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Der Abbau der Sozialwelt

von Robert Müller

Inmitten des Höchstsozialismus dieser Zeit vollzieht sich bereits ein Sozialabbau mit geistigen Methoden. Der Vorgang darf nicht mit dem gewöhnlichen Anarchismus verwechselt werden. Der Anarchismus ist nur eine Polemik und setzt als solche seinen Gegenstand, die sozialisierte Welt, voraus. Der uns beschäftigende geistige Prozeß aber, der nicht politisch, sondern aktivistisch in Erscheinung tritt, stellt eine Revolutionierung dar, die nicht innerhalb unserer wesentlich aus der Familie und den häuslichen Tugenden, darum im Deutschtum gipfelnden Kultur vor sich geht, sondern eine, die ein Weltbild vorzaubert, das zu dieser technischen Kultur exzentrisch abläuft. Der Ausdruck »vorzaubern« ist hier notwendigerweise gebraucht und soll ohne Farbe verstanden werden. Denn der Inhalt dieser Welt ist nur mit gedanklicher Phantasie faßbar, es gehört eine gewisse Verwegenheit und Kraft dazu, in dieser Ideenwelt nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Dort sind die Dinge wie aus den Bildern unserer zeitlichen Maler ihrer Schwere und Undurchdringlichkeit entbunden.


Wir pflegen unser Wissen um die Entwicklung des Menschheitsgeschlechtes auf die Vorgänge während einiger Jahrtausende zu gründen. Das, glauben wir, denn so werden wir’s gelehrt, sei die wirkliche und erschöpfende Geschichte des Menschen. Unserer und jeder Kultur, weil jede eine technoide ist, entsprechend, rastrieren wir das menschliche Kopfinnere in ein Gitter von Jahreszahlen, dessen stärkste Lineaturen Schlachten und Blutbäder, und dessen nächst starke Handelsverträge und Grenzverschiebungen sind. Damit, sobald es in zwölf Riesenbände der Ypsilonchen Weltgeschichte ausgedehnt und detailliert ist, begänne ein Leuchten die Erdbegebenheit Mensch zu umgeben. Es braucht heute nicht mehr so notwendig wie vor kurzem festgestellt werden, dass dieser klassische Geschichtsbetrieb wie eine Parodie auf die Wirklichkeit erscheint. Weltgeschichte, wo sie sich voll entfaltete, wäre eine Geschichte der menschlichen Seele. Die Menschheit aber ragt in Vergangenheit und Zukunft weit über den kleinen Ploetz hinaus, und zwar nicht an Jahreszahlen, sondern an Ereignishaftigkeit. Weltgeschichte zu treiben, die ja nur von den Etappen einer technoiden Kultursammlung erzählt, ist heute unzureichend; man muss Weltengeschichte erforschen, und zwar nicht aus Akten und Rebus gestis, nicht aus Archiven und nicht aus Museen, nicht aus den natürlichen Residuen gewesener Zeiten in gegenwärtigen Räumen wie die Archäologie und die Völkerkunde; sondern durch das reine und freie Denken.


