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WestLB vom Image verfolgt – Menschenrechtsverletzungen und Regenwaldzerstörung in Ecuador

Mit der vorliegenden Broschüre werden die Auseinandersetzungen in Nordrhein Westfalen um den Bau der OCP-Pipeline dokumentiert. Sie gibt einen Überblick über die Situation in Ecuador und die Machenschaften von dort tätigen Ölfirmen und Banken und klären über die Fakten der neuen Pipeline und deren Risiken und Konsequenzen für Mensch und Natur auf.

Die Broschüre erläutert die Rollen der beteiligten Firmen an diesem Projekt und geht in besonderem Maße auf die Rolle der WestLB ein. Sie zeigt die unlauteren und kriminellen Methoden der WestLB-Geschäftspartner auf, welche von falschen Behauptungen und Irreführung der Öffentlichkeit bis hin zu Repressionen durch Polizei und Militär gegen Pipelinegegner reichen. Gleichzeitig wird die Kampagne des „Aktionsbündnis
gegen die WestLB-Pipeline“ aufgezeigt die über zwei Jahre laufende politische Auseinandersetzung des Themas im Europa- und Eine- Welt-Ausschuss des Landtags NRW.

Inzwischen wurde die Pipeline fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die Folgekosten für Natur und Umwelt sind gravierend. Um die Pipeline füllen zu können, werden im ecuadorianischen Amazonasgebiet neue Erdölfördergebiete erschlossen, ohne Rücksicht auf Naturschutzgebiete und gegen den Widerstand der indigenen Bevölkerung. Aktuell gehört unsere Solidarität der Kichwa-Gemeinde Sarayacu, die auf Befehl des ecuadorianischen Präsidenten vom Militär bedroht wird, da sie sich gegen die Ausbeutung ihres Lebensraums durch die Erdölkonzerne zur Wehr setzt. Durch einen erfolgreichen Spendenaufruf kann sich die Gemeinde nun juristische Unterstützung leisten.

Ziel dieser Kampagne war, dass sich die WestLB aus der Finanzierung der Pipeline zurückzieht. Dieses Ziel haben wurde nicht erreicht. Trotzdem war die Arbeit nicht umsonst. Auch die WestLB dürfte inzwischen verstanden haben, dass der Image-Schaden für die Bank immens ist, wenn Informationen über die katastrophalen Auswirkungen solcher Großprojekte an die Öffentlichkeit gelangen. Indizien wie die Unterzeichnung der „Equator Principles“, aber auch erste direkte Gespräche mit Vertretern der Bank lassen uns hoffen, dass dadurch der „Tanker WestLB“ ein kleines Stück bewegt wurde.

Broschüre online lesen (pdf / Acrobat Reader erforderlich)

[ 1 206 KB]: West-ÖL-B-Pipeline

Quellen:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3133753,00.html

http://www.eine-welt-netz-nrw.de/html/regen/westlb/broschwlbtext.php

http://www.eine-welt-netz-nrw.de/html/service/down/documents/Brosch.WestLB.pdf

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