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Papst leugnet den Indianer-Holocaust

Papst Benedikt XVI. ist ein Mann des Alten Testaments, ein Gefolgsmann des Gesetzes des Moses. Es stört ihn nicht, daß Moses der spirituelle Gegenspielers Jesu Christi ist. Der Papst hofiert somit die „Widersacher des Gottesreiches“ und verrät gleichzeitig den Erlöser.

Ratzinger hat sich nur allzu oft für das Gedenken an den „jüdischen Holocaust“ stark gemacht. Er hat sogar die freien Geschichtsforscher für ihre unverbogene Arbeit verdammt. Gleichzeitig hält er die Archive verschlossen, die durch die Berichte der über 1200 Seelsorger von Auschwitz leicht darüber Aufschluß geben könnten, was wirklich in diesem Lager geschah.

Ratzinger entschuldigte sich in seiner Laufbahn des Öfteren im Namen des Christentums für den „Holocaust“ an den Juden, als ob die Kirche unter Pius XII. die „Ausrottung der Juden“ betrieben hätte. Es ist derselbe Ratzinger, seines Zeichens Oberhaupt der katholischen Kirche, der die jüdischen Massenmörder an mehr als 50 Millionen Christen im bolschewistischen Herrschaftsbereich alleine dafür belobigt, daß sie Juden waren. Es stört ihn nicht im geringsten, daß die jüdischen Mordkommissare in der ehemaligen Sowjetunion etwa 55 Millionen Christen abschlachten ließen, weil diese der Botschaft Jesu treu geblieben waren. Ein Papst, der auf das Martyrium der eigenen Glaubensgemeinde pfeift, aber die Mörder hofiert, kann nur von den „satanischen Versen“ des Gesetzes Moses verblendet sein.

Am 13. Mai 2007 holte Ratzinger zu seinem übelsten Schlag gegen einen Großteil der Menschheit, gegen die Indianer Südamerikas aus. An diesem Tag predigte er in Brasilien und schwafelte davon, daß „die Missionare den christlichen Glauben den Urvölkern anboten.“ Weiter sagte Ratzinger: „Die Weisheit brachte die Urvölker glücklicherweise dazu, eine Synthese zwischen ihren Kulturen und dem christlichen Glauben zu bilden.“ (Welt, 23.5.2007, S. 15)

Natürlich war es die Weisheit der übrig gebliebenen Indianer, als sie vor die Wahl gestellt wurden, den christlichen Glauben anzunehmen oder geköpft zu werden, sich für die „Bekehrung“ zu entscheiden. Wer das Angebot der Missionare nicht annehmen wollte, wurde bestialisch gefoltert und grausam getötet.

Missionierung, so der Papst, „war zu keiner Zeit eine Entfremdung der präkolumbischen Kulturen.“ „Echte Kulturen“ stehen dieser Art von „Begegnung“ nicht nur „offen gegenüber“, sondern sehen dies als Weg zur „Universalität“, meint der Papst. Oh, aber bei der jüdischen „Holocaust“-Story legt Papst Benedikt XVI. ganz andere Maßstäbe an. Da verlangt er sogar die Bestrafung derjenigen, die Fragen zu Holocaust-Widersprüchen stellen. Ratzinger würde lebenslangen Kerker für jene verlangen, die behaupteten, „Auschwitz war zu keiner Zeit ein Entfremdung der prähitlerischen Judenkultur“.

Die unbeschreibbaren Folterungen und das langsame Abschlachten der dem Christentum kritisch gegenüberstehenden Indianer nannte Ratzinger „die Liebe bis zur Vollendung“. Mehr noch, diese Art Missionierung war gemäß Ratzinger niemals etwas Fremdes für die Ureinwohner, es sei niemals etwas Ungewolltes über die Ureinwohner gekommen: „Tatsächlich hat die Verkündigung Jesu und seines Evangeliums zu keiner Zeit eine Entfremdung der präkolumbischen Kulturen mit sich gebracht und war auch nicht die Auferlegung einer fremden Kultur.“ Den Zynismus auf die Spitze treibend, erklärte Ratzinger: „Echte Kulturen sind weder in sich selbst verschlossen, noch in einem bestimmten Augenblick der Geschichte erstarrt, sondern sie sind offen, mehr noch, sie suchen die Begegnung mit anderen Kulturen, hoffen, zur Universalität zu gelangen in der Begegnung und im Dialog mit anderen Lebensweisen und mit den Elementen, die zu einer neuen Synthese führen können, in der man die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten und ihrer konkreten kulturellen Verwirklichung respektiert.“ (Welt, 23.5.2007, S. 15)

Also, daß die Indianer sich dem Christentum zuwandten, um nicht den Kopf abgeschlagen zu bekommen, muß man nach Ratzingers Lesart als Ausdruck „echter Kultur“ verstehen. Dem Tod durch Zwangsbekehrung zu entgehen ist dem Papst zufolge „Offenheit“ bzw. die „Suche nach Begegnung mit anderen Kulturen“.

Man stelle sich einmal vor, jemand würde sagen, die jüdischen Auschwitz-Insassen seien, weil sie als Juden von kultureller „Offenheit“ geprägt waren, mit der Lagerverwaltung in „Begegenung“ getreten in der „Hoffnung, so zur Universalität zu gelangen“. Die Welt würde nach diesen Worten keine Ruhe mehr finden.

