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Fasc • ism T0Ð∂Y Brief an einen brasilianischen Freimaurer

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Bevormundungsrepublik Deutschland Glücklicherweise scheint schon seit einiger Zeit die dereinst beliebte und überstrapazierte Politfloskel vom “mündigen Bürger” aus dem Sprachgebrauch der politischen Klasse verschwunden zu sein. Möglicherweise hat man eingesehen, dass derartige Scherze angesichts zunehmender staatlicher Bevormundung und Zwangsbeglückung des de facto immer tiefer in die Unmündigkeit zu führenden Wählerpöbels einer um seriöse und ehrlich-ehrbare Aussenwirkung bemühten Diktokratorenriege abträglich sind. Nicht, dass die Volkslenker, Ideologen und Propagandisten eines erstarkenden Staates ihre polemischen Späßchen eingestellt hätten. Nein, mittlerweile geben sie sich nur in subtiler Weise progressiver und bürgernäher, indem sie uns vorgaukeln zu wissen, was der entmündigte deutsche Michel denkt und will und was gut für ihn und seine Umwelt ist. Und, sie wissen nicht nur, sie wissen sogar alles besser. Darum sehen sie sich für zunehmende Eingriffe in die Entscheidungs- und Wahlfreiheit der nicht ganz so mit weitsichtiger Weisheit gesegneten Normalbevölkerung legitimiert. Beispiele gefällig?

Brief an einen brasilianischen Freimaurer

Von Marcelo Ramos Motta

Rio de Janeiro, 9 Juli 1963 ev.

Tu was du willst soll das ganze Gesetz sein.

Lieber Herr Dr. G.,

Mit Freude habe ich in den Nachrichten gelesen, daß die brasilianische Freimaurerei beschlossen hat, schließlich doch wieder eine aktive Rolle in den Belangen unseres Landes einzunehmen.

So erinnere ich mich denn an unsere Unterredung, nebst Abschied, als Sie anmerkten, daß die römisch-katholische Kirche Ihrer Meinung nach eine gute Einführung der Kinder in das Erwachsenenleben sei. Daraufhin entgegnete ich Ihnen: “ Mag sein, aber die Freimaurerei ist unendlich besser“ und ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um diese Aussage nicht nur zu wiederholen, sondern zu erweitern. Seinerzeit wünschte ich nicht, die Gültigkeit oder Ungültigkeit der römisch-katholischen Kirche als Ausbildungsort für Kinder zu diskutieren. Man kann dieses Thema nicht diskutieren. Es ist ein Thema, daß von jedem Individuum selbst erforscht werden muß- ich wiederhole- muß; insbesondere von Hochgrad Maurern und dies ganz besonders in Brasilien, wo die Kirche so viel Einfluß auf die psychologische Verfassung der Menschen gehabt hat, mit Resultaten, die wir heute beobachten können.

Zum Zwecke solcher Nachforschungen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt von besonderer Wichtigkeit sind, ist eine sorgsame Analyse der Beweislage, die in den Arbeiten vieler unparteiischer und renomierter Beobachter verstreut vorzufinden ist, wesentlich- Eine Analyse, die nicht in Gesprächen oder einem Disput zusammengefaßt werden kann. Ich bin mit den Fakten vertraut, während sie es seinerzeit nicht waren. Bestätigungen meinerseits, die, obwohl auf Fakten gegründet, hätten Ihnen einseitig und unfair angemutet; um so mehr natürlich, da Sie Argwohn mir und meinen Absichten gegenüber hegen. Thelemiten werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr gemocht, als die Gnostischen Essener zu ihrer Zeit. Der Zweck dieses Briefes ist es, auf ordentliche und klare Weise meine Schlußfolgerungen darzulegen und eine Liste der Arbeiten zu anzugeben, auf denen meine Schlußfolgerungen basieren. So können Sie, wenn Sie, wollen, die Arbeiten selber begutachten, um zu Ihren eigenen Schlußfolgerungen zu gelangen, die mit meinen übereinstimmen können oder auch nicht. Ich bitte Sie nur darum, daß Sie sobald Sie meinen Brief gelesen und die hier genannten Quellen eingehend studiert haben und Sie den Brief für lesenswert erachten, selbigen samt Quellen an ihre Maurerfreunde übersenden, so es Ihr Wille ist, damit diese im Gegenzug eine Gelegenheit bekommen, den Fall zu untersuchen, abzuwägen und eine Entscheidung zu fällen.

Ich muß mit einer Wiederholung von dem beginnen, was ich Ihnen bereits zur Zeit unseres Gespräches entgegnete und was Ihre ehrliche Hingabe so sehr schockte: der Mann in den Evanglien, genannt „Jesus Christus“ ist eine erfundene Gestalt. Seine Abenteuer sind Fiktion, er war nicht und kann auch nicht die einzige Inkarnation des Logos gewesen sein; und jede Kirche, Sekte oder irgendwelche Leute, die dies behaupten, sind entweder Betrüger oder werden betrogen. Mit dem oben gesagten meine ich nicht, daß solch ein Mensch nicht gelebt, gepredigt und gelitten hat. Ich beabsichtigte auch nicht, zu behaupten, daß solch ein Mensch nicht geboren werden könnte. Im Gegenteil sogar: Solche Menschen werden am laufenden Bande geboren und sie werden auch fürderhin in allen Zeitaltern geboren werden: Fleischwerdungen des Logos, Tempel des heiligen Geist, Kreuze der Materie, von der Rose des Geistes gekrönt. Ich werde noch mehr sagen: Es gab einmal einen Mann, der im höchsten Grad den Sinn seiner Gottheit erlangte; und dieser Mann starb in vergleichbaren, wenn auch nicht identischen Umständen wie jenen, von denen in den Evangelien erzählt wird.

Seine Geburt ist in der Nacht der Zeiten verloren; er war das Original des Gehängten, des

Opfers, des Taro; und die Ägypter kannten ihn durch seinen Namen Osiris. Dieser Mensch war der Erfinder der Formel vom sterbenden Gott. Dies ist die Formel vom Tode Asars‘ in der Pyramide, welche im freimaurerischen Ritus der Hiram Tradition erzählt wird, wovon der alte und anerkannte Ritus der vollkommenste ist. Der 33. Grad dieses Ritus hat die Inkarnation des Logos zum Inhalt, den Abstieg des heiligen Geistes, die Manifestation eines Christus im

Fleische; die Gegenwart des lebendigen Gottes. Für die Faktenlage hinter der obigen

Aussage verweise ich Sie auf die Arbeiten folgender berühmter und verdienter Maurer:

LA MESSE ET SES MYSTERES, von Ragon.

THE ARCANE SCHOOLS, von John Yarker.

Sie könnten auch profitieren, indem Sie folgendes lesen:

ISIS UNVEILED, von Blavatsky, Abschnitt über die Christenheit.

Frau Blavatsky war keine von Ihnen, sondern eine von Uns… Nach meiner Überzeugung, Dr. G., würde ein Hochgradfreimaurer seinen Brüder dadurch nützen, daß er die obigen Werke, insbesondere die letzten beiden, ins Portugiesische übersetzte.

Die Dokumente, Dr. G., die im sogenannten Neuen Testament enthalten sind, um nicht zu sagen, die Vier Evangelien, die Apostelgeschichten, die Epistel und die Offenbarung sind Fälschungen, die von den Patriarchen der römisch-katholischen Kirche zur Zeit Konstantins‘ angefertigt wurden, welcher „der Große“ genannt wurde, weil er diesen Betrug zuließ und unterstützte. Konstantin hatte niemals einen Traum von „In hoc signo vinces“. Solche Legenden sind schamlose Lügen, die von den römischen Patriarchen in den ersten drei Jahrhunderten ausgeheckt worden waren. Während dieser Zeit wurden alle historischen Aufzeichnungen über den Beginn der sogenannten „christlichen Ära“ vollständig abgeändert.

Was wirklich während der Zeit Konstantins‘ geschah, war, daß die Bischöfe von Rom und Alexandria, nach gemeinsamer Übereinkunft, privat zum Kaiser gereist sind und ihm aufzeigten, daß die römische Religion nur eine kleine Anzahl von patrizischen Gefolgsleuten besaß, daß die Mehrzahl der Bevölkerung im Kaiserreich Christen waren, die einer der unzähligen Sekten und Gemeinden in den Provinzen angehörten; daß das Kaiserreich aufgrund der Diskrepanz zwischen dem Glauben der Leute und dem Glauben der Patriarchen im Begriff war, zu zerfallen; daß die fortwährenden Aufstände kriegerischer Essener Sekten in Palästina die Provinzen gegen die Autorität in Rom anstachelte; und daß, verkürzt gesagt, Konstantins‘ einzige Chance, das Kaiserreich zusammenzuhalten, darin bestand, die römisch-alexandrinische Version des Christentums anzunehmen, wobei die Bischöfe in diesem Fall das Volk anweisen würden, mit ihm zu kooperieren. Im Gegenzug dafür mußte Konstantin den Bischöfen helfen, den Einfluß aller anderen christlichen Sekten zu zerstören!

Konstantin willigte in diesen, von den Bischöfen Roms und Alexandrias‘ vorgeschlagenen politischen Pakt ein. Er veranlaßte, daß ihre Version des Christentums zur offiziellen Staatsreligion des römischen Reiches wurde. Folglich ging die religiöse Führergewalt in die Hände der Kirchenväter über, die, unterstützt von der kaiserlichen Armee, eine Reinigungsaktion einleiteten, die in ihrem Verlaufe sehr stark derjenigen im heutigen Rußland glich. Die Führungshäupter christlicher Sekten wurden eingekerkert, ihre Tempel beschlagnahmt, ganze Gemeinden in den Arenen der Provinzen, in Rom und Alexandria geopfert wurden. Die griechischen Gnostiker, Erben der Mysterien zu Eleusis, wurden von Kastratenväter wie Origen und Irinaeus unrühmlicher Praktiken angeklagt. (Kastration war eine seltsam anmutende Methode, um Keuschheit zu wahren. Diese übernahmen die Alexandriner vom Kult des Attys, woraus sich die römische Psychologie entwickelte). Die Essener waren dem Untergang geweiht, indem man sie zum Schurken der Evangelien-passionsspiele auserkor; und durch die letztliche Zerstreuung der jüdischen Kriegerstämme in allen vier Ecken des Kaiserreiches, sicherte die römisch-alexandrinische Kirche ihre Stellung und wurde somit in die Lage versetzt, sich gänzlich ihrer Lieblingsbeschäftigung hinzugehen: Nämlich den Tyrannen dieser Welt dabei zu helfen, alle wahren Männer zu versklaven.

Für die oben genannte Darstellung, verweise ich auf:

ISIS UNVEILED, of Blavatsky, section on Christianity;

OUTLINES ON THE ORIGIN OF DOGMA, of Harnack.

DECLINE AND FALL OF THE ROMAN EMPIRE, of Gibbon.

THE AGE OF CONSTANTINE THE GREAT, of Burckhardt.

