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ARE WE ROME ? ≡ Fall of an Empire, Fate of America

Marcus Ulpius Traianus ( 18. September 53 in Italica; 8. August 117 in Selinus, Kilikien) war von Januar 98 bis 117 römischer Kaiser. Trajan zählt zu den sogenannten Adoptivkaisern. Durch die Eroberung Armeniens, Mesopotamiens und vor allem des Dakerreiches erlebte das Römische Reich unter ihm seine größte Ausdehnung.

Trajan gehörte zu den Nachfahren einer Gruppe von Kolonisten, die 205 v. Chr. von Scipio Africanus in Italica in der Provinz Baetica im Süden der iberischen Halbinsel angesiedelt worden waren. Seine Familie stammte ursprünglich aus Tuder in Umbrien. Trajans gleichnamiger Vater war im Bürgerkrieg nach dem Tod Neros während des sogenannten Vierkaiserjahres ein Parteigänger des späteren Kaisers Vespasian und später der von diesem begründeten flavischen Dynastie. Er war im Jahr 70 Konsul und verwaltete von 73 an fünf Jahre lang die wichtige Provinz Syria.

Trajan war mit Pompeia Plotina verheiratet, die aus Gallia Narbonensis stammte und etwa zehn Jahre jünger war als er. Die Ehe blieb kinderlos. Plotina erhielt 105 gemeinsam mit Trajans älterer Schwester Ulpia Marciana den Ehrentitel Augusta, der nach Marcianas Tod 112 auch deren Tochter Matidia verliehen wurde. Matidias Tochter Sabina, die Großnichte Trajans, heiratete 100 dessen späteren Nachfolger Hadrian.

Amtsantritt als Kaiser

Nachdem er im Februar 98 in Köln durch seinen jungen Verwandten Hadrian vom Tod seines Vorgängers erfahren hatte, blieb Trajan zur Überraschung der Römer zunächst am Rhein, um die Reichsgrenze zu stabilisieren und abzusichern. Zu seinen ersten Maßnahmen als Kaiser gehörte der Aus- bzw. Neubau der Fernstraße Mogontiacum–Stettfeld–Cannstatt–Urspring–Augsburg. Etwa zeitgleich begann er auch mit der Errichtung des Neckar-Odenwald-Limes. Eine Folge dieser Arrondierung des Reichsgebietes war, dass der westliche Teil des Alblimes, der Abschnitt von Rottweil bis Donnstetten, seine Funktion verlor.

Unklar ist, ob auch die Hauptstadt der Provinz Rätien zu diesem Zeitpunkt von Kempten nach Augsburg verlegt wurde. Gesichert ist dagegen, dass Trajan die Siedlung Ulpia Traiana (in der Nähe des heutigen Xanten) zur Colonia erhob und mit dem Bau einer bis zum Schwarzen Meer reichenden Donaustraße begann. Zu seinem Nachfolger als Statthalter von Obergermanien ernannte er seinen Freund Lucius Iulius Ursus Servianus, mit der Verwaltung Niedergermaniens betraute er Lucius Licinius Sura. Diese beiden Männer sollten sich auch später als wichtige Stützen seiner Herrschaft erweisen.

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Der vollständige Name des Trajan zum Zeitpunkt seines Todes lautete gewöhnlich:

Imperator Caesar Divi Nervae filius Nerva Traianus Optimus Augustus Germanicus Dacicus Parthicus, Pontifex maximus,Tribuniciae potestatis XXI, Imperator XIII, Consul VI,Pater patriae

(„Imperator Caesar Trajan, Sohn des göttlichen Nerva, der beste Augustus, Sieger über die Germanen, Sieger über die Daker, Sieger über die Parther, oberster Priester, zum 21. Mal Inhaber der tribunizischen Amtsgewalt, dreizehnmal zum Imperator ausgerufen, sechsmal Konsul, Vater des Vaterlandes“).

Das Bedienelement im google-player ist bewust ausgeblendet. Nur „mal eben“ durch den Vortrag Zappen macht wenig Sinn. Wenn man sich nicht für dieses Thema interessiert, dann kann man sich auch das Zappen sparen.

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Vodpod videos no longer available.

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Weitere Literatur zum Thema

Klaus-Gunther Wesseling: Trajan. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Martin Fell: Optimus princeps? Anspruch und Wirklichkeit der imperialen Programmatik Kaiser Traians. 2. Auflage. Tuduv, München 2001, ISBN 3-88073-586-7.

http://de.wikipedia.org/wiki/Trajan

Are We Rome?: Fall of an Empire, Fate of America Cullen Murphy, writer, editor at large, Vanity Fair The rise and fall of ancient Rome has been on American minds from the beginning of our republic. Today we focus less on the Roman republic than on the empire that took its place. Depending on who’s doing the talking, the history of Rome serves either as a triumphal call to action, or as a dire warning of imminent collapse.

Esteemed editor and author Cullen Murphy ventures past the pundit’s rhetoric to draw nuanced lessons about how we might avoid Rome’s demise. Working on a canvas that extends far beyond the issue of an overstretched military, Murphy reveals a wide array of similarities between the two empires: the blinding, insular culture of our capitals; the debilitating effect of corruption; the paradoxical issue of borders; and the weakening of the body politic through various forms of privatization.

Most pressingly, he argues that we most resemble Rome in the burgeoning corruption of our government and in our arrogant ignorance of the world outside: two things that are in our power to change. In lively, richly detailed historical stories based on the latest scholarship, the ancient world leaps to life and casts our own contemporary world in a provocative new light.

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