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Ein Offener Brief an Bush – von US-Autorin und Jüdin Larisa Alexandrovna

Die US-Autorin und Jüdin Larisa Alexandrovna hat dem US-Präsidenten Bush einen Offenen Brief geschrieben! HUFFINGTON POST, 15.05.08

[…]

Alle Nazis des Präsidenten, die echten und die angeblichen

Sehr geehrter Mr. Bush,

die Rede, die Sie heute vor der Knesset (dem israelischen Parlament) gehalten haben, war nicht nur eine Schande, das war ein niederträchtiger Verrat. Noch schlimmer ist es, dass sie in einem Land, das aus den Wunden dieses Verbrechens entstanden ist, den Holocaust dazu missbraucht haben, um die amerikanischen Bürger, die eine andere Politik als Sie wollen, zu diffamieren. Das kann nicht vergessen und vergeben werden. Ich möchte Sie, Mr. Bush, an Ihre heutigen Worte erinnern: „Einige scheinen zu glauben, wir sollten mit Terroristen und Radikalen verhandeln, als gäbe es irgendein stichhaltiges Argument, mit dem man sie davon überzeugen könnte, dass sie generell falsch liegen“, sagte Bush auf der Feier zum 60. Geburtstag Israels in Jerusalem.

„Wir kennen diesen närrischen Irrglauben von früher,“ sagte Bush in seiner Rede vor dem israelischen Parlament, der Knesset. „Als die Nazi-Panzer 1939 in Polen einrollten, erklärte ein amerikanischer Senator: ‚Mein Gott, wenn ich nur mit Hitler hätte reden können, dann wäre all das zu vermeiden gewesen.‘ Wir haben die Verpflichtung, dieser Einstellung den passenden Namen zu geben – es ist die falsche Bequemlichkeit der Beschwichtigung, die in der Geschichte schon wiederholt versagt hat.“

(http://politicalticker.blogs.cnn.com/2008/05/15/bush-suggests-obamawants-appeasement-of-terroris%20)

Nun, Mr. Bush, Ihrem Statement fehlten nur ein Spiegel und einige historische Fakten. Möchten Sie mit mir über die Verbrechen der Nazis an meiner Familie und an Millionen anderer Familien in Europa während des Zweiten Weltkriegs diskutieren? Lassen Sie mich einen ihrer Lieblingssätze zitieren: Versuchen wir’s doch mal! Der typisch amerikanische Nazi Das Vermögen Ihrer Familie erwuchs aus den Skeletten der Menschen, die von den Nazis abgeschlachtet wurden, aus den Toten in meiner Familie und aus den Toten in den Familien derer, die Ihnen heute in der Knesset applaudiert haben:

WASHINGTON – Aus Regierungsdokumenten geht hervor, dass Präsident Bushs Großvater einer der Direktoren einer (US-)Bank war, die von der US-Regierung wegen ihrer Verbindungen zu einem deutschen Industriellen beschlagnahmt wurde, der Hitlers Weg an die Macht mitfinanziert hatte. Prescott Bush war einer von sieben Direktoren der Union Banking Corp., einer New Yorker Investment-Bank, die einer (anderen) Bank gehörte, die von der Familie Thyssen kontrolliert wurde; das geht aus kürzlich freigegebenen Dokumenten des National-Archivs hervor, die von (der Presseagentur) Associated Press gesichtet wurden. Fritz Thyssen hat Hitler schon sehr früh finanziell gefördert, weil ihm dessen Nazi- Partei lieber war als die Kommunisten.

[…]

continue.. [Pdf 143kb]

dont worry,

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