Was die großen Fälschungen durch die römische Kirche angeht, so verweise ich auf die Worte des großen, amerikanischen Gelehrten Moses Hadas in seinen Anmerkungen zu seiner Übersetzung von Burckhardts‘ Werk, Seite 367:

„Die Historia Augusta zeigt Biographien von Kaisern, Zäsaren, und Usurpatoren von Hadrian bis Numerian (117-284) mit Unterbrechungen für die Zeit von 244-253. Sie gibt vor, das Werk von sechs Autoren zu sein- Aelius Spartianus, Vulcacius Gallicanus, Aelius Lampridius, Julius Capitolinus, Trebellius Pollio, and Flavius Vopiscus- und soll angeblich zwischen den Amtszeiten von Diocletian und Konstantin um ungefähr 330 verfaßt worden sein- Einige Gelehrte akzeptieren dies als wahr, andere dagegen meinen, daß das Werk aus einer einzigen Feder fast ein Jahrhundert später stamme. Für diesen Fall wären die Namen der sechs Autoren als hinzugefügte Autoritäten zu betrachten.“

Ich habe die obigen Zitate aus dem Gedächtnis paraphrasiert; wie dem auch sei, das Werk von Herrn Hadas ist leicht erhältlich. Ws er sagt, bedeutet in kühneren Worten ausgedrückt, folgendes: Die römischen Patriarchen, erpicht darauf, Ihre Verbrechen, insbesondere an Christen aus anderen Sekten und Kirchen, zu vertuschen und begierig darauf, sich als die einzig wahre Kirche auszugeben, vernichteten alle authentischen Dokumente, die sie in die Finger bekamen (Dies stellte sich als sehr einfach heraus, da sie seit Kontantin die Hüter der aufgezeichneten Dokumente waren). Diese ersetzten sie durch Fälschungen und präsentierten sie als vom Kaiser unterdrückt. In Wirklichkeit schwänzelten sie vor diesen Kaisern von Anbeginn an- Der Kult des Attys war der einzige in Rom, zu dem sie gesetzlich zugelassen waren.

Kurze Zeit später lagen Alexandriner und Römer im Streit, weil jede Fraktion ihre Stadt zum religiösen Zentrum des Reiches erklären wollte. Es begab sich dann, daß einer der heidnischen Historiker, der der Aufmerksamkeit römischer Kirchenväter entgangen war, vermerkte, daß „die Greultaten von Christen gegen die Christen die Raserei von wilden Tieren gegen den Menschen noch übersteige“ (Ammianus Marcellinus)

Der letztliche Ausgang des Streits war die Teilung des Reiches in ein Römisches und ein Byzantinisches. Seitdem hat sich die römische Kirche selbst als „katholisch“ bezeichnet, während die Byzantinische sich „orthodox“ nannte.

Beide Kirchen sind selbstredend ein Lügenpack…

Was war dann der Beweggrund, könnten Sie berechtigterweise fragen, für diese gnadenlose Verfolgung gnostischer und esenischer Sekten? Was die Essener anbelangt, waren die Gründe politischer und dogmatischer Natur. Ungefähr ein Jahrhundert vor dem sogenannten Jahr 1 wurde in Palästina ein Meister geboren, dessen Name unbekannt ist (obwohl einige Gelehrte annehmen, es handle sich um Ionas or Jonas). Dieser Meister erschuf ein neues System des Essenertums, gründete viele Zweige der jüdisch-koptischen Brüderschaft und scharrte eine große Anhängerschaft in Kleinasien um sich. Viele Dokumente über Begebenheiten in seinem Leben und der Doktrin wurden abgefaßt. Er war ein christlicher Adept, d.h. er vertrat die These, daß jedes menschliche Wesen ein Tempel des lebendigen Gottes ist; er gab Zeugnis vom Logos und dem heiligen Geist und sein Einfluß auf die gedanklichen Strömungen der Zeit waren dergestalt, daß die römisch-alexandrinischen Patriarchen, die gerade dabei waren, ihre „Geschichte von Jesus Christus“ zu verfassen, gezwungen waren, ihn mit einzubeziehen, um kein Mißtrauen aufkommen zu lassen. Sie nannten ihn „Joahnnes , den Täufer“…

Über diesen essenischen Meister empfehle ich Ihnen, folgendes zu lesen:

THE DEAD SEA SCROLLS, AN INTRODUCTION, von R.K. Harrison.

Dieses Buch sollte nach Möglichkeit auch von einem portugiesischen Maurer übersetzt werden! Nachfolgend werde ich eine Passage, die jenem Eingeweihten zugeschrieben wird, zitieren, welche einem koptischen Manuskript entnommen wurde, das den Titel „Die Evangelien der Maria“ trägt und sich seit 1896 im Berliner Museum befindet. Nachdem er mit ihnen über viele Punkte seiner Doktrin gesprochen hat, sagt er seinen Schülern leb‘ wohl:

„…. Als der Gesegnete damit geendet hatte, ihnen dies zu verkünden, grüßte er sie und sprach: Friede sei mit Euch, empfangt meinen Frieden für Euch selbst. Gebt acht, daß sich nicht einer von Euch mit den Worten „Sehet hier“ oder „Schauet dort“ davon zöge, denn der Menschensohn ist in Euch. Folget ihm; die, die ihm nachfolgen, sollen ihn finden. Gehet darum hin und verkündet die frohe Botschaft des Königreiches. Ich habe Euch keine Regeln gegeben, bis auf jene, die ich Euch anwies, zu befolgen (Liebet einander) und ich gab Euch kein Gesetz, wie es der Gesetgeber Moses tat, weil ich nicht will, daß ihr Euch dadurch verpflichtet fühlen würdet.“

„Und als er dies gesagt hatte, zog er von dannen“

Diese Passage kann mit vielen anderen aus den Evangelien verglichen werden, wo Jesus, als gefragt wird, ausdrücklich entgegnet „das Königreich Gottes ist in Euch“.

Und welches Motiv hatten die Römer und Alexandriner die griechischen Gnostiker zu verfolgen und zu verleumden?

In diesem Fall war das Motiv einzig und allein dogmatischer Natur. Zu ungefähr der Zeit, die später von den Patriarchen der Zeit um „Jesu Geburt“ zugerechnet wurde, schenkte ein griechischer Eingeweihter den Mysterien des Appolo neues Leben und der Kultus des Dyionisos errichtete abermals den Kultus der spirituellen Sonne und des Logos. Er vollbrachte thaumaturgische Wunder und hinterließ -kurz und gut- einen derartigen Eindruck, daß die Römer und Alexandriner nicht umhin kamen, ihn in die verschiedenen Wunder des evangelischen Potpourri aufzunehmen, auf daß ihr „Jesus“ in seinen Wundertaten, die dem Appolon von Tyana zugeschrieben werden, in nichts nachstehe. Zur selben Zeit verkündeten sie, daß Appolon vom Satan geschickt worden sei, um die „Wunder des Jesu“ nachzuäffen und die Menschen vom „wahrhaftigen Christus“ fort zu locken; systematisch zerstörten sie alle authentischen Dokumente vom Leben des Apollon und ließen nur den phantastischen und unglaublichen Lebenslauf zurück, der einem „Schüler“ des Adepten zugeschrieben wurde.

Abermals weise ich Sie auf das Werk ISIS UNVEILED und den Artikel APOLLONIUS in der Enzyklopedia Britanica hin.

An dieser Stelle, lieber Dr. G., muß ich eine etwas längere Parenthese einschieben, um festzulegen, inwiefern der römische Katholizismus vom wahren Christentum abweicht. Ich werde damit beginnen ,einige kurze Evangelientexte vorzulegen, die uns fast unverfälscht von den römish-alexandrinischen Partriarchen übermittelt wurden. Die markanten Abänderungen, die von ihnen eingeführt wurden, werden in der Parenthese kommentiert, während ich den Text selbst als intakt vorstellen werde. Es beginnt mit der Einleitung zu den Evangelien des heiligen Johannes:

„Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

„Von Anbeginn an war es bei Gott“

„Alle Dinge wurden durch dasselbe geschaffen und ohne selbiges wäre nichts erschaffen“

„Leben war darin und das Leben war das Licht der Menschen“

„Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis verhehlt es nicht.

„Es gab einen Menschen, der von Gott gesandt, dessen Name Jonas war (Johannes auf Griechisch)

„Er kam, um Zeugnis über das Licht abzulegen, auf daß alle durch ihn glauben würden“

„er ward nicht das Licht, aber er kam, um davon Zeugnis abzulegen“

„Um Zeugnis von dem Licht abzugeben, das, in die Welt kommend, die Menschen erleuchtet“

„Es war in der Welt, die Welt ward dadruch erschaffen, aber die Welt kannte es nicht (die Römer/Alexandriner ersetzten „es“, was sich auf das Licht bezieht, durch „ihn“, was sich natürlich auf ihre eingebildete Verkörperung auf „Jesus“ bezieht).

„Es kam dahin, wo es hingehörte, aber das, wozu es gehörte, empfing es nicht (die kanonische Version hat abermals „ihn“ für „es“)

„Doch allen, die es empfingen, gab es die Kraft, Kinder Gottes zu werden (und hier schoben die Setzer ein: „um von denen zu zeugen, die an seinen Namen glauben“- d.h. an den „Jesus“, den sie für ihre Zwecke erfanden), diejenigen, die nicht vom Blut geboren wurden, noch vom Willen des Fleisches oder dem Willen des Menschen, sondern von Gott.

„Und das Wort wurde selbst zu Fleisch und wohnte in uns (hier hat die römisch-alexandrinische Version abermals „wohnte unter uns“ anstelle von „ins uns“, eine absichtliche Fehlübersetzung, welche die gesamte Bedeutung der Passage verändert) voller Gnade und Wahrheit; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit wie die von des Vaters‘ Erstgeborenem (Des Vaters‘ Erstgeborener ist selbstverständlich Chokmah, das spirituelle Wort, die erste Emanation des Urältesten, Kether; der Erstegeborene ruft auch „den ältesten Gottessohn“ ins Gedächtnis, Luzifer oder Satan!)….

In der obigen, original Version dieses christlichen Dokumentes, sowie den Einschüben durch die Römer und Alexandriner, Herr Dr. G., haben Sie eine Zusammenfassung und Grundlage des römischen Dogmas. Jon, Apollon, Simon (Simon Peter und „Simon, der Magier“; wir werden hierauf später zurückkommen), alle drei dieser christlichen Adepten lehrten: Du bist der Tempel des lebendigen Gottes. Siehe! Das Licht ist in Euch, und wisset, daß ihr Kinder des Lichtes seid!

Wieder und wieder werden Sie diese Botschaft Passagen in den Evangelien finden, aber verzerrt, an Bedingungen geknüpft oder durch Erklärungen und Einschübe römisch-alexandrinischer Theologismen wegrationalisiert. Das Ergebnis ist, daß „Jesus“ manches Mal als Heiliger, als Inkarnation des Wortes, spricht; oftmals jedoch erhebt er die Stimme als Fanatiker und Sektierer. Widersprüche dieser Art häufen sich an.

Dies ist das Resultat von Editionen und Einschüben durch Römer und Alexandriner. Sie kopierten und paßten die Essener Dokumente, in welchen die Predigten von Jonas (neben anderen wie der Bergpredigt) beschrieben sind, ihren zeitlichen Bedürfnissen an.