Ohne jede Kenntnis und Beweisnotdurft sinnt der Denkende die ganze Logik eines Zustandes aus, der einmal, lange vor der Weltgeschichte und vermutlich knapp vor der Kultur überhaupt gewesen sein muss: der des absoluten und vegetativen Menschen. Dieser Mensch war vorkulturlich und anatechnoid. Die Wissenschaft wird, weil sie es nicht beweisen kann, sein Paradies leugnen: aber das Denken stellt es als das gewesene Selbstverständliche wieder her. Der vegetative Mensch war ohne Familie, er war Egoist. Im Augenblicke, da er familiär wurde, wurde er auch evolutionär und technoid, er war gehalten, sein Brot im Schweiße seines Angesichtes zu säen. Es begann die Weltgeschichte des Menschen, jene Skala der Kulturen, die in der technischsten, fleißigsten und sozialisiertesten, aus den häuslichen Tugenden am rüstigsten ausgebauten aller Kulturen gipfelt, der modernen deutschpreußischen Kultur. Aber diese Weltgeschichte des kulturlichen Menschen ist für den Denkenden nur das Mittelstück aus einer realeren und vollständigeren Weltengeschichte. So wirklich das von der Wissenschaft als unbeweisbar verloren gegebene Paradies der Vergangenheit für den Denker der Struktur des Denkens nach auf jeden Fall bestanden hat, so wirklich besteht auch das für die Wissenschaft und für die pessimistische Verzweiflung fragliche Paradies einer Zukunft, der nachkulturlich vegetative Mensch. Sie bestehen beide und auf jeden Fall, weil sie sonst nicht gedacht werden könnten. Aber gibt nicht ihre Existenz überhaupt einen Hintergrund des Idealzustandes, von dem aus erst gewertet und verzweifelt werden kann? Unbeweisbar, weil zur Beweistechnik und Wissenschaft exzentrisch, bestehen vegetative Vergangenheit und Zukunft des Menschen nach einem kultivierten Interregnum, in dem das Regnum galt.
Das Paradies herrscht in unserer Ahnung von der Herkunft und dem Hingang des Menschengeschlechtes. Nur seine Triebkraft vermag jene kleinen Revolutionen hervorzurufen, die es allemal auf die Erde herabzubringen hoffen. Das Paradies allein inspiriert die beamteten Menschheitsapostel, läßt sie zur Tat erschauern vor der glänzenden Macht zukünftiger Existenzen. Aber das Paradies, das während der Kultur jene Reformen zeitigte, die man Revolutionen nennt, hat nur eine Revolution gehabt, nämlich die, als Welt zur Kultur, als der vegetative zum kulturlichen Menschen wurde; und wird erst eine wieder haben, wenn aus dem kulturlichen der nachkulturliche, der wieder vegetative Mensch wird. Das Paradies liegt nicht innerhalb der Kultur, es ist weder der theokratische Staat und die Ordnungshierarchie der Tugendhaftesten und Soldatischesten, noch der Sozialismus marxistischer oder leninistischer Berechnung. In grauer Nachzeit blickt ein Sonnenleben, das vegetative Dasein im Geiste, und ähnelt Gewesenem, dem vegetativen Dasein in den Sinnen.


Für eine reale Weltgeschichte ergeben sich folgende drei Welten und ihre Revolutionen; 1. Der vegetative Sinnenmensch. 2. Der Kulturmensch, aufgebaut auf Familie und häuslichen Tugenden, hierbei mußte der Mensch im Deutschen gipfeln und stürzen. Im Deutschen, hat die Kultur ihren höchsten Schein erzielt. Aus dem Deutschen heraus muß zuerst der Abbau erfolgen. In ihm konzentrierte Hybris der Um- und Mitwelt muß die Erlösung schaffen. Die Erlösung kommt: 3. im vegetativen Geistmenschen.


Diese Revolution zum Dritten bedeutet eine Vernichtung des gesamten heutigen Daseins und unserer liebsten Werte. In diesem Dasein stehen nur die großen und ewigen Monologe. Geister sind einsam. Nicht mehr die Wärme des Familiären und der kleinen geselligen Bindungen fesseln. Der Tag hat kein Vorrecht mehr, die Betonungen entfallen, die geistige Existenz vollzieht sich in freier Vegetation der Elemente und der Traum ist nicht mehr vom Dasein abgeschnürt. Unser heutiges Leben füllt nur den wachen Tag aus und spielt sich in diesen Beziehungen von Geschäft, Vertrag, Politik, Theater, Lyrik und organisierter Erotik (Ehe, Prostitution) ab. Während wir schlafen, sind wir nicht. Die Hälfte des Lebens verschlafen wir und sind nicht. Sind wir wirklich nicht? Wo der Geist vegetativ ist, ist er stets.


