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Warum Amerikas Feinde und Verräter Roosevelt hassen

Absatz aus solidaritaet.com

Diese konzeptionellen historischen Vorläufer wurden für heute in eine streng wissenschaftliche Form für das Völkerrecht zwischen Nationen gebracht, als US-Präsident Franklin Roosevelt seine Absicht beteuerte, am Ende des Kriegs alle Kolonien und Halbkolonien zu befreien. Er wollte die gewaltige Kriegsmaschine des Kampfes gegen Hitler umrüsten für den Aufbau einer weltweiten Ordnung souveräner Nationalstaaten, wodurch jeder Imperialismus verschwände – eingeschlossen der britische Imperialismus, wie Roosevelt Churchill offen erklärte.6 Unter Roosevelts Nachfolger, dem Churchill-Bewunderer Harry Truman, diente die US-Regierung jedoch den Interessen des britischen Imperialismus, und das blieb – der gegenteiligen Ausrichtung einiger US-Präsidenten wie Eisenhower zum Trotz – seither der vorherrschende politische Einfluß, in Form der führenden anglo-amerikanischen und mächtigen nominell „amerikanischen“ Finanzinteressen.

Franklin Roosevelt wußte, daß man die imperiale Hauptkraft – die anglo-holländischen liberalen Finanzinteressen, die das eigentliche „britische Imperium“ ausmachen – vernichten muß, um die USA zu befreien und wieder zu ihren eigenen Verfassungsgrundsätzen zu führen. Will man unter führenden US-amerikanischen Politikern einen Verräter oder auch nur ausgemachten Hohlkopf finden, so suche man nach denjenigen, die Präsident Franklin Roosevelts Werk bedauern oder den europäischen, besonders britischen Parlamentarismus dem amerikanischen Präsidialsystem, wie es sich unter Roosevelt bewährte, vorziehen würden.

Die verbreitete, ziemlich dümmliche Meinung, Imperien entstünden aus Nationalstaaten, war eine bedeutende Ursache großer Tragödien in der modernen wie auch der mittelalterlichen Geschichte Europas. Die Frage, wer oder was vermeintliche nationale Regierungen steuert, wird selbst in führenden Regierungs- und Akademikerkreisen kaum verstanden.

Es gibt heute nur ein Imperium von Weltrang: Das ist das britische Imperium; aber dieser Begriff ist nur richtig gebraucht, wenn man erkennt, daß dieses brutale Imperium nur das Gewand ist, das sich eine höhere, noch mächtigere Einrichtung umhängt – sozusagen eine bestimmte Art von „Schleimpilz“, den wir auch als globales finanzoligarchisches System bezeichnen. Der heutige Name für ein solches Weltimperium lautet „Globalisierung“ – der neue Turmbau zu Babel -, manchmal auch „Weltregierung“. [weiter]

Quellen:

http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/7/larouche.htm

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