Sie fügten „Wunder“, wie sie vom Typ her dem Apollon von Tyana zugeschrieben wurden, ein. Sie arrangierten ein dramatisches Mysterium der Passion auf den Schablonen der Kulte von Mithras, Adonis, Attys, Dyonisus und Oannes- Eine Sache, die notwendig war, um ihren „Jesus“ im Äon des Osiris, des sterbenden Gottes, zu einer Inkarnation des Logos zu machen

Über fast siebzehnhundert Jahre hinweg vermischten sie Wahrheit und Lüge so sorgsam, daß

jeder suchende Christ, der das Wort in sich selbst als dem einzigen Ort, wo es zu finden ist, dem heimtückischen Phantom auf der Schwelle zu seiner eigenen Seele begegnete, dieser lästerlichen Chimäre, diesem theologischen Alptraum: „Unserem Herrn Jesus Christus“

Verehre mich!“, schreit der Egregor, „ich aber bin der Sohn Gottes, du eine wertlose und sündige Kreatur. Verdammt von Geburt an und verteufelt zur Hölle, gäbe es nicht mein Opfer, denn ohne mich wirst du niemals den Himmel erreichen.“

Vielleicht beginnen sie jetzt zu verstehen, Herr Dr. G., wie die abgründliche Natur von dem was die Grosse Zauberei nennen beschaffen ist. Nach 16 Jahrhunderten der Belebung durch die Masse von Verehrern und die Absorption der leeren Hüllen von Priestern, Nonnen, Brüdern und Fanatikern, die sich gestatteten von ihm vampirisiert zu werden, besteht der Egregor in der sogenannten astralen Ebene; und er ist ein Dämon, um nicht zu sagen eine illusorische Entität, die kein wahrer Mikrokosmos ist, sondern eine Gestalt vitalisierter Hüllen, ein Fokus für alles, was negativ, aufgeberisch, rührselig, bigott und zurükgezogen in der menschlichen Natur ist – ein Morast, der so völlig feindlich gegenüber Fortschritt und der spirituellen Evolution der Menschheit gesonnen ist. Und dennoch, es gibt nichts heiligeres oder reineres als das, was in dem Namen Jesus Christus verborgen ist. Der Name ist eine Zusammensetzung von Titeln, durch welche die kabbalistischen Essener und die griechischen Gnostiker diejenigen Eingeweihten benannten, die die Sphäre von Tiphareth, dem Sohn, erreichten; d.h., die Sphäre oder Ebene von Bewußtsein, die in unserem System mit dem Grad des Adeptus Minor korrespondiert und dem 33. Grad des Schottischen Ritus entspricht. Christ, Chrestos, bedeutet „der Gute“ und „der Gesalbte“. Dies war ein königlicher Titel in den Mysterien von Eleusis. Der Eingeweihte ist seit dem Altertum immer ein Priesterkönig; der absurde Aberglaube eines Königtums „von Gottes Gnaden“ war eine weitere Verfälschung durch die römischen Alexandriner um den Tyrannen zu helfen, die ihnen halfen. Es wäre in der Tat ein Leichtes, wenn wahre Königlichkeit – das heißt, die schmerzliche Entgeltung der Initiation – übertragbar wäre durch dynastische Methoden, oder gar durch einen Papst! Um diesem Thema gerecht zu werden, müsste man einen ganzen Band schreiben. Wir können nur sagen dass die traditionellen Symbole der Königlichkeit Symbole der vollständigen Initiation sind. Das Zepter repräsentiert den Phallus, das materielle Bildnis des Wortes. Die Kugel und das Kreuz (Reichsapfel) ist eine Form des Crux Anasta, dem Symbol der Unsterblichkeit das Initiation überträgt. Es zeigt das Weibliche vom Männlichen dominiert (das heisst, vom Männlichen erfüllt…); die Krone ist Kether, das Sahashara-Chakra, in voller Blüte, die erste Sephira, der Urälteste, der Vater; das purpurne Gewand verziert mit Sternen von Blumen steht für den Nachthimmel, die Aura des Priester der Nuit; die karmesinroten und goldenen Roben sind Symbole des solaren Körpers, der Glorienleib des Eingeweihten – rot und gold sind die heraldischen Farben der Sonne.

Was den Namen „Jesus“ angeht, so wird dieser im Hebräischen als יהשוה geschrieben (ausgesprochen „Jeheshua“). Man beachte bitte, dass יהוה, Tetragrammaton, mit einem ש (Sh) in der Mitte versehen ist. ש ist der Buchstabe, der gleichzeitig die Elemente von Feuer und Geist repräsentiert und im Zentrum von יהוה יהוה die vier blinden Elementalkräfte des Demiurgen ausgleicht. Jehova – das Wort von Moses – wird zu Jeheshua, dem Wort von Jon. In diesem Wort haben sie den gekreuzigte Gott, Dr. G.; in diesem haben sie das Pentagramm, das Zeichen des Menschen, den flammenden Stern des Sanktuariums, das Kreuz entfaltet in den fünf Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Geist; hier haben sie den kabbalistischen Schlüssel zum christlichen Tetragrammaton – INRI – was neben anderen Dingen Igne Natura Renovatur Integra heißt, was bedeutet: durch das Feuer des Heiligen Geistes wird die Natur vollständig erneuert. Der grundsätzliche Unterschied zwischen dem Christentum und Religionen die ihm voraus gegangen waren, war, dass das Mysterium von Osiris, das bis dato nur sorgfältig ausgewählten Aspiranten in tiefsten Zurückgezogenheit der entlegendsten Heiligtümer offenbart wurde, ward nun offen der ganzen Welt dargelegt. Vor dem Äon des Osiris, während des Äons der Isis, verehrten die Menschen Gott in Form seiner vielen Bildnisse, die an die spirituellen Visionen verschiedener Individuen und Nationen angepaßt waren, auf die gleiche Weise, wie ein Kind seine Mutter verehrt und liebt: wie jemanden der beschützt, nährt und Ruhe gibt, gelegentlich auch berichtigt oder bestraft; aber immer jemanden außerhalb ihrer selbst.

Es war die Offenbarung der Mysterien vom Tod des Osiris welches die Menschen zu dem Bewußtsein erweckte, daß sie selber die fleischgewordene Gottheit waren. Wir können nicht tiefer in die Thematik von Osiris eindringen, da dies Motive für einen weiteren Band lieferte. Das Äon von Virgo/Pisces mit seinen Ideen an Hingabe und Selbstaufopferung angepaßten Vibrationen machten rassische Initiation im grossen Stile möglich; dennoch ist es nötig, daß sie, Herr Dr. G. verstehen, daß die Mysterien von Osiris aus uralter Zeit stammen. Der sterbende Gott ist eine magische Formel, die noch von vor der Zerstörung von Atlantis stammt, als die wahren Symbole, die bis dahin gemein hin bekannt waren, das Privileg einiger weniger Eingeweihter wurde. Ein alljährliche menschliches Opfer um der Ernte zu helfen war ein allgemeiner Ritus unter den Ackerbau treibenden Völkern Europas und Ostasiens vor 5000 Jahren; und selbst noch zum Anbeginn des Romanismus wurde er noch immer von indoreuropäischen Völkern vollzogen. Der geopferte Mann war ursprünglich der König des Stammes. Er regierte für ein Jahr und wurde dann während der Frühlingsriten erschlagen (Ostern ist eine Korruption von Ishtar). Er wurde als eine Inkarnation des Stammesgottes betrachtet und wurde bis zum Moment seines Todes verehrt. Mit seinem Blut wurden die besäten Felder besprenkelt und sein Fleisch wurde von den Adligen und Priestern gegessen. Das gemeine Volk hatte sich selbst damit zu begnügen, daß es den Rauch von bestimmten Körperteilen, in denen der Gott inkarniert war, inhalierte, die in einem für diesem Zweck der Gottheit geweihten Brandopfer entflammt wurden (Die Teile variierten. Einige von ihnen verbrannten die Geschlechtsorgane, andere das Herz.) Schließlich, als sich Intelligenz zu entwickeln begann, wurde die Formel für Könige angenehmer. Ein Stammesgenius empfing die Idee eines Vikars, und seit dem wurde ein als Ersatz gesalbter König symbolisch für den Anlaß anstelle des echten Königs erschlagen. Zuerst benutzten sie Freiwillige, dann Männer und kranke Leute, schließlich Feinde und zuletzt Tiere. In vielen Stämmen war es Sitte das Eltern ichren Erstgeborenen an Stelle ihrer selbst opferten (in solchen Fällen waren die Eltern Oberhäupter oder Patriarchen des Stammes). Die Bibelgeschichte von Abrahams erstgeborenem Sohn ist eine raffinierte Fabel, welche den Übergang von den frühen Juden über die Opferung des Erstgeborenen an Jehova hin zur Opferung von Sündenböcken markiert. Menschenopfer begleitet von ritueller Anthropophagie waren an der Tagesordnung auf dem indoeuropäischen Kontinent, in Australien, auf dem afrikanischen Kontinent und in der neuen Welt. Die universale Präsenz eines solchen Ritus zu einer Zeit als die Wissenschaft der Navigation praktisch gleich Null war, impliziert eine gemeinsame Quelle im Altertum. Diese gemeinsame Quelle war Atlantis, aber sie müssen sich vor Augen halten, daß die Atlantianer keine Menschenopfer durchführten. Es war genau die Zerstörung ihrer Zivilisation (keine Strafe Gottes war der Grund dafür, sondern eine Verschiebung der Erdkruste), die in vielen solcher Länder – bis auf einige wenige Kolonien in anderen Ländern – in einen Rückschritt zur Barbarei resultierte, als angefangen wurde, die Symbole auf die grobschlächtigste Weise zu interpretieren. Bestimmte höher entwickeltere Zentren behielten die wahre Bedeutung bei. Unter diesen wenigen können wir auf Ägypten verweisen, wo die kleineren Mysterien (die Mysterien von Isis und Osiris) im vollen Wissen um ihre wahre Bedeutung zelebriert wurden. (Es reicht wenn sie sich daran erinnern, daß im Buch der Toten die Seele des toten Mannes oder der toten Frau immer Osiris genannt wird, und daß die größeren Mysterien (von Nuit, Hadit und Hoor) mit größter Geheimhaltung bewahrt wurden. Es war Ägypten, woher die Osirisbewegung kam, die sich aufgrund der Verschiedenheit von Völkern und Sprachen als auch Verständigunsproblemen auf materieller Ebene an unterschiedlichen Punkten des indoeuropäischen Kontinents wiederspiegelte. Trotzdem folgen sie immer der grundsätzlichen Formel vom erschlagenen Gott. Die Bewegung begann etwa 500 vor Christus. Ein Ekstatiker aus Kleinasien, dessen Abenteuer als Folklore bekannt wurden, und der letztendlich unter dem Namen Dionysos Bekanntheit erlangte, bereiste Griechenland, Kleinasien und Indien und lehrte dort die neue Formel rassischer Initiation. Dieser Eingeweihte, der das wahre Vorbild des evangelischen Jesus Christus ist, war ein spiritueller Sohn Krishnas oder vielmehr Vishnus, dessen Avatar Krishna ist. Und sein Wort war INRI, was eine Abwandlung der Entwicklung vom Worte Krishnas ist: AUM. Wir können hier das Kapitel 71 aus Liber Aleph zitieren, einem der tiefsten Werke des Meister Therion.

„Krishna hat unzählige Namen und Formen und seine wahre menschliche Geburt ist mir verborgen, denn seine Formel stammt aus dem Hauptaltertum. Dennoch ist sein Wort in viele Länder gelangt, so daß es uns heute als INRI mit dem darin verborgenen IAO bekannt ist.