Die Ideen, die in dieser Abhandlung ausgesprochen werden, sind neu, und es braucht, wie oben gesagt wurde, geistige Verwegenheit und Kraft, um unter ihrem Mangel an jedwedem Druck nicht den Atem zu verlieren. Denn dieses Druckes entbehren sie, weil Kenntnis und Beweis nicht an sie geheftet sind. Aber nicht mit Kenntnis und Beweis, sondern nur aus dem reinen Denken wird die Seelengeschichte des Menschen erfaßt. Was hier geäußert wird, ist unerbittlich logisch, ohne, wie an einer kosmischen Rechenmaschine, belegbar zu sein. Und doch kann ich auch Beweise anführen, nämlich die Ideen vieler anderer energischer Gehirne aus dieser Zeit. Unser Weltbild geht aus der Literatur hervor. Um verständlich zu machen, was der vegetative Zeitmensch ist und will, kann ich auf Schriftsteller verweisen, ganz besonders auf Paul Adler, in dessen Gehirnromanen »Nämlich« und »Die Zauberflöte«, schönsten und vollendetsten Schöpfungen des gegenwärtigen letzten Weltbildes, die hier als Logik und im Zusammenhang geäußerten Ideen als Bildhaftigkeiten wiederkehren.


Charakteristisch ist zum Beispiel aus den Adlerschen Büchern dieser unerhört einsame und abgedriftete Selbstmensch, der in »Nämlich« zu seiner Mutter noch etwa sagt: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Für den Geistigen sind alle Bande dieser sozialen Welt zerfallen. Man hat es wohl mit lieblosen, kalten, egoistischen Anachoreten zu tun? So würde man vom Sozialismus aus urteilen, von innerhalb dieser technoiden Kultur aus, für die auch noch die menschlichste Beziehung Technik ist, immer irgendwie chambre séparée. Aber die Beziehungen zwischen den je einsamen Ichs der vegetativen Welt sind nicht soziale. In der Sozialwelt herrscht Gegnerschaft, wo nicht Freundschaft herrscht. Aber in der vegetativen Welt herrscht, obwohl keine Freundschaft, so doch auch keine Gegnerschaft. Eine viel kürzere und intimere Brücke führt zwischen den Geistern durch Hingabe an das Menschentum und an die vegetativen Prozesse, eine absolute Erotik an Stelle der sozialen und organisierten Erotik. »Liebe durch Egoismus« ist das Gesetz des Paradieses. Von allen Revolutionären hat es der mutterkalte Nazarener, in dessen innerem Auge solche Zukunft warm war, am feurigsten gedacht.


Ältere Kulturen, wie die der Inder und sogenannte »wilde« Kulturen, zeigen noch Erinnerungen an den vegetativen Menschen. Unsere heutige Kultur, dem Scheitel der Sozialisierung nahe, birgt schon in sich die Peripetie, die zum Abstieg in das Vegetative führt. Die endgültige Revolution ist in Spürnähe gerückt, der Umsturz aller Tafeln, die heute gelten, ist zwischen Zeiten lesbar. Der Mensch trennt sich, um frei zu werden, von seinen liebsten Gewohnheiten, dem Tag.


Erfassen wir einmal ganz, was uns bevorsteht: nichts Schwereres, aber auch nichts Leichteres, aber jedenfalls das gleich Verantwortliche, das dem Philister widerfährt, wenn er etwa ein Buch von Paul Adler vor sich findet, das er jetzt verstehen soll. Er muß sich aller Überlieferungen aus seinen Tagkonstruktionen begeben, auf alle Gemütlichkeit, Einrichtung, auf Besitz und Sicherheit verzichten. Er muß in sein nacktes denkendes Ich und sein vegetatives Menschentum zurückkehren. Alle Niveaus sind ihm entzogen, er durchfällt alle möglichen Räume im Nu, koexistiert von seinem Ichkern aus in Randwelten und hat so verzichten gelernt, daß ihm nur noch die eine Erschwernis bleibt, seine alte gemütliche Kulturwelt koordiniert zu andern aufrecht erhalten zu müssen. Könnte er sie, die so lange superordiniert war, einfach leugnen, es wäre ihm leichter. So aber begegnet er sie immer wieder in ihren Elementen, soweit sie damit von ihm Teil ist. In gänzlich freier Vegetation seiner Seele, im menschlichen Keimen, entfalten sich alle seine möglichen Welten ineinander, durcheinander, aneinander. Fest steht nur eigenst Schwere und Mut, die gewisse Schwermut des Seins.


