze ein für allemal zu beenden,
Machenschaften die ganz schnell in einen Atomkrieg ausarten können?

Die widerwärtige Hure NEW YORK TIMES hat ihre Beine für Billy Kristol breit gemacht,

dass er seinen Hetzartikel „Wird Russland damit durchkommen?“ (Will Russia Get Away
With It?) verbreiten konnte. Kristol wettert gegen „diktatorische, aggressive und fanatische Regimes,“ die es drauf anlegen, „gemeinsam den Einfluss der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten zu schwächen“. Kristol präsentiert dann auch noch eine neue „Achse des Bösen“, die von Russland, China, Nordkorea und dem Iran gebildet werde, und warnt vor „Zögern und Unentschlossenheit“, die nur „künftige Bedrohungen und größere Gefahren“ nach sich ziehen.

Mit anderen Worten: „Greift Russland jetzt an!“

Dick Cheney, der geisteskranke Vizepräsident der USA, telefonierte mit Saakaschwili, um
ihm die Solidarität der USA mit Georgien in dem Konflikt mit Russland zu versichern und
erklärte: „Die russische Aggression wird nicht ohne Antwort bleiben.“ Cheneys Telefonanruf
erinnert an die „Garantie“, die Großbritannien Polen gegen einen Angriff Nazi-Deutschlands
gegeben hat. Nur ein kompletter Idiot kann Saakaschwili etwas anderes raten, als „sofort aufzuhören“. Welche Wirkung muss Cheneys propangandistische und unverantwortliche Zusicherung, die USA werde Georgiens Kriegsverbrechen unterstützen, auf die US-Geheimdienste und das US-Militär gehabt haben?

Glaubt den irgendjemand, das die CIA oder eine anderer US-Geheimdienst dem Vizepräsidenten berichtet hat, Russland habe den Konflikt mit einer Invasion eröffnet? Russische Truppen trafen erst in Südossetien ein, nachdem bereits Tausende von Osseten bei dem georgischen Überfall ums Leben gekommen und Zehntausende auf der Flucht nach Russland waren, um sich vor dem Angriff der Georgier in Sicherheit zu bringen. Nach Zeitungsmeldungen haben russische Truppen auch Amerikaner gefangen genommen, die georgische Truppen bei ihren Angriffen auf Zivilisten dirigierten.

Die US-Streitkräfte haben ganz gewiss keine Reserven für einen Krieg gegen Russland
nach den verlorenen Kriegen im Irak und in Afghanistan und vor dem geplanten Krieg gegen
den Iran. Mit dem georgischen Abenteuer hat sich das Bush-Regime neuer Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Wird das wenigstens diesmal Konsequenzen haben? Viele werden antworten, weil das Bush-Regime schon (die Lügen über den) 11.9., dieKriege in Afghanistan und im Irak und die Vorbereitungen für den Überfall auf den Iran schadlos überstanden hat, wird es auch das Abenteuer in Georgien überleben. Möglich wäre es. Aber diesmal hat das Bush-Regime überzogen.

Russland hat jetzt sicher erkannt, dass die Vereinigten Staaten auch die Vorherrschaft
über Russland erringen wollen und Russlands schlimmster Feind sind.

China hat erkannt, dass die USA auch seine Energieversorgung und damit seine Wirtschaft bedrohen.

Sogar die europäischen Verbündeten Amerikas, die darunter leiden, dass sie Truppen
für das amerikanische Imperium stellen sollen, müssen jetzt erkennen, dass es
gefährlich ist, mit den USA verbündet zu sein, und keine Vorteile bringt.


Wenn Georgien NATO-Mitglied wird und seinen Angriff auf Südossetien wiederholt, wird es
Europa in einen Krieg mit Russland verstricken, das der Hauptenergielieferant für Europa ist. Und außerdem, wenn russische Truppen nach Westeuropa geschickt werden, wird sie niemand aufhalten können. Was haben die USA den Europäern eigentlich zu bieten, außer den Millionen Dollars, mit denen sie führende europäische Politiker kaufen, um sicherzustellen, dass diese ihre eigenen Völker betrügen? Sonst doch überhaupt nichts!