Und die Bedeutung dieses Wortes ist die Art und Weise des Funktionierens der Natur in ihren Verwandlungen; d.h. es ist die Formel der Magick, wodurch sich alle Dinge selbst erneuern und wieder herstellen. Diese Ausdehnung und Spezialisierung war dennoch vielmehr das Wort des Dionysus, denn das wahre Wort Krishnas‘ war AUM, das vielmehr eine Aussage über die Wahrheit der Natur macht, als praktische Anweisungen über detaillierte Operationen der Magick zu geben. Dionysus aber, legte mit seinem Wort INRI den Grundstein für alle Wissenschaft, so wie wir heute die Wissenschaft in einem besonderen Sinne verstehen; d.h. Dem Verursachen von Wandel in der äußeren Natur in Einklang mit unserem Willen“

Dieser Eingeweihte, dessen menschlicher Name heutzutage unbekannt ist, und den wir unter dem Namen Dionysus kennen (Dies könnte, nebenbei gesagt, durchaus sein menschlicher Name gewesen sein, da er allgemein in Asien und Griechenland gebräuchlich wurde, nachdem er hindurchgezogen war!!!), lebte und wirkte ungefähr 500 Jahre vor der sogenannten christlichen Ära. Er wurde von einem der jüdischen Propheten, Jesajah, in verschiedenen Passagen des Buches von Jesajah erwähnt. Diese Passagen wurden mit größter Ehrerbietung von den alten Essenern studiert, die ihre okkulte Bedeutung kannten. Die Hauptpassage ist die folgende (Die Einschübe sind meine):

„Wer glaubte an unsere Lehren? Wem ward der Arm von ADONAI gezeigt? (Arm ist ein Euphemismus für Phallus, dem materiellen Organ des Wortes. Lende, Arm, Hüfte, Horn, etc. sind alles Euphemismen, die im alten und neuen Testament für den Penis gebraucht werden, um das lüsterne Gemüt der Übersetzer zu beschwichtigen, die, ihre eigenen psychischen Traumata projizierend, dachten, es würde die Leute schocken, wenn sie hörten, daß ein Spaten Spaten genannt würde. Diese Art „wohlwollender“ Schriftsetzung geht immer noch um sich; jeder dünkt sich in der Lage, die „Tugend“ seines Gefährten zu beschützen!)

„Denn er kam herauf von der Erde einem neuen Schößling gleich vor ihn, verwurzelt im Ödland (d.h. einem neuen Worte gleich, daß notwendigerweise mißverstanden und gefürchtet wurde); weder besaß er Gegenwart noch Anmut; wir schauten ihn an, aber wurden nichts gewahr, das uns gefiel.

„Verachtet wurde er als der Ausgestoßendste von allen; einer, der gelitten hatte, und der die Bedeutung des Leidens kannte; wie ein Leprakranker wurde er verachtet und wir zollten ihm keine Aufmerksamkeit.

„Gewiß, er nahm unsere Gebrechen auf sich; unsere Pein nahm er an unserer Stelle, weswegen wir ihn als betrübt ansahen, als gegeißelt von Gott und unterdrückt. „Er wurde erschlagen, dies jedoch durch unsere Übertretung; er wurde zermalmt! Dies jedoch durch unsere Schlechtigkeit; die Bestrafung, die uns Frieden brachte, fiel auf ihn und durch seine Wunden wurden wir geheilt.

„Wir alle verirrten uns gleich Schafen; ein jeder von uns kam vom Weg ab, aber ADONAI ließ unsere Schlechtigkeit auf sich fallen.

„Er wurde unterdrückt und entmenschlicht, aber er machte nicht auf seinen Mund; wie ein Lamm, das zur Schalchtbank geführt wird und wie ein Lamm, das still vor seinen Scherern steht, blieb er stumm.

„Durch tyrannischen Erlaß ward er von uns genommen und wer seiner Linie nahm Notiz davon? Denn er ward aus dem Land der Lebenden gerissen, aufgrund der Übertretung meines Volkes wurde er geschlagen.

„Sie gaben ihm eine Grabstätte unter den Bösen, obwohl er mit den Reichen im Tode verweilte; denn niemals beging er ein Unrecht, kein Übel ward in seinem Munde je gefunden.

„Dennoch gefiel es Adonai, zermalmt zu werden, was ihn krank machte. Als er seine Seele zur Opferung darbot, sah er seine Nachkommenschaft (d.h. seine spirituellen Kinder) und er wird ihre Tage verlängern; der Wille Adonais‘ soll in seinen Händen gedeihen.

„Er wird der schmerzlichen Arbeit seiner Seele angesichtig werden und er wird frohlocken; mein Diener, der Gerechte, mit seinem Verstehen (d.h. Binah- Die Seele aufzugeben, heißt, den Abyss zu überqueren ) wird Viele rechtfertigen, denn ihre Schlechtigkeit hat er auf sich genommen.

„Darum werde ich ihm viel als seinen Anteil überlassen (d.h. als seine Jünger) und mit den Mächtigen (d.h. mit den „Göttern“) wird er die Ausbeute teilen (dies bezieht sich auf streng geheime Inititation, wovon das „Abendmahl“ eines der Symbole ist); denn er hat seine Seele ausgegossen im Tode (d.h. sein Blut, den Wein von IAO, in den Kelch von BABLON, dem Kelch, der das Blut der Heiligen auffängt); dennoch nahm er die Sünden von Vielen auf sich, denn für die Übertreter (d.h. die Bösen, zu denen er gezählt wurde, waren in Wahrheit diejenigen, die ihn anklagten) legte er Fürbitte ein“.

Buch von Jesajah, LIII, vv. 1-12

Buch von Jesajah LIII, vv. 1-12

Vielleicht werden sie nun besser verstehen, was oben geschah, wenn ich hier nun auch noch ein Paar Verse aus den Heiligen Büchern Thelema zitiere:

„46. O mein Gott, doch meine Liebe birst über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg; meine Liebe ist unter jene verspritzt, die nicht die Liebe lieben.

47. Mein Wein ist für all jene vergossen, die niemals Wein schmeckten.

48. Der Qualm davon soll sie berauschen und die Kraft meiner Liebe soll mächtige Kinder von ihren Frauen gebären.“

Liber VII, vii. vv 46-48.

Es gibt bestimmte intiatorische Geheimnisse, Dr. G., die aufgrund der einfachen Tatsache nicht „mitgeteilt“ werden können, daß nur diejenigen, die sie erfahren, auch in der Lage sind, Verweise darauf zu verstehen. Ich werde mich deshalb hier darauf beschränken, daß die einfache Geschichte, wie sie in Jesajas‘ Versen beschrieben wird, die Karriere eines jeden christlichen Adepten darstellt. Theoretisch wäre dies auch die Geschichte eines jeden Maurers im 33. Grad. Ihr habt das Wort in der Praxis nicht verloren, und dennoch bewahren Ihr den Buchstaben und nicht den Geist! Ihr Maurer bliebt weit hinter dem zurück, was für Eurer System geplant war- und dies hauptsächlich wegen der Angriffe durch die römisch-katholische Kirche.

Die römisch-alexandrinischen Patriarchen, die das neue Testament verfaßten, kopierten die Worte der wahren Eingeweihten; das Ergebnis ist, daß innerhalb ihrer verfälschten Evangelien noch immer einige verstreute Schlüssel existieren, die durch jene, „die Ohren zum Hören haben“ (d.h., die, die spirituelle Wahrnehmung besitzen- der Gehörsinn korrespondiert mit dem indischen Akasha, dem Element des Geistes), gefunden und gebraucht werden können, um die Universale Medizin und das Elixir des Lebens zu erlangen.

Wie auch immer. Die Römer und Alexandriner irrten jedenfalls gewaltig, als sie mittels profaner Methoden versuchten, ein Christentum zu verbreiten, das durch dogmatische Interpretationen und zeitliche Machtambitionen belebt worden war. Sie scheiterten, weil sie nicht taten, was den Essenern von Joanas aufgetragen wurde: „Sie gaben nicht dem Kaiser, was des Kaisers‘ ist und Gott nicht, was Gottes ist“. Wann immer in der Menscheits-geschichte ein System der Theurgie durch eine organisierte Religion vermarktet wird, erleidet das Bindeglied zwischen System und geistiger Quelle fast ausnahmslos einen Rückschlag. Die Ebene können nicht vermischt werden und die Römer und Alexandriner, die sich von den höchsten Idealen angetrieben wähnten, waren in Wahrheit von Protzerei und Eitelkeit gelenkt- von Regungen, die im Empfinden des Egos wurzeln, von genau jenen Teilen des Menschen, die bei der Überquerung des Abgrunds zerstört werden müssen!

Das Ergebnis war, daß die römisch-alexandrinische Kirche, die ihren Kontakt zum Logos des Äons von Osiris verlor, zu einem Instrument dämonischer Kräfte entartete- d.h. illusorisch- egoistischer Kräfte- um sich von da ab erstaunlichen Irrungen und unausprechlichen Grausamkeiten hinzugeben. Folglich zogen sich die wahren Christen in dem Moment aus der Kirche zurück, als diese über die gnostischen und essenischen „Rivalen triumphierte, indem sie sich mit den 4 Prinzen des Bösen dieser Welt verband. Sie zogen sich zurück und setzten ihr Werk durch den nachfolgenden Mißbrauch und die Verfolgung hinweg weiter in Stille fort. Und schließlich, um den Auswirkungen der Großen Zauberei effizienter zu begegnen, erschufen sie die Maurerei..

Sie wissen natürlich, daß der Alte Ritus oder vielmehr die Große Loge von England organisiert war und daß der gesamte Ritus durch einen gewissen Elias Ashmole reformiert wurde, einem Juden, der ein Bruder des Rosenkreuzes war. Die Rosenkreuzer (die unter diesem Namen in der Welt bekannt sind, seitdem ein großer Eingeweihter, der sich selbst hinter dem Namen „Christian Rosencreutz“ verbarg, jene Bewegung ins Leben rief, die zuerst in der Renaissance, dann in der Reformation und schließlich in der amerikanischen und französischen Revolution mündete) sind verantwortlich für die Mysterien des Logos- Den Mysterien des Christus. Es ist ihre Aufgabe, daß die Menschheit dieses Mysteriums niemals verlustig gehe! Wann immer durch einen menschlichen Fehler, sei es durch die Oszillation menschlichen Karmas oder durch die Gesetzte des Zufalls, Wort und Zeichen und damit die apostolische Stuhlfolge in Gefahr gerät, sind es die Rosenkreuzer unter einem ihrer vielen Schleier (Niemals benutzen sie den Namen R.C. öffentlich), die durch einen oder mehrere ihrer Brüder die Menschheit an die Bedeutung der Inkarnation erinnern; an den Vertrag der Auferstehung; an das Große Werk: Die Errichtung des Gottesreiches auf Erden.

Weder mischen sich das Rosenkreuz in irgendeiner Weise in die Organisation der Ausrichtung maurerischer Riten ein, noch trachten seine Adepten auf unzugängliche Weise nach Zutritt zu diesen Riten. Einzig und allein werden Informationen öffentlich zugänglich gemacht und Quellen für weitere Nachforschungen empfohlen, durch welche die Maurer die Bedeutung ihrer eignen Mysterien wieder errichten können.

Das Rosenkreuz ist unterhalb des Abyssos; der große Orden, der namenlos ist, wird durch das Auge im Dreieck symbolisiert; und dies ist das Collegium Summum oder dem S.S. von der A.‘.A.‘. Die A.‘. A.‘. ist nur eine der einweihenden Brüderschaften und unterhalb des Abyssos ist sie eine der jüngsten. In ihrer gegenwärtigen Form wurde sie in dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts organisiert. Was den S.S. anbelangt, so hat es dasselbe mit ihm auf sich, wie mit allen einweihenden Orden. Dies ist oft Gegenstand von Überraschungen für Aspiranten, denn in dem Moment, wo sie einen bestimmten Grad der Wahrnehmungen erlangt haben, stellen sie fest, daß Meister, die augenscheinlich das genaue Gegenteil predigten (z.B. Mohammed und Jonas), dennoch Seite an Seite im Konzil der Adepten sitzen.