Dieser Philister vor einem Buche Paul Adlers sind wir vor dem Buche der Wirklichkeit. Wir müssen aufs Bequeme des Geistigen verzichten, dann lesen wir uns selbst aus der Natur. So allein möchten wir jene Eigenart des heutigen Künstlers verstanden wissen, die unter dem Verlegerworte »Expressionismus« zusammengefaßt wurde. Der Expressionismus ist keine Technik, keine »Kunst für Kunst«, kein Formalismus, obwohl alle die Bildungen des Alltags in ihm verbraucht sind, die Höchsttechnik und Tektonik, des Stuart Webbs‘ Spurenlesegenie und Kombinationsvermögen ebenso wie die relativistische Wissenschaft. Der Expressionismus ist somit keine geistige Opposition gegen den Materialismus, denn er beherbergt ihn selbst als Baustein, als Welt in seinem Weltenbild. Er ist die Überlebensgröße zu diesem heutigen Leben.


Was geht also vor? Welche furchtbare und grundlegende Revolution kündigt sich an? Die Bilder unserer Maler und die Romane unserer Schriftsteller sind keine Fiktionen, keine Stoffverquellungen, wie die Arglosen unter den klügeren Kritikern glauben. Nicht gerade diese Bilder und Romane, aber ihnen entsprechend wird der Mensch auch einmal leben. Auch diesmal nimmt die Kunst nur Daseinsformen voraus. Etwas anderes ist überhaupt niemals hinter irgendeiner Kunst zu suchen gewesen.


Ich gewärtige, daß die geistig beschäftigungslose Mitwelt diese Anschauungen als den Gipfel des vom Modernismus bisher Geleisteten bezeichnen wird. Aber ich bin meiner Sache sicher. Ich sehe die zukünftige Entwicklung der menschlichen Seele und einzig und allein darum dreht sich unser scheinbar unerforschliches Treiben voraus und wünsche nur, daß ich es Allen ebenso klar und in sich gelagert zum Verständnis bringen könnte. Der Hauptakt wird zuerst einmal darin bestehen, daß man unsere armseligen vier Jahrtausende menschlicher Kultur verleugnet und sämtliche bisher verfaßten Weltgeschichten in den Ofen steckt. Die schönen Jahreszahlen kann man unternehmenden Äffchen als Turnapparat in den Zwinger stellen. Dieser ganze viertausendjährige Schwindel und Lügenbetrieb ist zu Ende. Der Darwinismus kommt auch in den Zwinger, woher er abstammt, Affenphilosophie, Kraxelweisheit, wer besser und höher kraxelt. Der Mensch wird nicht historisch erkannt und biologisch auch nur, soweit Leben ein mehr oder weniger Walten der Welt unter Welten ist.


Die Zukunft ist, um darzustellen, was oben nur verfochten wurde, eine vielweltliche und der Mensch wird in Welten zugleich leben, nicht allein in der des Tages und der Kultur. Aus unsere heutige Weise versäumt er sich ja nahezu zur Hälfte. Da wird angenommen, daß er nur im Wachen wirklich sei; aber die Kontinuität dieser seiner wertvolleren und brauchbareren Existenz ist unterbrochen. Ist es wahr, daß wir uns im Traum von dieser vereinbarten richtigeren Welt emanzipieren? Warum ist das Leben ein solches Stückwerk? Es ist widersinnig, daß die Welt in dieser Form richtig sein könnte. Viel denkrichtiger ist es, anzuerkennen, daß die Tagentfaltung überhaupt falsch oder so unvollkommen ist, daß sie sich von der Traumentfaltung jäh und unelastisch absondert. Wenn überhaupt die Kultur bestehen bleiben soll, dann muß sie sich so verflüchtigen, relativieren, daß sie mit dem Traumdasein den Zusammenhang findet. Aber schon die Aussicht auf eine solche Entwicklung läßt alle Maßstäbe von heute sofort verdorren.