Die einzige militärische Bedrohung für Europa entsteht dadurch, dass es sich in die Kriege
der USA um die Weltherrschaft der USA hineinziehen lässt. Die Vereinigten Staaten sind finanziell bankrott – mit Haushalts-und Handelsdefiziten, die größer sind, als die Summe aller Defizite der restlichen Welt. Der Dollar welkt dahin. Der Konsum der US-Amerikaner geht stark zurück, weil durch die Verlagerung von Jobs ins Ausland die Einkommen und durch Firmenpleiten und Immobilienkrise Aktien und Grundbesitz sehr an Wert verloren haben. Die Vereinigten Staaten haben Europa nichts mehr zu bieten. In Wirklichkeit tötet der wirtschaftliche Niedergang der USA auch noch den Export Europas, weil der Wert des Euros ständig in die Höhe getrieben wird.

Die Vereinigten Staaten haben ihr moralisches Ansehen schon lange verspielt. Die Heuchelei
ist zu ihrem bekanntesten Merkmal geworden. Bush, der Afghanistan und den Irak auf der Basis von Lügen und Täuschungen überfallen hat, beschimpft Russland, weil es seinen Friedenstruppen und den russischen Bürgern in Südossetien zur Hilfe geeilt ist. Der Vampir Bush, der den Serben den Kosovo aus den Herzen gerissen hat, um ihn (separatistischen)
Muslimen auszuliefern, verurteilt mit äußerster Härte andere separatistische Bewegungen und besonders die Südosseten, die sich der russischen Föderation anschließen möchten. Das von Neokonservativen beherrschte Bush-Regime ist wütend, weil sich der russische Bär nicht durch die US-gesteuerte Aggression des US-Marionettenstaates Georgien hat einschüchtern lassen. Russland hat diesen Versuch, die von den Neokonservativen geforderte amerikanische Vorherrschaft zu demonstrieren, nicht tatenlos hingenommen, sondern die von den Amerikanern aufgerüstete, aber feige georgische Armee in die Flucht geschlagen.

Was ihm mit Waffengewalt nicht gelungen ist, will das Bush-Regime jetzt durch (besonders
aggressive) Rhetorik wettmachen. Das Weiße Haus warnt Russland davor, dass sich „die Beziehungen zwischen Moskau und Washington schwerwiegend und langfristig verschlechtern“ würden, wenn es sich dem Anspruch der USA auf Weltherrschaft nicht beugt. Verstehen die Trottel, aus denen sich das Bush-Regime zusammensetzt, wirklich nicht, dass die Vereinigten Staaten außer einem überraschenden atomaren Überfall nichts, wirklich überhaupt nichts gegen Russland unternehmen können?

Das Bush-Regime besitzt keine russischen Devisen, die es verschleudern könnte.
Russland hat (viele) US-Dollars.

Das Bush-Regime hat keine russischen Schuldverschreibungen, die es einfordern könnte.
Russland besitzt US-Schuldverschreibungen.

Die USA können Russland nicht die Energiezufuhr sperren.
Russland kann aber die Energielieferungen an die europäischen Verbündeten der USA einstellen.

Präsident Reagan handelte mit dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow das Ende des
Kalten Krieges aus. Die Neokonservativen, die Regan aus seiner Regierung warf, waren darüber sehr wütend. Sie hatten gehofft, den Kalten Krieg zu gewinnen, um dann die Weltherrschaft der USA errichten zu können.

Das republikanische Establishment eroberte unter Bush I. die Macht, die es unter Reagan
verloren hatte, wieder zurück. Mit diesem Kraftakt vertrieben sie aber die Intelligenz aus
der Partei der Republikaner. Die Neokonservativen feierten ihr Comeback mit dem ersten
Golfkrieg und der Propagandalüge, dass irakische Truppen in Krankenhäusern kuwaitische
Babys mit Bajonetten aufgespießt hätten. Auch unter Präsident Clinton behielten die
Neokonservativen ihren Einfluss und brachten ihn dazu, Serbien zu bombardieren und
separatistischen Bewegungen zu erlauben, eigene, von den USA abhängige Staaten zu
errichten. Unter Bush II. kamen die Neokonservativen wieder an die Macht. Ihre Ziele sind
nach wie vor die Weltherrschaft der USA und damit die Vorherrschaft Israels im Mittleren Osten.