Lassen sie uns rekapitulieren, was bisher gesagt wurde:

Wer ist Johannes, der Täufer? Er ist Jonas, Ionas, Johannes, Johann, der Meister der Rechtschaffenheit der Essener, dessen Gebete in den Evangelientexten „Jesus“ in den Mund gelegt werden. Wer ist „Jesus“? Er ist jeder Adept. D.h. ein Individuum, das das Wissen und die Unterredung mit dem heiligen Schutzengel erlangt hat, der Paraklet. Wer ist „Jesus Christus ?

Es ist der Name, den Römer und Alexandriner ihrer erfundenen Version vom Logos des Äons von Osiris gaben, dessen Wort INRI war, und den wir als Dionysus kennen. Wer ist die „Vatergestalt“, auf den sich „Jesus“ immer in den Evangelien bezieht? Er ist der Logos, das LVX, das Wort dessen Sephira Chokmah ist, Kethers‘ Erstgeborner. Wer ist der „Christus“? Technisch gesprochen, ist er jeder Adept, da sein Name im griechischen Symbolismus dem essenischen Jeheshua entspricht. In der Praxis jedoch wird der Name gebraucht, um den LOGOS AIONOS zu bezeichnet.

Von einem mystischen Standpunkt aus, „kommt niemand zum Vater als durch den Sohn“; folglich ist die Trennung des solaren Christus vom inneren Christus nur eine Täuschung durch das profane Ego, da schließlich jeder christliche Adept eine Inkarnation des Wortes ist.

Ego sum qui sum, says the Initiate. AHIH; Ich bin, der ich bin.

Als der alte Aleister Crowley „gerichtet“ werden sollte (es begab sich daraufhin, daß das leitenden Magistrat ihn als ‚bösartigsten Menschen der Welt‘ titulierte), wurde er von seinem Ankläger gefragt:

„Ist es nicht wahr, daß sie sich selbst das Große Tier der Offenbarung nennen?“

Crowley, der darauf gefaßt war, mit dem Schlimmsten durch seine Landsleute zu rechnen, entgegnete mit der ihm eigenen Geduld und Schlauheit:

„Dieser Name bedeutet nur Die Sonne. Ihr könnt mich darum ‚kleiner Sonnenschein‘ nennen“

D.h.: Nenne mich Adept, d.h. Jeheshua, d.h. Maurer des 33 Grades, Dr. G…. „kleiner Sonnenschein“ = Minor Sonne, Tipahreth.

Diese Verwirrung um den Adepten und seinen Vater erscheint selbst bei „Johannes, dem Täufer“- jenem malerischen Gewaltakt, durch welchen die Römer und Alexandriner Jon, den essenischen Meister, von seinen Gebeten trennten. Auf wirksame Weise sagt „Johannes, der Täufer“: „Ich bin die Stimme (d.h. das Wort), das in der Wüste ruft (d.h. im Abyssos).“

Das älteste, bekannte Symbol für das Wort ist das Auge der Ägypter und dieses Auge ist im Abgrund. Dies ist das Auge im Dreieck und das wahre Symbol Baphomets, dem geheimen oberen aller Maurer. Unterhalb des Abgrunds wird er von 2 Adepten repräsentiert: Einen bei der weißen Säule und den anderen bei einer schwarzen. Der weiße Adept ist der Adeptus Exemptus, der das Gesetz verkündet. Der schwarze Adept hingegen ist der Adeptus Major, der die Verkündigung des Adeptus Exemptus unterstützt. Die Juden, nachdem sie damit aufgehört hatten, ihren Erstgeborenen zu opfern, besaßen zwei Sündenböcke bei ihren Feierlichkeiten, einer davon weiß, der andere schwarz. Der weiße Geißbock wurde zu Ehren IAOs geopfert (dem ältesten Namen Jehovas), der Schwarze wurde von den Priestern mit Flüchen beladen und in die Wüste geschickt…

Verstehen sie nun vielleicht besser, warum der Raum der Freimaurer ‚Raum des schwarzen Geißbockes‘ genannt wird? Das Auge im Abyssos ist das Auge der Sonne, das Auge von Hoor, das aus bestimmten Gründen mit dem Anus indentifiert wird. Darum heißt es von den den Verehrern des „Satan“, daß sie „den Anus einer schwarzen Ziege küßten“… Im alten Ägypten, wo es ein Ritual gab, bei dem alle Körperteile des Initiaten zu bestimmten Teilen eines göttlichen Wesens in Beziehung gesetzt wurden, sagte der Initiat in einem besonderen Augenblick: „Mein Hintern ist der Hintern des Auges von Hoor.“

Aber wer ist nun dieser Teufel in Wahrheit – bitte verzeihen sie den Witz- dieser berühmt-berüchtigte Satan, dessen Verehrung uns die römischen Priester bezichtigten und auf den sie die Schuld für ihre Aufregung schieben anstatt auf ihre eigene bigotte Dummheit?

Als die Römer damit begannen, den „Katechismus“ in den Provinzen zu verbreiten, trafen sie ständig auf lokale Gottheiten. Indem sie mit den legendären Eigenschaften dieser Götter vertraut gemacht wurden, pflegten die gerissenen Römer, „Heilige“ mit den gleichen Eigenschaften zu erfinden, um den ungebildeten Heiden daraufhin einzutrichtern:

„Dieser, Euer Gott ist nichts anderes als ein Dämon, der versucht, Euch von Unserem Herrn Jesus Christus fernzuhalten und um dies zu bewerkstelligen, äfft er die Verdienste unseres heiligen Märtyrer John Doe nach. Und wenn ihr mir nicht glaubt, so lauscht der Lebensgeschichte unseres heiligen Märtyrers…“

Und dann folgte die zotige Kötergeschichte….

Auf diese Weise assimilierte die römische Kirche den gesamten Pantheon „heidnischer“ Götter in ihre Liturgie, indem sie selbige in frei erfundene Heilige und Märtyrer verwandelte. Die einzigen christlichen Märtyrer des frühen Christentums waren die Gnostiker und Essener, die von den Römern und Alexandrinern an den Kaiser denunziert wurden. Beispiele:

All jene, welche den Christus in der Gestalt eines Esels anbeteten (Priapos); alle, die den Christus in Form eines Fisches (Oannes) verehrten; all jene, die den Christus unter seinem Namen Dionysus oder Iacchus anriefen…

Dennoch gab es einen heidnischen Gott, den die römische Kirche nicht zu verschlingen vermochte, da seine Heldentaten zu männlich waren, als daß sie einem römischen Heiligen hätten zugesprochen werden können- Daher eine notwendige Kastration, entweder im Fleische oder im Geiste. Einerseits waren seine Riten so lebendig und von universaler Beliebtheit, daß man unmöglich von den Leuten erwarten konnte, daß sie diesen Gott vergessen würden. Nach 1600 Jahren römisch-alexandrinscher Tyrannei war er noch immer gemeinhin bekannt und verehrt: Der Gott PAN, der Gott mit den Hörnern und Hufen…

Darum, Herr Dr. G., weil es unmöglich war ihn in einen Heiligen zu verwandeln, machten sie ihn zum Teufel. Eine Unmenge an Daten bzgl. allem, was oben angedeutet wurde, können sie in den folgenden Büchern nachlesen:

THE GOD OF THE WITCHES, von Margaret Murray.

THE BOOK OF THE DEAD, übersetzt von Sir Wallis Budge.

THE GOLDEN BOUGH, von Sir James Frazer, die komplette Edition verschiedener Ausgaben. In diesem letzten, monumentalen Werk werden sie eine detaillierte Studie über die heidnischen Gottheiten finden, die in „Heilige“ oder „Märtyrer“ des römischen Kalenders verwandelt wurden-

Aber zurück zum Gott PAN: Die römische Kirche bekämpfte diesen Gott über mehrere Jahrhunderte. Die Feierlichkeiten des Pan waren populär aufgrund ihres orgiastischen Charakters und wurden zu den Tagundnachtgleichen und Sommerwenden begangen. Schließlich wurde die römische Kirche dazu genötigt, diese Feierlichkeiten in die Liturgie aufzunehmen, da sie es für unmögliche erachtete, den Kult zu eliminieren. Und auf sehr kluge Weise machten sie daraus die wichtigsten Feierlichkeiten des Kultes für „Unseren Herrn Jesus Christus“: Ostern und Weihnachten, den Tag von Johannes, dem Täufer, und den Tag vom Heiligen Johannes, dem Apostel. Schließlich verschob die gregorianische Reform „Weihnachten“, das bis dato so beweglich wie Ostern war und mit den Sonnenwenden zusammenfiel. Nachdem sie schließlich das orgiastische Ritual, das bis dahin stattgefunden hatte, absorbiert hatten (Überbleibsel dieses orgiastischen Aspektes war, z.B., das Küssen unter dem Mistelzweig, was in alter Zeit mehr als nur Küssen beinhaltete!…), legten die römischen Priester das Fest auf den 25. Dezember fest. Seitdem begehen die Römer, ihre späteren Ableger und verschiedene, falsche Okkultorden an diesem Datum die „Wiedergeburt“ oder „Geburt“ der Sonne. Dies tun sie aus dem Grunde, da die Wintersonnenwende der Zeitpunkt ist, an dem die Sonne beginnt, wieder nordwärts zu wandern und das wärme- und lebensspendende Licht zur Erneuerung der Vegetation im Frühling mit sich zu nehmen, nachdem sie das Maximum ihrer südlichen Deklination in der Ekliptik erreicht hat.

Aber wer dieser Pan von einem initiatorischen Standpunkt aus gesehen?

Er war wie jeder andere Gott von jedem anderen Land und jeder anderen Periode der Weltgeschichte eine der Formen, unter welchen die spirituelle Sonne verehrt wurde, die der wahre Vater, oder sein Erstgeborener, das „Tier“, ist… Dieses Tier wandelt sich mit der Präzession der Tagundnachtgleichen, da der Frühlingaquinox aufgrund der Verlagerung seines Frühlingspunktes ungefähr alle 2500 Jahre von einem Zeichen im Zodiak zum nächsten wandert. Im Zodiak werden alle Zeichen abwechselnd von menschlichen und tierischen Formen repräsentiert. Im letzten Äon fiel der Frühlingspunkt ins Zeichen von Virgo und Pisces, der Jungfrau und dem Fisch. Im davor liegenden Äon fielen sie in die Zeichen Aries und Libra, dem Lamm und der Ausgleichung (der Frau mit dem Schwert und der Waagschalen der Römer). Zum gegenwärtigen Zeitpunkt fallen die Frühlingspunkte in die Zeichen Aquarius, der Frau mit dem Kelch (BABALON) und Leo, dem Großen Wilden Tier (THERION). Der Gott Pan ist lediglich ein altersgraue Formel für den Logos, die aus dem Äon Cancer-Capricornus (Krebs-Steinbock) stammt… Hier wird der schwarze Mann der Römer auf seine wahren Proportionen reduziert. Reduziert?… Nun, dies ist eine Angelegenheit des Standpunktes…

Wir können weder allzu tief auf die Fragestellung des „Gehörnten“ eingehen, noch auf den gesamten Symbolismus der Hörner, geschweige denn den Kampf der römischen Kirche wieder den Kult des „Teufels“; ein Kultus, der, soviel läßt sich im Vorbeigehen sagen, niemals von Rom trotz all seiner Anstrengungen zerstört werden konnte. Sie werden grundlegendes Datenmaterial in einem kostbaren Buch finden, das, wenn ich mich nicht irre, zum ersten Mal im XVIII. Jahrhundert veröffentlicht wurde und auch unlängst in den USA:

TWO ESSAYS ON THE WORSHIP OF PRIAPUS, von Payne Knight.

