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Vernichtung der Freimaurerei durch die Enthüllung ihrer Geheimnisse?

Mit dem vorstehenden Wissen ausgerüstet, lassen wir jetzt den ehemaligen General Erich Ludendorff mit seiner Hetzschrift „Vernichtung der Freimaurerei durch die Enthüllung ihrer Geheimnisse“ aus dem Jahre 1927, die heute aufgrund ihrer hohen Auflagezahl noch häufig in Antiquariaten und auf Flohmärkten zu finden ist, zu Worte kommen:

Die Veröffentlichung der freimaurerischen „Geheimnisse“ ist mir möglich geworden, weil recht viele sogenannte „verräterische Schriften“ im Buchhandel und in Bibliotheken zu erhalten sind und sehr vieles enthüllen. Sie sind zum Theil in gleicher Absicht geschrieben, wie diese Schrift, und erschütternd zu lesen. Vor allem aber ist mir – anscheinend von einer Geheimorganisation innerhalb der Freimaurerei – wertvolles Schriftwerk zur Verfügung gestellt. Da es sich in dieser Schrift nicht um Erörterungen persönlicher oder sonstiger privatger Angelegenheiten, sondern um das Wegziehen des Schleiers von Dingen höchster politischer Bedeutung handelt, die der Deutsche erkennen muß, um sich zu retten, gebe ich die „Geheimnisse“ der Freimaurerei in einem Umfange wieder, als es die Erreichung meines Zieles erfordert. Weitere Veröffentlichungen sind vorbereitet und liegen an verschiedenen Stellen Deutschlands und des Auslands gesichert bereit. Ich warne die Freimaurer, gegen meine freimaurerischen Gewährsmänner, die das Wohl des Deutschen Volkes höher achten als das Halten eines in Unkenntnis gegebenen unmoralischen Eides oder eidestattlichen Gelübdes, in „freimaurerischer Gerichtsbarkeit“ wegen Eidbruchs strafend vorzugehen, oder sie und meine sonstigen Mitarbeiter irgendwie, zum Beispiel wirtschaftlich, gesellschaftlich oder in ihrem rufe zu schädigen, wie sie es in freimaurerischer Bruderliebe eidlich übernommen haben und es freimaurerischer Uebung entspricht.

Fragt man sich nun, warum trotz aller früheren Enthüllungen die Bräuche der Freimaurerei immer wieder Verschwiegenheit verfallen sind, so kann man als „Profaner“, d. h. Nichtmaurer (hierzu Fußnote: profanus bedeutet „unheilig“, „nicht eingeweiht“ (in einen Gottesdienst), „ruchlos“, „unheilkündend“. Ich überlasse dem nichtfreimaurerischen Leser, eine dieser Bezeichnungen für sich zu wählen.) nur folgende Erklärung dafür finden:

  1. Das Ritual ist auch heute noch in seinen Formen eine Burleske und zum Theil so entwürdigend, daß kein Deutscher Mann vor seiner Deutschen Frau, vor seinen Deutschen Kindern und Volksgenossen, aber erst recht nicht eine deutsche Frau vor ihren Angehörigen und Freunden bestehen könnte, zum mindesten wohl kaum vor Spott und Mitleid geschützt wäre, wenn das Ritual bekannt würde. Diese Scheu vor Mitleid, Spott und Schlimmerem ist das erste wirksame „Salomosiegel der Verschwiegenheit“ auf der Zunge des Freimaurers.
  2. Das Ritual hat aber noch eine andere furchtbare Absicht und Wirkung. Es soll vor allem den Freimaurer, in jedem Grade von neuem, einschüchtern, erschrecken und verblöden. Es offenbart dem Freimaurer erst nach vielen von ihm geforderten Eiden die von ihm übernommenen Pflichten, womit keineswegs gesagt sein soll. daß jeder Freimaurer die Ziele und Wege so klar übersieht, wie der eingeweihte. Das Ritual ist eine fortgesetzte Verängstigung unglaublichster Art aufs Ungewisse hin. Gelübde und feierliche Versicherungen – es wird hierüber noch später eingehend gesprochen werden – sind nur deshalb äußerlich an die Stelle der selbstgesprochenen Droheide getreten, weil sogar der moderne, völlig verfreimauerte Staat sonst wohl nicht in der Lage wäre, solche Feme mit frommen Augenaufschlag zu dulden. Gelübde wie Eide unterwerfen den Freimaurer furchtbaren Strafen, selbst Mordandrohungen, wenn das Gelöbnis der Verschwiegenheit und des Gehorsams gebrochen wird. Ihre Ausführung wird wiederum Freimaurern durch Gelübde auferlegt. So tritt zur Verängstigung, ja zum frevelhaften Spiel mit der Todesfurcht und der Furcht vor anderen grauenhaften Strafen, namenlich in den höheren Graden und in stets steigendem Maße, eine Verschuldung gegenüber den Hoheitsrechten des Staates hinzu. Todesangst und Verstrickung in Schuld sind das zweite und dritte wirksame „Salomosiegel der Verschwiegenheit“ auf der Zunge des Freimaurers.

