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Frau Merkel feiert den „Terrorismus, ethnische Säuberungen, Massakern und der Enteignung eines anderen Volkes“

Prominente britische Juden haben bekundet, sich den Feiern zum sechzigjährigen Bestehen des Staates Israel nicht anschließen zu wollen.

FAZ, 2.5.2008

Der Dramatiker Harold Pinter, der Schauspieler Stephen Fry und Bella Freud, die Modedesignerin und Urenkelin Sigmund Freuds, zählen mit weiteren anderen Figuren des öffentlichen Lebens zu den mehr als hundert Unterzeichnern eines im „Guardian“ veröffentlichten Briefes, der behauptet, es sei an der Zeit, „den Preis anzuerkennen, den ein anderes Volk zahlen musste für den europäischen Antisemitismus und Hitlers Genozid“. Die Verfasser schreiben, sie könnten den Geburtstag eines Staates nicht feiern, der auf Terrorismus, Massakern und der Enteignung eines anderen Volkes beruhe, der weiterhin ethnische Säuberung betreibe, der Zivilbevölkerung von Gaza eine „monströse kollektive Bestrafung“ auferlege und den Palästinensern ihre Menschenrechte und nationalen Hoffnungen verweigere.

Erst wenn Araber und Juden gleichberechtigt in einem befriedeten Nahen Osten lebten, würden die Unterzeichner feiern, heißt es abschließend. G.T.

Am Vorabend des Sabbat, dem 5. Ijar 5708 (14. Mai 1948) erklärte das Judentum in Tel Aviv die Unabhängigkeit des Staates Israel. Interessant dabei ist, daß Ben Gurion von den Juden nicht von einer Religionsgemeinschaft sprach, sondern explizit von einem „jüdischen Volk“. Es gab für die Gründungsväter noch nicht einmal „Israelis“, sondern einzig und allein JUDEN. In der Diaspora bestehen die Juden hingegen immer wieder darauf, daß sie z.B. „Deutsche jüdischen Glaubens“ seien. Das mag formal richtig sein, dem Paß nach, aber wohl kaum dem Blut und dem Zugehörigkeitsempfinden nach. Noch interessanter ist, daß bei der Ausrufung der Staatsgründung nur ganz am Rande und mehr nebulös auf die Erzählung verwiesen wurde, die man heute Holocaust nennt. Es wurde auf eine „Katastrophe“ verwiesen, die „Millionen Leben kostete“ und in einem Nebensatz wurde ein „Nazigemetzel“ kurz erwähnt. Der Begriff „Millionen“ kann zwei Millionen bedeuten. Und „Gemetzel“ ist keine Ausrottung. Auch kann niemand sagen, die Sechs-Millionen-Zahl hätte damals noch nicht festgestanden, schließlich war das Nürnberger Terror-Tribunal längst über die Bühne gegangen. Vielleicht konnten sich die Gründerväter Israels nicht vorstellen, daß die Sechs-Millionen-Geschichte diesmal, nach dem vergeblichen ersten Anlauf von 1919, weltweit mit dem Strafrecht erzwungen werden könnte. Und so hatte auch Ben Gurion nicht den größten Respekt vor jüdischen Auschwitz-Häftlingen. „Von den Überlebenden des Holocaust, ‚diesem moralisch minderwertigen Menschenmaterial‘ waren Ben-Gurion und die übrigen Gründerväter Israels zutiefst enttäuscht.“ (Der Spiegel, Nr. 19/1995, S. 40). Ist es vorstellbar, daß Ben Gurion „Holocaust-Überlebende“ als minderwertiges Menschenmaterial bezeichnet hätte?

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