Wir werden uns hier mit der Feststellung begnügen, daß dies der Gott war, der von den „Hexen“ verehrt wurde, die die orgiastischen Riten trotz aller diabolischer Verfolgung, absurder Verleumdung, dem lebensgefährlichem Risiko durch Feuer und auferlegter Folterung durch die römische Kirche im Mittelalter und dem XVIII Jahrhundert dennoch beibehielten. Und diese Dinge, hätte es da nicht die geduldige und stille Arbeit der Maurer, wahrer Christen, gegeben, würden von dieser unrühmlichen Kirche sicherlich bis zum heutigen Tage auferlegt werden…

Nachdem also die Römer und Alexandriner ihre theologische Herrschaft durch das Konzil von Nicea errichtet hatten (davon werden wir später noch sprechen) und ihr Dogma von „Jesus Christ“ als einer historischen Gestalt einführten, nämlich als die „einzige“ Inkarnation des Wortes, begannen die wenigen gnostischen und essenischen Eingeweihten, die die „Säuberung“ überlebt hatten, die ursprüngliche und reine Tradition der kleineren Mysterien aus Ägypten sowie der Formel des Dionysus unter größter Geheimhaltung weiterzuführen. Zu verschiedenen Zeiten während der letzten 1500 Jahre versuchte die eine oder andere Gruppe jener Eingeweihten den Kult öffentlich wieder herzustellen. Wann immer sie dies taten, griff die römische Kirche mit wahnsinniger Wildheit ein und schlachtete Männer, Frauen und Kinder. Sie taten dies bis zu dem Punkt, und dies war der Fall bei den Albingensern, als selbst die mittelalterliche Hauptmänner, Männer, die durch die Ausschreitungen bei den wilden Kämpfe gewalttätig geworden waren, durch die Massaker verstört wurden und beim Papst Audienz erbaten, um zu erfragen, ob sie nicht vielleicht unschuldige und schuldige gleichsam umbrächten (Die Albingenser starben so mutig und tugendhaft, verstehen Sie!). Und es war dieser Anlaß, bei welcher der Bischof von Rom die „christliche“ Tradition seiner Kirche mit folgenden merkwürdigen Worten ehrte: „Tötet sie alle, Gott wird (schon) die Seinen kennen“

Das Abschlachten, Dr. G. schloß selbst neugeborene Kindlein nicht aus…

Und es war dem nicht so, Dr. G., daß der Bischof von Rom ein blindes Opfer der krassen Theologie seines Glaubens geworden wäre; es war dem nicht so, daß er wirklich an die Existenz eines „Heillandes“, genannt „Jesus“, geglaubt hätte oder daß die Albingenser „Geschöpfe des Satans“ gewesen wären. Nein, Dr. G., es hat noch nicht einmal die Erklärung des Fanatismus für den Bischof von Rom gegeben, denn die römischen Päpste haben seit jeher gewußt, daß es niemals einen „Jesus Christus“ gegeben hat! Sollte es schwer für sie sein, dies zu glauben, dann erinnern sie sich an die historisch bedeutsamen Worte, die in einem Moment der Unbedachtsamkeit von maßloser Eitelkeit geäußert wurden, nämlich von einem der zynischsten und glücklichsten unter den Päpsten, Leo X:

„Quantum nobis prodest haec fabula Chrsist!“ d.h. „Wie sehr hilft uns doch diese Fabel vom Christus!“

Sie müssen sich vor Augen halten, daß die original Unterlagen über das, was die Römer „Christentum“ nennen, in den geheimen Archiven des Vatikans aufbewahrt werden. Es ist eine sehr sehr einfache Sache für die wenigen Prälaten, denen die Curia Zutritt zu den Dokumenten gewährt, richtigzustellen, wo Wahrheit aufhört und Dichtung beginnt.

Ich denke, wir haben genug über die vergangene Geschichte der römischen Kirche gesagt. Es ist daher unnötig, daß ich Sie an die Geschichte der Joan D’Arc oder Jules de Retz erinnere, gegen die fürchterlichste Anschuldigungen erhoben wurden. Es wurden bei ihm keine Beweise für die Anklageschrift angeführt und seine Richter und Ankläger wurden seine Erben. Oder denken sie an Jaques de Molays und den Rest der Templer, an Michel Servet oder den Kaiser Friedrich Hohenstaufen, oder Johann Huss, oder Heinrich IV (der vom Jesuitenorden ermordet wurde), oder an die Katharer und Albingenser, an die Hugenotten, die Juden und Araber Spaniens und Portugals, an die französischen, deutschen, schottischen und irischen Gnostiker, die als „Hexen“ beschimpft und gezwungen wurden, Absurditäten unter diabolischster Folterung zu gestehen. Oder Galileo und Cagliostro oder die große Anzahl von Maurern, deren Gebeine auf den Straßen nach Rom verbleichen… Ich denke, daß es für einen Maurer nicht weiter erforderlich ist, noch mehr über die Vergangenheit dieser unrühmlichen Kirche zu sprechen.

Dr. G., denken sie ernsthaft, daß diese viel gerühmte liturgische Reform, dieses häufig veröffentlichte ökumänische Konzil, die zwei Bullen des „späten Johannes XXIV“ (In Wahrheit war er „Johannes XXXIV“, denn es gab eine Zeit, neben anderen in der Geschichte des Papststuhls, als es gleichzeitig drei Päpste auf einmal gab. Einer von ihnen, genannt Johannes XXXIII, wurde gezwungen, seinem Papststuhl zu entsagen, da die anderen beiden einen Pakt gegen ihn schlossen- Kurze Zeit später starb dieser an Vergiftung- Durch wessen Einfluß, werde ich für Sie dahingestellt lassen)- die Kirche von Rom menschlicher machen und sie näher zu Gott und seinem Logos bringen wird?

Nun gut. Während ich dies schreibe, habe ich hier vor mir eine Fibel mit dem Titel „Christliche Doktrin“ liegen. Sie wird von der paulinischen Edition herausgegeben und hat als Hauptpunkt Nr.1: Sie herausgegeben zu dem Zweck der Kleinstkinderindoktrination. Sie sagten mir, daß sie der Überzeugung seien, daß die römische Kirche geeignet zur Einführung von Kindern ins Erwachsenenleben ist. Da sie so denken, seien sie so freundlich und betrachten die folgende Passage, die ich nun aus dieser unrühmlichen Broschüre herausschreiben werden (Die Einschübe sind wie immer meine):

Ich mag meinen Katechismus (Unbewußte Autosuggestion)

Der Katechismus lehrt mich den Weg zum Himmel (die Hölle auf der anderen Seite)

Der Weg in den Himmel ist: Gott zu kennen (durch die Mundwerke der Priester), Gott zu lieben (gemäß der Definition von Liebe durch Männer, die geschworen haben, alle gesunden Ausdrücke davon zu meiden) , und Gott zu gehorchen (der Dich durch seine Mundstücke, den Priestern, anleitet als einzige legitime Mittler; alle anderen sind Diener des Teufels und wenn Sie für sich selbst Ihren eigenen Gottesgehorsam zu definieren suchen, werden Sie feststellen ,daß Sie des Stolzes schuldig sind, einer Todsünde).

Ich werde immer die Katechismusstunde besuchen, um den Weg zum Himmel kennenzulernen (Die verschleiert Drohung ist, daß wenn man nicht zur Katechismusstunde geht, um den Weg zum Himmel kennenzulernen, man automatisch in der Hölle landet).

Ich werde meinen Katechismus immer sorgfältig studieren (Und es soll Leute geben, die behaupten, der Kommunismus habe die Gehirnwäsche erfunden!).

Das oben genannte ist bloß die Einführung. Es folgen diese bemerkenswerten „Wahrheiten“:

Jesus starb am Kreuze, uns zu erlösen (Eine historische Lüge, aber die dogmatischen Implikationen besagen, daß wir Geschöpfe sind, die von Geburt an verdammt sind oder zumindest zum Fegefeuer, gäbe es da nicht „Jesus“, Kinder brauchen Seelenheil. Was für eine Kluft liegt zwischen diesen Dingen und „Kleine Kinder, kommet zu mir“!…)

Kleine Kinder lieben unsere Herrin sehr (Wenn dies eine russische Fibel wäre und es statt „Unserer Herrin“ „Nina Kruschev“ hieße, so würden wir dies als Aufruf gegen die Menschheit auffassen. Und dennoch existiert Nina Kruschev tatsächlich…!)

Unsere Herrin ist die Mutter von Jesus (Es ist wahr, BABLON ist die Mutter des Adepten, aber dies ist nicht die Art und Weise, wie sie es interpretieren!..)

Weiter unten dann der Glaube mit folgender Bemerkung versehen: Der Glaube ist die Zusammenfassung all dessen ,was Jesus uns lehrte.

Dies ist eine schamlose Lüge, denn weder Jon noch Dionysus, die Vorbilder des „evangelischen Jesus Christus“ lehrte Religion. Weder lehrte Buddha den Buddhismus, noch lehrte Mohammed den Islam oder LaoZi den Daoismus, noch hat sonst ein geistiger Führer jemals ein formelles Dogma errichtet , von Moses abgesehen. Aber selbst dieser hat die Entschuldigung, daß er Kultur schaffen mußte, wo es keine gab, daß er eine Nation bilden mußte, wo bloß eine Meute abergläubischer und aufrührerischer Sklaven herrschte. Es waren immer die Nachfolger- und lassen sie uns dies im Vorübergehen hinzufügen- die falschen Nachfolger- der Magi, die Religionen errichten. Sie verwechselten den Geist mit den Buchstaben und verhielten sich früher oder später genau gegenteilig zu dem, was von ihrem Lehrer aufgetragen worden war.

Wie dem auch sei. Im vorliegenden Fall ist die Lüge zusammengesetzt, denn abgesehen von der Tatsache, daß Johannes keine Religion hinterließ, der es nachzufolgen galt, war das Glaubensbekenntnis von Nicea, auf das sich die Fibel bezieht, noch nicht einmal eine Zusammenfassung der Religion, die sich um die Lehren des Johannes‘ herauszukristallisieren begann. Dieser Glauben war vielmehr ein Kodex von denjenigen Dogmen, die die Römer und Alexandiner wesentlich für die Errichtung ihrer politischen, materiellen und zeitlichen Herrschaft über viele Gemeinden und Kirchen erachteten, die in Kleinasien und den römischen Halbinseln von den Nachfolgern und Jüngern des Johannes gegründet worden waren; jede mit ihrer eigene Variation von Doktrin und Temperament, die durch lokale Umstände und Vorlieben der Gründungsschüler bestimmt worden waren. Diese Gründungsschüler waren die ursprünglichen „Apostel“ der „Apostelgeschichten“ (Die „Apostelgeschichten“ sind eine Anthologie, die sorgfältig zensiert und abgewandelt wurde durch die Einführung erfundener Begebenheiten, Namen und Taten einiger Johannesjünger. Der Zweck der Verfälschung dieser Aufzeichnungen war es, die Autorität der römischen Kirche zu bestätigen, die weit davon entfernt war, die älteste Kirche zu sein, weil sie die jüngste war und gewiß auch die am wenigsten christliche!!!