Das eigentliche Anliegen Ludendorffs ist für den aufmerksamen Leser leicht heraus zu arbeiten:

  • „Vernichtung der Freimaurerei durch die Enthüllung ihrer Geheimnisse“ kann es nicht gewesen, denn Ludendorff sagt selbst: „Die Veröffentlichung der freimaurerischen „Geheimnisse“ ist mir möglich geworden, weil recht viele sogenannte „verräterische Schriften“ im Buchhandel und in Bibliotheken zu erhalten sind und sehr vieles enthüllen.“ Aufgrund der vielen Verräterschriften gab es also führ ihn eigentlich nur „offene Geheimnisse“ zu berichten, die sich zur Vernichtung der Freimaurerei als unwirksam erwiesen hatten.
  • Ludendorff erkennt, das trotz „Enthüllungen die Bräuche der Freimaurerei immer wieder Verschwiegenheit verfallen“ sind. Es zeigt ihm, daß ein Berichten über diesen Themenkreis die Freimaurerei auf Dauer niemals im eigentlichen Kern getroffen hat.
  • Auch seine Bewertung: „Das Ritual ist eine fortgesetzte Verängstigung unglaublichster Art aufs Ungewisse hin“, ist in sich schon unglaubwürdig, denn das „Ungewisse“ ist durch die Veröffentlichung der Rituale nicht mehr gegeben.
  • Eigentliches Anliegen kann es daher für Ludendorff nur gewesen sein, sich mit dieser Schrift eine Plattform zur Verunglimpfung der Freimaurerei und für antisemitische Äußerungen zu schaffen. Damit war er dann im politischen Bereich recht erfolgreich.

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Fassen wir zusammen:

  • Die Freimaurerei ist ein Mysterienbund.
  • Kennzeichnend für einen Mysterienbund sind Rituale, die über das Erleben von symbolischen Handlungsabläufen, untermauert mit Weisheitsaussagen, Bewußtseinserweiterung vermitteln.
  • Geheimhaltung ist eine der Voraussetzungen esoterischer Schulung. Im Mysterienbund gibt es zwei Arten von Geheimnissen:
    1. Geheimnisse, die sich durch Wort und Schrift ausdrücken lassen, und meistens schriftlich in Ritualen niedergelegt sind, und
    2. Geheimnisse, die sich nur durch das persönliche Erlebnis vermitteln lassen. Diese bilden den eigentlichen Kern des Mysteriums und lassen sich aufgrund ihrer Eigenart nicht verraten.

    Daher können in den Verräterschriften nur Geheimnisse der ersten Art wiedergegeben werden, so daß sie als offene Geheimnisse zu bezeichnen sind. Rituale, Gebräuche sowie Zeichen, Wort und Griff der Freimaurer gehören ebenfalls hier eingeordnet. Ihr Verrat kann die Freimaurerei nicht direkt schädigen. Um die Geheimnisse 2. Art esoterisch mit großer Intensität erleben zu können, sollte sich aber ein Interessierter, der in den Bund der Freimaurer aufgenommen werden möchte, vor seiner Initiation von diesen Informationen fernhalten.