Tatsächlich ist es im Judentum so, daß die jüdischen Gesetze eine Abschottung gegenüber anderen Menschen und Völkern verlangen. An oberster Stelle steht das Vermischungsverbot. Juden dürfen sich nicht mit Nichtjuden vermischen. Es wird die Blutreinheit eingefordert. Blutsvermischung ist nach jüdischen Gesetz eine schwere Verfehlung. Nach Ratzingers Kategorisierung in Sachen Indianer, wäre das Judentum demnach das Gegenteil einer „echten Kultur“. Aber dahingehend hat man von ihm noch nie etwas vernommen.

Die massive Beleidigung der Ureinwohner Südamerikas durch Ratzinger hat auf dem Kontinent für große Unruhe und beißenden Widerspruch gesorgt: „Nach dem Protest von Vertretern südamerikanischer Ureinwohner gegen Äußerungen von Papst Benedikt XVI. während dessen Brasilien-Reise Anfang Mai hat nun auch Venezuelas Präsident Hugo Chávez von Papst Benedikt XVI. eine Entschuldigung für die Darstellung verlangt, die katholische Kirche habe die Indianer in Lateinamerika erlöst.“ (Welt, 23.5.2007, S. 15)

Auf die Zwangsreligion „Juden-Holocaust“ anspielend, die Ratzinger immer wieder durchzupeitschen versucht, die aber von Chávez ablehnt wird, unterstrich Chávez, daß es sich beim „Indianer-Holocaust“ um einen „wirklichen“ Holocaust handele: „Mit allem gebotenen Respekt, Sie sollten sich entschuldigen, denn es gab hier wirklich einen Völkermord, und wenn wir das leugnen würden, würden wir unser tiefstes Selbst verleugnen.“ (Welt, 23.5.2007, S. 15)

Wer sich „Stellvertreter Gottes“ nennt, sollte die Menschheit nicht in Klassen einteilen, wo das Leid der einen Sorte Mensch vom Papst verunglimpft wird, während für die andere Sorte Mensch die Welt in einem wahren Gedenkrausch mit universellem Abkassieren auf den Kopf gestellt wird. Derartiges kann nicht im Sinne des wahren Gottes sein – der Teufel hätte wohl seine Freude daran.

Ist zwar ein gewagter Text, aber es ist ja auch eine gewagte Zeit

Die NPD war auch völlig ausser sich in Ihrer Videobotschaft

Quelle:

http://globalfire.tv/nj/07de/religion/indianer_holocaust.htm

youtube=http://www.youtube.com/watch?v=vg7ieY0v8pY

  1. 20. April 2010 um 04:28

    1. „Am 13. Mai 2007 holte Ratzinger zu seinem übelsten Schlag gegen einen Großteil der Menschheit, gegen die Indianer Südamerikas aus. An diesem Tag predigte er in Brasilien und schwafelte davon, daß “die Missionare den christlichen Glauben den Urvölkern anboten.” Weiter sagte Ratzinger: “Die Weisheit brachte die Urvölker glücklicherweise dazu, eine Synthese zwischen ihren Kulturen und dem christlichen Glauben zu bilden.” (Welt, 23.5.2007, S. 15)

    2. „Papst Benedikt XVI. ist ein Mann des Alten Testaments, ein Gefolgsmann des Gesetzes des Moses. Es stört ihn nicht, daß Moses der spirituelle Gegenspielers Jesu Christi ist.“ Das gleiche Misst!!!

    Atheist 100%

  2. 12. Juli 2009 um 14:32

    Es stört ihn nicht, daß Moses der spirituelle Gegenspielers Jesu Christi ist???

    Franz Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben – Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann

    Inhalt:

    Kann man sich – als Basis und höchste Instanz aller christlichen Religiosität und Moral – auf die Bibel stützen und dabei intellektuell redlich bleiben, konsequent denken, ethisch human handeln? Nein, das kann man nicht! Zu diesem Schluß kommt der Autor in seinem sachlich-beharrlich argumentierenden Buch, das allgemein akzeptierte theologische Sprechblasen zum Platzen bringt. Was veranlaßt Franz Buggle, Professor für Psychologie an der Universität Freiburg, dazu, ein gründliches bibel- und christentumskritisches Buch vorzulegen? Ist nicht alles schon gesagt?
    „Es ist“, sagt Buggle, „ein ganzes Bündel von Motiven, die mich dieses Buch schreiben ließen. Da ist zunächst die weitverbreitete Unsicherheit in religiösen Fragen, das konflikthafte Schwanken zwischen Annahme und Ablehnung der von den Kirchen verkündeten Lehren bei sehr vielen Menschen, begleitet von einer immer wieder mit Staunen festzustellenden und kaum glaublichen Desinformation über religiöse Inhalte und Lehren, wie sie in Bibel und kirchlicher Verkündigung enthalten sind. Im ersten Teil demonstriere ich durch Zitate, daß die Bibel, unsere ,Heilige Schrift‘, ,Gottes Wort‘, ein zutiefst gewalttätig-inhumanes Buch ist, völlig ungeeignet als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik. Nicht zuletzt habe ich dieses Buch auch als klinischer Psychologe in Gedanken gerade an die vielen Menschen geschrieben, wie sie mir immer wieder begegnen, die im Blick auf das Christentum in einer belastenden, nicht selten krankmachenden Orientierungsnot und Konflikthaftigkeit leben, weil ihnen die notwendigen Informationen für eine begründet-verantwortliche Entscheidung für oder gegen das Christentum, für oder gegen eine Kirchenzugehörigkeit fehlen…“

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