Ein interessantes Beispiel ist der „heilige Petrus“, „Simon Petrus“, der derselbe „Simon, der Magier“ ist, der ihm in den Apostelgeschichten widerspricht. Er war ein Gnostiker, den die römische Kirche als Gründungsherr anerkennen mußte, weil er in Rom predigte und überall von den Gemeinden anerkannt war, den sie aber gleichzeitig wegen seiner Gemeinsamkeiten mit den griechischen Gnostikern und Essenern attackieren mußte. „Petrus“ und „Paulus“ sind höchst wahrscheinlich dieselben Personen, aber nur zukünftige Nachforschung unvorein-genommener Prüfer, die im Besitz der wahren Dokumentation sind, wird dies zustande bringen können. Die Aufzeichnungen über die Art und Weise, wie die Römer und Alexandriner das Konzil von Nicea zwangen, dieses Glaubensbekenntnis per Entscheid in die Tat umzusetzen, ist ein gräßlicher Sumpf. Die Situation war dergestalt, daß Patriarchen, die zu Besuch gekommen waren, es nicht wagten, durch die Straßen von Nicea zu gehen, ohne ein halbes Dutzend Leibwächter bei sich zu haben, da sie fürchten mußten, von den römisch-alexandrischen Patriarchen ermordet zu werden (s. OUTLINES ON THE ORIGIN OF DOGMA und DECLINE AND FALL OF THE ROMAN EMPIRE; also LA MESSE ET SES MYSTERIES, für eine vollständige Diskussion dieses Themas)

Aber lassen sie uns untersuchen, wie die „Zusammenfassung dessen ist, was Jesus lehrte“.

Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer von Himmel und Erde (Es beginnt bereits verdeht, denn der „Vater“ auf den sich Johannes bezog in seinen Gebeten war Dionysus, der Logos des Äons, der geistiger Vater von Johannes war. Der „Schöpfer von Himmel und Erde“ waren in Wirklichkeit die Schöpfer- ein Pluralgröße. Das Buch der Genesis, ein qabbalistisches Werk, wird immer schlecht übersetzt. Die „Elohim“, Schöpfer von Himmel und Erde, waren wortwörtlich -männlich-weibliche Götter; d.h. androgyne, göttliche Heerscharen. Sie möchten vielleicht daraufhin wissen, wer Jehovah war. Er war der Vater von Moses, genauso, wie Dionysus der Vater von Johannes war!… Aber lassen Sie uns fortfahren) und an Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, unseren Herrn (Diese 9 Worte sind für mehr Tode beim Konzil von Nicea verantwortlich, als irgendwelche anderen. Es gab Momente, wo die römisch-alexandrinischen Patriarchen durch persönliche Anschuldigungen andere Patriarchen provozierten, die ihnen bei dem „einziger Sohn“ oder dem „Unser Herr“ widersprachen, bis die beleidigten Patriarchen reagierten. In diesem Moment wurden sie dann von vorher eingeweihten Assassinen hinterrücks erstochen. Was den „Jesus Christus“ Teil anbelangt, so stellte sich niemand ernsthaft dagegen, denn die wahren christlichen Eingeweihten zogen es noch nicht einmal in Erwägung, zum Konzil zu gehen, wissend, daß dies eine fingierte Angelegenheit war, wie jedes andere Konzil auch, das von den Römern und Alexandrinern vorher einberufen worden war. Die christlichen Eingeweihten waren sogar bereits im Begriff, sich zu organisieren, da sie die schreckliche Notwendigkeit bereits ahnten, eine geheime Verbindung von Brüdern zu brauchen, die im Mittelalter öffentlich als Freimaurer auftrat- Jene Gilde der Freimaurer, die die gotischen Kathedralen erbaute. Diese Freimaurer bildeten ein Klasse für sich, da sie weder Adlige noch Priester, geschweige denn Bauern oder Leibeigene waren. Die römische Kirche beschützte sie, da sie für den Bau gebraucht wurden- Rom, heute wie damals, unfähig, irgendetwas zu erbauen…Es sind gerade diese Freimaurergilden gewesen, wodurch das wahre Christentum von Königreich zu Königreich und von Stadt zu Stadt verbreitet wurde und dies, ironischer Weise, durch das wohlwollende Protektorat der Römer… Betrachten Sie bzgl. dieser Sache nur die ARKANER SCHULEN und jedes andere gute Kompendium über die freimaurerische Geschichte) gezeugt vom heiligen Geist (Dieses Dogma war eine weitere Quelle für Mordtaten, auf das wir hier nicht weiter eingehen wollen, da dieser Brief mit Sicherheit von römischen Priestern gelesen werden wird und wir keinerlei Absichten haben, ihnen irgendwelche Daten über die Natur des heiligen Geistes zu geben- sie invozieren ihn so sehr, daß sie wissen müssen, was es damit auf sich hat!…) und eingeboren von der Jungfrau Maria (Diese Jungfrau ist auch die Große Hure der Offenbarung. Sie ist die Große Hure, weil sie sich selbst an alles, was lebt, aufgegeben hat; und sie ist jungfräulich, weil durch alles hinweg unberührt bleibt. Wer ist sie? Sie ist das Haus Gottes, die Natur, die Große Mutter- und die Naturgesetzte sind die einzigen göttlichen Gesetze… Isis-Urania, NUIT, Unsere Herrin der Sterne ist die höchste Konzeption dieser Großen und Ewigen Mutter, die schamlos und begierig mit all ihren Geschöpfen kopuliert, denn in einem jeden von Ihnen offenbart sich ihr Herr, der in allem und jedem von ihnen von ihr Besitz ergreift…. Sie ist auch die höchste Form, die wahre Form des Gottes PAN. Die ewiglich unberührte Isis ist die unbefleckte Jungfrau; und die Bildnisse der Jungfrau mit dem Jesus Kind in romanischen Kirchen sind ehrliche Kopien der vielfachen Bildnisse von Isis mit ihrem Sohn Hoor, die im Britischen Museum und im Louvre besichtigt werden können…) litt unter Pontius Pilatus (eine sehr fragwürdige Person, dieser Pontius Pilatus, historisch gesprochen… Unlängst sind „Briefe von Pilatus‘ Frau an einen Freund“ entdeckt worden, die in den Vereinigten Staaten „enthüllt“ wurden. Sie zeigen auf, wie sehr das Leben des Paares zu einem schieren Melodrama wurden, nachdem sie ihre Hände vom Christus [in Unschuld] wuschen. Kein Zweifel, noch mehr zottige Zoten von schwanz-wedelnden Jesuiten, wurde gekreuzigt, getötet, begraben und stieg in die Hölle hinab und stieg am dritten Tage von den Toten auf, entfuhr gen Himmel, und sitzt zur Rechten Hand seines allmächtigen Vaters, von wo er kommen wird, die Lebenden und die Toten zu richten. (all dies hat durchaus eine esoterische Bedeutung und ist war für jeden Christen und Adepten, aber die römischen Priester profanieren diese heiligen Symbole, indem sie diese auf die derbste Weise auslegen).. Ich glaube an den Heiligen Geist (Sie wissen noch nicht einmal, was es damit auf sich hat und haben seine Gegenwart nicht einmal in 1600 Jahren verdient), an die heilige Katholische Kirche (dies ist die einzig wahre Kirche oberhalb des Abyssos, die alle Kulte des Menschen beinhaltet, aber die römischen Priester meinen natürlich die römische Kirche…), an die Vergebung der Sünden (von all den Lästerlichkeiten dieses Glaubens ist die „Vergebung der Sünden“ diejenige, die Menschheit zu einer dreckigen und verdammten Rasse macht, die am aller wenigsten verzeihbare-Genau hierin liegt der Grund dafür, warum die Kirche von Rom die Offenbarung des heiligen Geistes niemals verdient hat!), an die Auferstehung des Fleisches (dies bezieht sich auf die Doktrin der Regeneration, d.h. auf die Universale Medizin; aber dies und andere Geheimnisse der Urchristen sind den Römern verlustig gegangen und sie interpretieren diese Phrase auf grobschlechtigste Weise. Betrachten sie Cagliostros‘ Ritual ägyptischer Maurerei für die Behandlung dieses Themas), an das ewige Leben (Dies bezieht sich auf das Elexir des Lebens- abermals hier fehlgedeutet). AMEN.

Beachten Sie nun bitte das Folgende:

Es gab einmal einige Engel, die sich versündigten (Im weiteren wird erklärt werden, was es mit der Sünde auf sich hat).

Die bösartigen Engel wurden Teufel genannt. Die bösen Engel fuhren zur Hölle (Sie müssen eine Hölle haben, verstehen Sie!?! Bedenken Sie nur, wie unglücklich diese Kinder waren, die niemals wußten, daß es eine Hölle gibt, bis sie der Kirche von Rom begegneten!)

Warum erschuf Gott uns? (Für gewöhnlich: Petitio Principii).

Gott erschuf uns, damit wir ihn kennen (in der römischen Version), damit wir ihn lieben und ihm in dieser Welt dienen (Eltern gebären Kinder, weil sie Sklaven brauchen- kein übermenschliches Wesen könnte einen anderen Antrieb haben…), und hernach zum Himmel zu fahren und mit ihm zu sein (jeder nette Hund braucht eine Belohnung).

Lassen Sie uns zusammenfassen: Die römische Version des Schöpfers zeugt von geringer Einbildungskraft! Aber die Torheit geht weiter: Adam und Eva waren glücklich im Paradies

Wie dem auch war, eines Tages begangen sie, zu sündigen.

Was ist die Sünde?

Sünde ist ein absichtlicher Ungehorsam gegen über Gottes Gesetzen oder den GESETZEN DER KIRCHE (die Hervorhebung ist meine. Bitte beachten Sie, daß die gerissenen Herren sich doppelt absicherten. Zum Esten, weil sie selbst die „Gesetze Gottes“ schrieben und zum Zweiten, weil sie selber die Gesetze der Kirche schrieben!…)

Jesus starb am Kreuze, uns von den Sünden zu erlösen (Sie wissen nicht länger, wer oder was Jesus ist, noch wußten sie jemals, was es mit dem Kreuz auf sich hat).

Gott belohnt die Guten und bestraft die Bösen.

Der Lohn Gottes ist der Himmel.

Die Bestrafung der Bösen durch Gott die Hölle.

Himmel und Hölle WERDEN NIEMALS ENDEN (Die Hervorhebung ist meine)

Nicht nur, daß Gott über keine Einbildungskraft verfügt, er besitzt auch keine Gnade, von einem Sinn für Humor einmal ganz abgesehen!…

Dieser „Gott“ ist ein Dämon- erschaffen im Bildnis derer, die ihn predigen!

Wer geht in den Himmel?

Jeder, der ohne ernsthafte Sünden stirbt, fährt gen Himmel-

Bitte beachten sie, daß es nicht notwendig ist, tugendhaft, fröhlich, mutig, anmutig oder ehrenhaft zu sein, um zum Himmel zu fahren. Die positiven Tugenden haben keine Bedeutung für die „christlichen“ Kinder à la Rom; es genügt, ohne „ernsthafte Sünde“ zu sterben, um in den Himmel zu kommen. Dr. G., lesen sie in der Offenbarung, Kapitel III, vv. 14.22, was das AMEN der Kirche von Laodizea zu sagen hat!

Wer fährt zur Hölle?