Die Koordination von Traum und Kultur setzt keinerlei Überwelten voraus, die in den Tag hineinragen, sie hat nichts mit Gespenstersehen oder Tischklopfen oder Materialisationen Verstorbener zu tun, sondern bedeutet nur den vollendeten geistigen Funktionalismus.
Wirklichkeit heißt nicht, daß, sondern inwiefern etwas besteht, Gesetzmäßig- keiten sind nebeneinander denkbar. Jede Welt ist auf Grund gewisser Voraussetzungen da. Ist das Eine, so ist das Andere. Aber ohne einander sind beide nicht. Nichts existiert absolut, auch nicht das Tagkulturleben. Ähnliche Sätze enthält die neue wissenschaftliche Lehre von Einstein und Arrhenius. Nicht nur die Romane der Expressionisten, auch der Wissenschafts-Relativismus zeigt einen vegetativen Menschen an, den in vielen Welten Lebenden und Möglichen.


Man wird einwenden, daß die Traumexistenz den Menschen isoliere, sein Verkehr sei unbeweisbar. Er ist vom Tag aus unbeweisbar, im Traum beweist ihn die Evidenz. Der, mit dem wir im Traum Beziehung haben, weiß im Tag vielleicht davon nichts. Denn diese Beziehungen sind tangential zu Raum und Zeit, sie verlaufen in Räumen, die außerhalb Raum und Zeit des Tages Platz genug haben und mit diesen nie strittig sind. Wenn der dreidimensionale Raum eine unendliche Kugel und die Zeit ein unendliches Schwellen dieser unendlichen Kugel ist, so sind ebensowohl Räume als Vorgänge überhalb dieser denkbar, darin zu jenen tangentiale Ereignisse gelegt werden können, wie etwa eine senkrecht gestürzte Kurve aus zwei Punkten in einer Fläche. Sie kommt nie in der Fläche selbst vor. Die Akte des Traumlebens gehen tangential zu Tag-Raum und Zeit vor sich. Nur die Identität des Personellen in allen Welten bleibt gewahrt, die Welten sind beliebig, aber sie dürften nicht so willkürlich sein, wie die Tag-Kultur.


Es ist schwer, sich von den alten Vorstellungen zu trennen. Der Versuch wurde erst einmal gemacht. Die christliche Religion verlangte die Trennung von jedem »Menschlichen«, um zum Menschen zu kommen. Erst die Autoren von heute heben die Festgefügtheit der Ordnung von Jahrtausenden wieder auf und restituieren den freien Geist. In gewissem Sinne ist dieses Wollen unserer gleichzeitigen sozialen Bewegung entgegen; aber nur scheinbar. Denn der Sozialismus ist nichts als die ungeschickte Tagspiegelung der absoluten Liebe zum Dasein in Welten-Koordinationen. Und diese wird wieder erst praktisch in die Nähe gerückt, wenn wir inzwischen mit dem Ausbau des Technischen und Sozialen soweit gediehen sind, daß die allgemeine Geistigkeit und damit die Voraussetzung zum Leben in Welten gegeben ist.


Der Abbau der Sozialwelt ist kein Generalstreik, und wir können dafür weder von der Polizei noch von den Bolschewisten belangt werden. Der Abbau wird schrittweise mit der Vervollkommnung der einmal erschauten Typen und Erlebnisakte durchgeführt werden. Je höher wir uns sozialisieren, desto näher kommen wir dem Punkte, wo wir unsern Sozialismus verlieren und zu Egoisten werden müssen, die den Nebenmenschen nicht durch Mitleid, sondern durch Lebens- und Selbsterkenntnis begreifen und erlösen. Der Mensch ist Samen und wird wieder Schoß!

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