Aber die Pläne dieser ignoranten und gefährlichen Ideologen haben einen Rückschlag erlitten.
Der Irak, der früher von den weltlich geprägten Sunniten beherrscht wurde, die Gegner
des Irans waren, ist jetzt in Händen der Schiiten, die Verbündete des Irans sind.
In Afghanistan sind die Taliban zurück gekommen, und eine große Armee der NATO und
der USA kann das Land nicht unter ihre Kontrolle bringen. Eine der Konsequenzen des
Afghanistan-Krieges der Neokonservativen ist der Machtverlust des pakistanischen Präsidenten, einer amerikanischen Marionette, und Pakistan ist ein muslimisches Land, das Atomwaffen besitzt.

Gegen den Marionetten-Präsidenten läuft ein Amtsenthebungsverfahren, und das pakistanische Militär hat die Amerikaner aufgefordert, ihre Militäraktionen auf pakistanischem Territorium zu stoppen. Die US-Marionetten in Ägypten und Jordanien könnten als Nächste fallen. Im Irak haben die Schiiten nach Ende der ethnischen Säuberungen und der Vertreibung der Sunniten aus bestimmten Stadtvierteln einen Waffenstillstand geschlossen und damit der Behauptung der US-Propaganda, der Abzug der US-Truppen würde ein Blutbad verursachen, jede Grundlage entzogen. Die Verhandlungen über einen US-Truppenabzug haben gezeigt, dass sich die irakische Regierung von den USA nicht länger wie ein Marionetten-Regime behandeln lässt. Letztes Jahr hat sich Hugo Chavez in der UNO über Bush lustig gemacht. Russlands Putin hat Bush als „Genosse Wolf“ verspottet.

Am 12. August war in der (russischen) PRAWDA zu lesen :

„Bush, warum hälst du nicht dein Maul?” (Bush: Why don’t you shut up?)


Diejenigen Amerikaner, die dumm genug sind, zu glauben, die „Supermacht“ USA schütze
ihre Bürger vor Gefahren, sollten in der PRAWDA nachlesen, wie sehr Präsident Bush (in
Russland) verachtet wird: Die in eckigen Klammern stehenden Passagen aus dem o. a.
Artikel in der PRAWDA fehlen bei Paul Craig Roberts.

“Wenn wir die Worte des erlauchten Königs von Spanien aus seiner idiotischen
verbalen Attacke auf Hugo Chavez (den Präsidenten Venezuelas, bei der Lateinamerika-
Konferenz in der chilenischen Hauptstadt Santiago) benutzen, ist das nicht nur als Antwort auf eine ausfallende Bemerkung zu werten, sondern als Reaktion auf die Anmache eines Idioten. Präsident Bush, warum hast du nicht einfach dein Maul gehalten?

Präsident Bush, warum hälst du nicht dein Maul? In deiner am Montag zu der legitimen Aktion der russischen Föderation in Georgien abgegebenen Stellungnahme hast du versäumt, die Kriegsverbrechen zu erwähnen, die das georgische Militär mit Unterstützung amerikanischer Berater gegen russische und ossetische Zivilisten begangen hat.  Ist dir das nicht peinlich?

Präsident Bush,
warum hälst du nicht dein Maul? Dein treuer Verbündeter Micheil Saakaschwili hat
eine Feuereinstellung angeboten, nachdem seine Truppen mit deinen Beratern im
Schutz der Nacht die Grenze zu Ossetien überschritten und zivile Einrichtungen in
Tschinwali zerstört haben, wie deine Truppen im Irak. War das vielleicht eine humanitäre Aktion?

Präsident Bush,
warum hälst du nicht dein Maul? Streitkräften deines treuen Verbündeten Georgien,
die von amerikanischen Beratern unterstützt werden und als Friedenstruppe in Ossetien
waren, wurde befohlen, das Feuer auf russische Friedenstruppen im gleichen Team
(in der gleichen Kaserne) zu eröffnen. War das ehrenhaft?

Präsident Bush,
warum hälst du nicht dein Maul? Deine amerikanischen Transportflugzeuge haben
Tausende georgischer Soldaten aus dem Irak zurück nach Georgien direkt in die Kampfzone
geflogen. Haben Deine Boys ihnen viel Glück gewünscht, als sie die Flugzeuge verließen? Ich
kann sie förmlich sagen hören: „Schickt sie zur Hölle!“ War das vielleicht freundlich?