Jeder, der ohne ernsthafte Sünden stirbt, fährt zur Hölle.

Auf diese Weise können die Ehrenmänner Roms sowohl den Kuchen behalten, als auch essen. Wenn man nicht von Geburt an (durch sie) getauft wurden, ist man zumindest zum Fegefeuer verdammt; und wenn einem nicht in der Todesstunde (durch sie) Absolution gewährt wird, ist man zumindest zum Fegefeuer verdammt (Bitte beachten sie, daß das Fegefeuer eine relativ neue Erfindung ist, die herausgebracht wurde, als die Leute sich zu beschweren begannen, daß Rom wenig wohltätig gegenüber den Menschen ist; zu Beginn hatten sie nur die Hölle als Alternative zum Himmel). Und das Leben zwischen Geburt und Tod ist ihnen völlig unterstellt: Die Kommunion, das Sakrament, die Konfirmation, die Hochzeit, die Konfession… Bitte erinnern Sie sich, Herr Dr. G., daß all diese Theologie, die jenen mit ewiger Verdammnis droht, von denen sie nicht akzeptiert wird, ein Syndrom von Unterdrückung, von psychischer und sozialer Sklaverei ist, daß all diese Mechanisierung auf absichtlicher und bewußte Lüge der Patriarchen Roms und Alexandrias basiert! Natürlich könnten sie prahlen:

„Quantum nobis prodest haec fabula Christi!“

Aber unglücklicher Weise verhält es sich für sie so, daß der Christus keine Fabel ist, Dr. G.-

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte in uns.

Du, der Du Ich bist jenseits allem, was ich bin,

der Du nicht Wesen hast noch Namen,

der Du bist, wenn alles außer Du vergangen,

Du, Mittelpunkt und Geheimnis der Sonne,

Du, verborgener Frühling aller Dinge,

bekannt und unbekannt, Du allein und fern,

brütend und gebärend Quell und Saat

des Lebens, Liebe, Freiheit und von Licht,

Du, jenseits von Sprache und der Sicht,

Dich invoziere ich, der Du verweilst,

Dich, Mittelpunkt und Geheimnis der Sonne,

Und das aller heiligste Mysterium,

von dem ich Ausdrucksmittel bin.

Erscheine, höchst schrecklich und höchst mild.

Wie es sich gebührt in Deinem Kinde!

Die obigen Verse wurden von Aleister Crowley, dem „bösartigsten Menschen der Welt“ verfaßt, so man den jesuitischen Priestern Glauben schenken will, die diffamierende Hetzkampagnen organisierten, welche ihn sein ganzes Leben lang verfolgten! Die Verse können und sollten mit Stolz von jedem Kind des Lichtes gesungen werden- d.h. von jedem menschlichen Wesen, von jedem Kinde Gottes! Dr. G., denken Sie immer noch, daß der römischen Kirche fürderhin durch verantwortungsbewußte und ehrenwerte Männer gestattet werden sollte, die Ausbildung von Kindern zu übernehmen?…

Dr. G., solange die Kirche darin scheitert, öffentlich ihre Verbrechen an Gott und der Menschheit zuzugeben, solange sie nicht für immer von ihren Drohungen mit der Hölle und dem Dogma der Sünde abzulassen bereit ist, wodurch die negativen Kräfte, die sich der Menschheitsentwicklung entgegenstellen, versuchen, die Männer und Frauen davon abzuhalten, durch die sexuelle Vereinigung zu Gott zu werden (Evangelien des“Johannes“, Kapitel IV, vv. 13- 16), solange sie Masturbation und Eigennutz unter ihren sogenannten Priestern, Mönchen und Nonnen provoziert, anstatt daß sie sich selbst frei als Homosexuelle oder Heterosexuelle ausdrücken dürfen, was sie manchmal sind; solange sich der Bischof von Rom nicht als einer unter vielen und als Erbe einer allzu fehlbaren Geschichte gibt, solange, verkürzt gesagt, die römische Kirche existiert, Dr. G., (denn am Tage, da sie alle ihre Schandhaftigkeit aufgibt, wird sie nicht länger die „römische“ Kirche sein, sondern zu guter Letzt Teil der wahren katholischen Kirche werden- Der Menschheit), und auf sich nicht die Worte von Johannes, dem Sohn des Lichts, anwendet, die sie selbst in ihren sogenannten „Evangelien“ kopiert hat.

„Seht Euch vor vor falschen Propheten, die in Schafskleidern zu Euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

„Es werden viele zu mir sagen an diesem Tage: Herr! Herr! Haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt ? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in Deinem Namen viele Wunder getan?“

„Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe Euch noch nie gekannt; weicht von mir ihr Übeltäter“

Mathäus, VII, vv. 15-23

Ehrlich gesagt, Dr. G., verstehe ich nicht, wie ein Maurer, wie ein vernünftiger Mensch, wie ein Ehrenmann wie Sie auch nur für einen Moment lang eine Einrichtung verteidigen kann, die einen Schandfleck in der Menschheitsgeschichte darstellt. Wir, die waren Erben des Christus, sind des Hasses an der Kirche von Rom angeklagt worden. Gott weiß, daß wir sie nicht hassen. Wir verabscheuen und verachten sie mit einer Inbrunst, die von etwas herrührt, daß nicht nur nichtswürdig ist, sondern auch all das verunglimpft, was heilig und wertvoll im Menschen ist. Es heißt, der Teufel liefe vor der römischen Kirche davon, und es stimmt. Aber es ist nicht so, daß wir sie fürchten, sie widert uns an. Es ist nutzlos, von den wundervollen Auswirkungen Kunde zu tun, die der Romanismus auf unsere westliche Zivilisation gehabt hat. Die Wahrheit entspricht genau dem Gegenteil. Auf jeder Stufe hat Rom alle Reformen und allen Fortschritt bekämpft, den sie lediglich in aller letzter Minute annahm und dann den Unbedachten sogar vorgaukelte, sie habe selbige erfunden. Die Erneuerung der Künste, der Wissenschaften, der menschlichen Freiheit ging niemals von Rom aus. Sie kam von den Maurern, von den Arabern, von den Juden, dem heidnischen Erbe, das in der Renaissance entdeckt wurde, von den deutschen, französischen und englischen Protestanten, von den Invasionen normannischer Freibeuter, selbst von den Tartarenhorden und den Türken, aber niemals von Rom. Betrachten sie die Beweislage der Geschichte, Dr. G.! Über tausend Jahre lang unterdrückte das Feudalsystem die europäische Bevölkerung, welches sich schließlich aufgrund seiner Allianz der feudaler Landbesitzer mit der Kirche von Rom durch genau jenen Mißbrauch verhaßt machte. Dann kam die Reformation und innerhalb eines Jahrhunderts war dieses System fast gänzlich verschwunden. Das römisch-katholische England war eine kleine süße Insel, verloren auf der europäischen Landkarte, bis Henry VIII kann und alle Jesuiten verstieß, um den Anglikanismus zu schaffen- Und binnen zweier Generationen hatte England das römisch-katholische Spanien geschlagen und wurde zur größten Seemacht der Welt, dabei ein Emperium errichtend, das gewaltiger war, als das von Cäsar. Frankreich zerfiel unter den römisch-katholischen Valois, aber innerhalb eines Jahrhunderts würde das Frankreich von Ludwig, dem XIV, die Welt verblüffen. Protestanten kolonisierten Nordamerika; vergleichen Sie die Zivilisation Nordamerikas mit der von Mittel- und Südamerika, das seinerzeit von Jesuiten kolonisiert worden war!

Die Länder der Welt, wo zum gegenwärtigen Zeitpunkt das römische Dogma vorherrschend ist, sind um ca. 50-100 Jahre in materiellem Forschrittsverzug und moralisch von bis zu 500-1000 Jahre in manchen Gebieten. Die protestantischen Länder sind besser weggekommen, aber unglücklicherweise sind selbst die Protestanten nicht über den Schandfleck der „Erbsünde“ und den Schuldkomplex oder den Glauben an die Notwendigkeit der „Erlösung“ hinweggekommen, da sie immer noch die „Evangelientexte“ benutzen, die von den Römern und Alexandrinern fabriziert worden waren- Und es war nicht umsonst, daß Ambrose Bierce, der von einigen als der größte amerikanische Eingeweihte angesehen wurde, in seinem realistischen und unschätzbaren Teufelsdiktionär als Teildefinition des Wortes „christlich“ schrieb:

Ich träumt, ich ständ‘ auf einem Hügel und seht her! –

Die göttlichen Massen gingen hin und her!

Da unten, im Sabbatgewand fein herausgeputzt –

Mit strenger Mien‘ und angemessen trüb‘,

alldieweil die Kirchenglocken klangen feierlich –

ein Brandalarm für alle, die da leben liederlich! [sündiglich]

Dann sah ich gedankenvoll dreinstarrend drunten –

Mit ruhigem Gesicht auf dieses Schauspiel [blickend]

Eine große, hagere Gestalt in einer weißen Robe –

deren Augen strahlten ab ein melancholisch Licht‘.

„Gott behüte, Fremder, Dich! Rief ich, Du bist-

kein Zweifel (Deine Gewohnheit zeigt’s) aus der Ferne

Und doch heg‘ Hoffnung ich, Du seiest auch ein Christ!

Seinen Blick erhob er und mit einem Blick so ernst

ließ er mich tausendfach erröten und entgegnete

mit einer Art, die mit Geringschätzung war gewürzt:

„Was ich ein Christ? Nein wahrlich nicht! Ich bin der Christ“

Wenn sie mehr über die reichhaltigen psychologischen Studien des Romanismus zu lernen gedenken, Herr Dr. G., lesen Sie Nietzsches‘ Antichrist und wo immer Sie das Wort „Christlich“ vorfinden, ersetzen Sie es mental durch „römisch-katholisch“. Sie werden dadurch die Kirche Roms exakt so vorfinden, wie sie ist.

Lassen sie uns nun zum Abschied die Inhalte dieses Briefes zusammenfassen, Dr. G.

Alle Menschen sind Kinder Gottes. Alle Menschen sind fähig auf Erden, das Königreich Gottes zu errichten, das inwendig in uns ist. Wir sind alle Mitglieder der Körperschaft Gottes, wir sind alle Tempel des heiligen Geistes und es genügt, diesen Tempel zu reinigen, um seine Gegenwart manifest zu machen, was jedoch nicht bedeutet, daß wir uns physisch oder psychologisch kastrieren müssen !

Es gibt keinen „Jesus, einziger Sohn Gottes“, den es zu verehren gilt. Und jeder Mensch, der diese Möglichkeit unterstützt, ist entweder ein Betrüger oder wird betrogen.

Es steht in den „Evangelien“ geschrieben: Ihr sollt die Wahrheit kennen und die Wahrheit soll Euch frei machen!

Und es steht auch in den Urtexten, die von den Römern und Alexandrinern gelästert und verfälscht wurden, geschrieben, daß Johannes lächeln auf die Massen blickte und, seine Arme ausbreitend, rief:

Ihr seid der Weg, und die Auferstehung und das Leben!

Denn es ist ewiglich war, daß das Wort sich selbst fleischwerden läßt und uns in jenem Augenblick erfüllt.

Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.

Marcelo Ramos Motta

  1. Andreas Scwarz
    23. Juli 2010 um 13:59

    Gut Das es Leute schaffen sich durch die Wahrheit befreien zu können.Anders gesagt Wissen SchÜtzt auch wenn andere sicher ihrer sache sind BY BY Iluminaten.

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