  • Ein Schweigegelübde kann in der okkulten Tradition zum Initiations-Ritual gehören; „wird ein solches Gelübde gebrochen, so daß geheime Wahrheiten offenbar werden, trifft nach Überzeugung der Ordensmitglieder ein „psychischer Schlag“ denjenigen, der den Eid gebrochen hat.“ (Nevill Drury, Lexikon esoterischen Wissens) Aus gleicher Tradition stammen die freimaurerischen Eide.
  • Verschwiegenheit gilt für die Freimaurer als eine der erstrebenswerten Tugenden, die sie üben sollen. Jede Geheimniskrämerei bzw. vordergründige Pflege von Geheimnissen wirkt sich aber auf Dauer innerhalb des Freimaurerbundes negativ aus. Durch Unverständnis bzw. Übertreibung, wozu früher auch das Verfassen von Schriftstücken in Geheimschrift gehörte, wurde in der Vergangenheit zu Recht viel Mißtrauen ausgelöst, welches dann zu Angriffen gegen den Bund der Freimaurer führte.

Betrachten wir abschließend eine besondere Art von Geheimnissen:

Die Geheimnisse der 3. Art:

Hier handelt es sich um Informationen, die ursprünglich einem mehr oder weniger großen Personenkreis bekannt gewesen sind. Sie sind nur inzwischen in Vergessenheit geraten. Geheimnisse dieser Art sind vielfach vorhanden. Wir benutzen z. B. unsere Sprache, ohne uns darüber Gedanken zu machen, warum wir dieses oder jenes so bezeichnen und was damit ursprünglich gemeint war. Ähnlich ist es mit den freimaurerischen Ritualen. Sie enthalten teilweise Handlungen und Aussagen, deren jeweiliger Hintergrund nicht als Geheimnis der 3. Art hinterfragt wird. Wenn z. B. bei der rituellen Aufnahmehandlung alle „Metalle“ vom Aufzunehmenden abgelegt werden müssen, wird dieses mit einer Bibelstelle im alten Testament (1. Könige 6.7), innerhalb der Baubeschreibung des Salomonischen Tempels, begründet:

„Und als das Haus gebaut wurde, wurde es aus Steinen erbaut, die vom Steinbruch her unbehauen waren. Hammer und Meißel oder irgendein anderes eisernes Werkzeug waren im Haus nicht zu hören, als es erbaut wurde.“

Mit der Bibelstelle als Begründung könnte man zufrieden sein. Doch warum wurden keine eisernen Werkzeuge beim Bau des Salomonischen Tempels eingesetzt? Machen wir uns auf die Suche!

Ludwig Blau (1861-1936), Professor an der Landes-Rabbinerschule in Budapest, schreibt 1898 in dem Vorwort seines Buches „Das jüdische Zauberwesen“:

„Das altjüdische Zauberwesen bildet an sich einen interessanten Abschnitt in der Geschichte des menschlichen Glaubens und Denkens, bietet aber zugleich den besten Beleg für die Zähigkeit magischer Vorstellungen. Diese wurzeln so tief in der menschlichen Natur, dass sie der jüdische Monotheismus trotz seiner weltgeschichtlichen Triumphe aus dem eigenen Volke nicht gänzlich auszurotten vermochte. Bei dem engen Zusammenhange zwischen Glauben und Zauberei liegt nichts Auffallendes in der Thatsache, dass der Gott Israels, namentlich der vierbuchstabige Gottesname und seine Variationen, in den Zauberpapyri und auf den Abraxasgemmen einen so hervorragenden Platz einnehmen. Mit dem wachsenden Einfluss der jüdischen Religion auf die Welt wuchs auch das Ansehen des fremden Gottes bei den heidnischen Völkern und ihren Zauberern. Den weisen Salomo verehren die Zauberer bis auf den heutigen Tag als ihren König und Urahn.“

Die Zauberei war allerdings dem jüdischen Volk verboten, was Ludwig Blau in dem Abschnitt „Die Verbreitung der Zauberei im talmudischen Zeitalter“ herausarbeitet:

„Wie wenig das geschriebene Wort gegen die herrschenden Anschauungen der Zeit auszurichten vermag kann nichts so gut beweisen, wie die Geschichte des Zauberwesens bei den Juden. Der Pentateuch (Ex. 22, 18; Lev. 20, 27; Deut. 18, 10 – 13) verbietet bei Todesstrafe jede Art von Wahrsagerei, Orakel, Beschwörung, Zauberei etc.“

In dem Kapitel „Zauberdinge und Schutzmittel“ führt Ludwig Blau dann aus:

