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Roman Empire Rules (1) 112 Min.

Roman Empire Rules (2)”

Roman Empire Rules (3)”

Dieser Beitrag beinhaltet unzählige Details über das Römische Reich und wie es bereits regiert während sie diese Zeilen lesen. Feiertage wie „Ostern“ finden sich in einem anderen Licht wieder. Und was dies alles mit dem Römischen Reich in Verbindung bringt, wird in diesem ersten Teil des Videos verdeutlicht. Sogar der Untergang der Titanic findet seinen Platz. Dass leuter Reiche Herrschaften auf der Jungfernfahrt dieser Tragödie gewesen sind, habe ich noch nie mit der Damaligen Politik in Verbindung gebracht. Aber auch das hat seine Gründe gehabt. Bei diesem Lehrmaterial kann man einfach nicht mehr, NUR von einer Dokumentation sprechen. Ich wünsche gute Unterhaltung, wenn das überhaupt möglich ist.

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Karl der Große war der erste nachrömische Kaiser Westeuropas (translatio imperii). Seine Kaiserkrönung führte zu diplomatischen Auseinandersetzungen mit Byzanz, dessen Basileus sich als legitimer römischer Kaiser betrachtete.

Das Heilige Römische Reich (seit dem 15. Jahrhundert mit dem Zusatz „Deutscher Nation“), das in seiner größten territorialen Ausdehnung – nach heutigen politischen Grenzen – Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Tschechien, die Schweiz, Nord- und Mittelitalien und Teile Frankreichs (Lothringen, Elsass, Provence) umfasste, sah sich später als Nachfolger des (west-)römischen Reiches, während der russische Zar über das byzantinische Erbe ebenfalls die Nachfolge der römischen Kaiserkrone beanspruchte – die Begriffe Kaiser und Zar leiten sich beide aus dem römischen Caesar ab.

Mit der Kaiserkrönung Napoleons gab es erstmals mehr als einen Kaiser in Westeuropa. 1918/1919 endete mit der Abdankung Wilhelm II. (Deutsches Reich) und Karl I. (Österreich-Ungarn) die Geschichte der Kaiser. Selbst im 20. Jahrhundert beanspruchte mit dem faschistischen Italien noch ein Staat die Nachfolge des Römischen Reiches, so war die Wiederherstellung des Imperium Romanum Mussolinis erklärtes außenpolitisches Ziel.