Präsident Bush
warum hälst du nicht dein Maul? Wie erklärst du die Tatsache, dass unter den gestern
aus den Kampfgebieten fliehenden georgischen Truppen die Stimmen von Offizieren
zu hören waren, die in amerikanischem Englisch den Befehl gaben: „Zieht
euch in eure Ausgangsstellungen zurück!“, und wie erklärst du die Tatsache, dass
es Berichte gibt, unter den georgischen Verlusten seien auch amerikanische Soldaten
gewesen?  Ist das nicht seltsam?

Präsident Bush,
warum hälst du nicht dein Maul? Glaubst du wirklich, irgendjemand würde deinen
Worten noch irgendeine Bedeutung beimessen, nach den acht Jahren deines kriminellen
und mörderischen Regimes und seiner Politik? Glaubst du wirklich, du hättest
noch das moralische Recht, Ratschläge zu erteilen, und dass es auf diesem
Planeten noch irgendwo ein einziges menschliches Wesen gibt, das dir nicht den
Mittelfinger zeigt, wenn du irgendwo auf einem Bildschirm erscheinst?
Solltest du darüber nicht einmal nachdenken?

Glaubst du wirklich, du hättest noch das Recht, irgendjemand zu verurteilen? Nach
Abu Ghraib? Nach Guantánamo? Nach den Massakern an Hunderten und Tausenden
irakischer Bürger? Nach den Folterungen, die deine CIA-Schergen begangen haben?
Ist das nicht ein bisschen schwierig für dich?

Glaubst du wirklich, du könntest dich noch in irgendeiner Form auf das Völkerrecht
berufen, nachdem du mit (erfundenen) Anschuldigungen gegen den Irak aufgetrumpft hast,
um anschließend deine verbrecherische Invasion zu starten?
Meinst du nicht, dass du da in den Wind (und somit in dein eigenes Gesicht) spuckst?

Präsident Bush, warum hälst du nicht dein Maul? Stell dir einmal vor, Russland würde erklären, Georgien hätte Massenvernichtungswaffen und Russland wisse, dass diese Massenvernichtungswaffen in Tiflis und Poti und nördlich, südlich, östlich oder westlich davon versteckt wären! Und das müsse wahr sein, weil „sehr zuverlässige Erkenntnisse fremder Geheimdienste“ existierten, zum Beispiel Satellitenfotos von Fabriken für Milchpulver und Babynahrung, die chemische Waffen produzieren sollen, deren Produktionsanlagen aber gerade „auf Fahrzeugen im Land herumgefahren werden“! Was wäre, wenn Russland zum Beispiel behaupten würde: „Saakaschwili bedroht die Welt, und deshalb wird es Zeit für einen Regime-Wechsel? „ Wäre das nicht hübsch und so einfach, Präsident Bush?

Warum hälst du also nicht dein Maul und schickst nicht noch ein paar Militärberater
mehr nach Georgien? Die machen dort einen hervorragenden Job.

(Als Autor wird Timothy BANCROFT-HINCHEY angegeben)

Die Vereinigten Staaten sind keine Supermacht mehr. Das Land ist nur noch eine bankrotte
Farce, und wird von Idioten regiert, die durch Wahlen an die Macht kamen, die Karl
Rove (der bis zum 31. August 2007 stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses war)
und Diebold (eine US-Firma, die Wahlcomputer herstellt) manipuliert haben. Die USA sind
nur noch eine Lachnummer und leisten sich trotzdem ignorante Affronts und unberechtigte
Attacken gegen ein riesiges Land, das über Zehntausende Atomwaffen verfügt.
Eine Bevölkerung, die weiterhin dieses wahnsinnige Bush-Regime und seine verbrecherischen
neokonservativen Kriegstreiber duldet, hat eigentlich keinen Anspruch darauf, auf
unserer Erde zu leben.
Paul Craig Roberts

(Artikel von Luftpost-klde komplett übersetzt und mit Anmerkungen in runden und Ergänzungen
in eckigen Klammern versehen. Anschließend drucken wir den Originaltext ab.)

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 16. September 2008 um 17:22

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