„‚Unter den Metallen tritt am meisten das E i s e n hervor. Es bricht in hervorragendem Masse Zauber. Gespenster fürchten sich vor ihm.‘ Eine ähnliche Bedeutung hatte das Eisen auch bei den alten Juden, wie aus den nachstehenden Beispielen erhellt. ‚Wenn man die bösen Geister sehen will, nehme man die Nachgeburt einer erstgeborenen schwarzen Katze, die die Tochter einer erstgeborenen schwarzen Katze ist, verbrenne diese und zerreibe sie und gebe aus der Asche in’s Auge, dann sieht man die bösen Geister. Die Asche gebe man in ein eisernes Rohr, versiegele es mit einem ehernen Siegel, sonst könnten die Dämonen es stehlen. Man verschliesse den Mund, damit man nicht beschädigt werde. R. Bibi bar Abaji that so und wurde beschädigt, die Rabbinen beteten für ihn, da wurde er geheilt.‘ Siegel und Rohr müssen also aus Eisen sein, weil dies Metall die Dämonen abwehrt. … Die Mücke, welche Titus, wie ein Dämon, durch die Nase in’s Gehirn eindrang, stellte das Bohren ein, als sie die Stimme des Hammers hörte. In diese Sage scheinen magische Anschauungen hineinzuspielen. Erz bricht nämlich ebenfalls den Zauber und sein Klang vertreibt die Dämonen.

Aus den vorstehenden Zitaten können wir nun ableiten, daß beim Bau des Salomonischen Tempels bewußt auf das Eisen als Hilfsmittel verzichtet wurde, um jede Verknüpfung zur Magie von vornherein auszuschließen!

Nachsatz:

Freimaurer-Rituale sind u. a. im Internet veröffentlicht unter
Vrijmetselarij en Broederschappen

Weiteres zum Thema:

Quellen:

http://www.internetloge.de/

  1. Tom
    18. Juni 2009 um 12:21

    Ach du liebes Lieschen. Diese Website hier wiegt ja an sich schon schwerer als Thors Hammer, aber das ist echt die Krönung. Mehr Verdrehungen von Tatsachen und Verbiegungen von Geschichte hab ich ja noch in keinem anderen Film zu Gesicht bekommen. Gut, der Film ist ja mit über 5 Stunden auch ganz schön lang, ich habe mich dennoch durchgequält. Damit es nicht ganz umsonst gewesen ist: Ihr habt alle einen an der Waffel, wenn ihr das wirklich glaubt. Eine Religion wird gegen die andere ausgespielt, ein Herrschaftssystem gegen das andere und am Ende sollen die Rothschilds alleine dafür verantwortlich sein?
    Wach auf, Mann – fang mal an zu leben – in der Realität!

    • 18. Juni 2009 um 14:22

      Hallo Tom,

      wer sich die Verdrehungen von Tatsachen und Verbiegungen von Geschichte, als Realitätsverlust zu erklären versteht, sich aber selbst über die Realität ausschweigt, scheint selbst keine eigene Vorstellung von Realität zu haben.

      Ihr habt alle einen an der Waffel, wenn ihr das wirklich glaubt.

      Ich kann aus Ihrem Kommentar nur herauslesen, dass alles Schwachsinn ist. Aber was wissen Sie?

      Anscheinend wissen Sie ja, das die Realität – von der Sie sprechen – in Wirklichkeit eine ganz andere ist. Ich bin sehr gespannt, denn wer eine Behauptung aufstellt, sollte sie auch zu begründen wissen. Solange Sie dazu nicht fähig sind, glauben Sie nur nicht daran, (weil nicht sein kann, was nicht sein darf ?).

      Der Glaube ist ein Fall für die religiösen Institutionen. Übrigens sind die religiösen Institutionen die reichste Gruppe auf Erden. Schon eigenartig, wenn in so vielen Ländern der Welt noch Kinder verhungern müssen – darüber sollte man mal nachdenken. Glaube ist eins der mächtigsten Mittel um Herrschaft auszuüben. Glaube hat aber mit Wissen nichts zu tun.

      „Allen ist das Denken erlaubt, doch vielen bleibt es erspart“ – Bertolt Brecht

      Mit besten Grüßen

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