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Historisches

  • 1748: Beginn der Ausgrabungen in Pompeji
  • 1750: Die Villa dei Papiri in Herculaneum wird entdeckt
  • 1798: Die Römische Republik wird ausgerufen, bereits ein Jahr später, im zweiten Koalitionskrieg geht sie aber wieder unter.
  • 1808: Besetzung Roms durch französische Truppen Napoléon Bonapartes
  • 1809: Vereinigung des säkularisierten Kirchenstaates mit dem napoleonischen Königreich Italien
  • 1815: Restauration des Kirchenstaates auf dem Wiener Kongress
  • 1860: Zug der Tausend unter Giuseppe Garibaldi
  • 1861: Ausrufung des Königreichs Italien unter Viktor Emanuel II. mit der Hauptstadt Turin
  • 1864: Neue Hauptstadt: Florenz
  • 1869-1870: Erstes Vatikanisches Konzil
  • 1870: Eine Volksabstimmung beschließt die Vereinigung des Kirchenstaates mit Italien, Ende des Risorgimento
  • 1871: Rom wird Hauptstadt des neuen Italien, Ende des Kirchenstaates
  • 1882: Italien tritt dem bisherigen Zweibund (Deutsches Reich und Österreich-Ungarn) bei und macht ihn damit zum Dreibund
  • 1900: Lazio Rom, eine der beiden bedeutenden Fußballmannschaften der Stadt, wird gegründet.
  • 1907: Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo).
  • 1911: Italien annektiert Tripolis und die Cyrenaika, beides Teile des Osmanischen Reiches. Der italienisch-türkische Krieg bricht aus. Einweihung des Monumento Vittorio Emmanuele II
  • 1912: Ende des italienisch-türkischen Krieges durch den Vertrag von Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet auf seinen nordafrikanischen Besitz (im heutigen Libyen) zu Gunsten Italiens.
  • 1914: Fertigstellung der Villa Massimo, Sitz der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
  • 1915: Italien tritt der Entente bei und verlässt damit den Dreibund mit Deutschland und Österreich-Ungarn, Eintritt in den Ersten Weltkrieg
  • 1918: Unterzeichnung des Waffenstillstands von Villa Giusti zwischen Italien und Österreich-Ungarn
  • 1922: Marsch auf Rom durch die Faschisten. Mussolini wird von Viktor Emanuel III. zum Ministerpräsidenten berufen.
  • 1927: AS Rom, eine der beiden bedeutenden Fußballmannschaften der Stadt, wird gegründet.
  • 1929: Durch die Lateranverträge zwischen dem faschistischen Italien Mussolinis und dem Papst entsteht der unabhängige Staat der Vatikanstadt. Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Preußen
  • 1933: Reichskonkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Deutschland
  • 1935: Tripolitanien und Cyrenaika, Italiens nordafrikanische Kolonien, werden zur Kolonie Libia zusammengeschlossen. Italienische Truppen marschieren in Abessinien ein.
  • 1936: Achse Rom-Berlin
  • 1937: Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika Mit brennender Sorge Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen.
  • 1939: Italien annektiert Albanien. Der Stahlpakt zwischen Italien und Deutschland wird unterzeichnet.
  • 1943: Alliierte Truppen landen in Sizilien, Absetzung Mussolinis. Deutsche Besatzung in Rom. Kriegserklärung der neuen Regierung an das Deutsche Reich.
  • 1946: Der letzte italienische König Umberto II. verlässt das Land, Italien wird Republik.
  • 1947: Im Pariser Vertrag verliert Italien seine Kolonien.
  • 1949: Italien wird Gründungsmitglied der NATO.
  • 1955: Italien wird Mitglied der Vereinten Nationen. Eröffnung der Metropolitana di Roma
  • 1957: Abschluss der Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft
  • 1960: In Rom finden die XVII. Olympischen Sommerspiele statt.
  • 1962-1965: Zweites Vatikanisches Konzil
  • 1966: Die römische Kurie hebt den seit 1559 geführten und 500 Seiten starken Index der verbotenen Bücher auf.
  • 1978: Der ehemalige italienische Ministerpräsident Aldo Moro wird von den Rote Brigaden entführt und ermordet. // Karol Józef Wojtyła wird Papst, erster nicht-italienischer Papst seit 1523.
  • 1981: Attentat auf den Papst: Mehmet Ali Ağca schießt auf Papst Johannes Paul II. während einer Generalaudienz auf dem Petersplatz. Der Papst überlebt schwer verletzt.
  • 1984: Italien und der Vatikan unterzeichnen ein neues Konkordat: Rom gilt nicht als Heilige Stadt und der Katholizismus ist nicht mehr Staatsreligion in Italien. Zum ersten mal wird der Weltjugendtag in Rom gefeiert.
  • ab 1992: Die Aufdeckung von Korruptions- und Parteifinanzierungsskandalen (Tangentopoli und Mani pulite) bringt eine grundlegende Neuordnung der Parteienlandschaft.
  • 2000: Zum XV. Weltjugendtag kommen 2 Millionen Besucher nach Rom.
  • 2. April 2005: Papst Johannes Paul II. stirbt. Zur Totenmesse am 8. April 2005 auf dem Petersplatz kommen 3,5 Millionen Pilger nach Rom, sowie 200 Staats- und Regierungschefs, und hohe geistliche Vertreter verschiedener Religionen. Bereits im Juni beginnt sein Seligsprechungsprozess.

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