:: CHEMTRAILS (Chaff) :: Infos über Hintergründe ::

Bundesministerium der Verteidigung lässt die Katze aus dem Sack: Vom 5. bis 7. Februar wurde die Luft über der Westpfalz mit insgesamt 200 Kilogramm Chaff verseucht – also auch mit Milliarden unsichtbarer Glasfaserpartikel, die Atemwegs und Nervenerkrankungen hervorrufen können!

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Die wegen des aufgeflogenen Chaff-Einsatzes über der Westpfalz besorgte Bürgerin, deren Mail-Austausch mit der Bundeswehr wir in der LP 031/08 veröffentlicht haben, hat sich auch an verschiedene Bundestagsabgeordnete aus der Region gewandt. Alexander Ulrich von der Fraktion DIE LINKE hat daraufhin bei der Landesregierung in Mainz angefragt, ob sie Kenntnis von der Chaff-Ausbringung über Rheinland-Pfalz hat und was sie gegen mögliche Gesundheitsgefährdungen zu unternehmen gedenkt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog hat über seine Fraktionskollegin Ursula Mogg, die dem Verteidigungsausschuss angehört, eine Anfrage an das Bundesministerium für Verteidigung richten lassen. Das hat am 03.03.08 u. a. folgende Auskunft erteilt

Quellen & weiter Pdf im Anhang  !!!

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art.gif
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Chaff wird nicht nur von der Bundeswehr, sondern auch von der US-Air Force regelmäßig
über den POLYGONEN eingesetzt. Nach Aussagen eines Wetterdienst-Mitarbeiters sind
Chaff-Wolken etwa zweimal im Monat über dem Pfälzerwald zu beobachten (s. LP
044/06).
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Zur Analyse der dynamischen Struktur von Einzelwolken und Wolkensystemen und zur flächendeckenden, kontinuierlichen Niederschlagsmessung steht auf dem Gelände des Forschungszentrums Karlsruhe ein operationell betriebenes C-Band Doppler-Radar zur Verfügung. Die auf die quantitative Niederschlagsmessung abzielenden Arbeiten werden unterstützt durch vergleichende Registrierungen mit Distrometern, einem vertikal zeigenden FMCW-Radar (zur Analyse des vertikalen Profils von Tropfenspektren) und durch regelmäßige Vergleiche mit standardisierten Bodenmessungen des REKLIP-Messnetzes und weiterer Messnetze.
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radcappi01.gif
anim . Jan2008 FZK-Karlsruhe (klick)
Der Azimut (oder Azimutwinkel) beschreibt die horizontale Richtung: 0 Grad entspricht Nord, 90 Grad entspricht Ost, 180 Grad entspricht Süd usw.
Bodenechos: (Clutter) Da sich insbesondere der Bodenbewuchs zeitlich verändert und die Rückstreueigenschaften durch Nässe stark verändert werden, sind Bodenechos nicht in allen Bildern gleich stark. Bodenechos können mit Filtern teilweise aus den Radar-Rohdaten eliminiert werden. Dabei geht jedoch in der Regel auch immer ein Teil der Niederschlagssignale verloren.
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C-Band: Diese Bezeichnung steht für eine verwendete Wellenlänge von ca. 5 Zentimetern. Es gibt weitere derartige Bezeichnungen: S-Band für ca. 10 Zentimeter, X-Band für ca. 3 und K-Band für etwa einen Zentimeter Wellenlänge. Zum Vergleich: Fernsehwellen sind etwa dreißig Zentimeter bis einige Meter lang, UKW-Radiowellen ca. 3 Meter.
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CAPPI: Abkürzung für ‚C onstant Altitude Plan Position Indicator‘. In einem MAX-CAPPI werden Maxima der Daten von CAPPI aus verschiedenen Höhen dargestellt. In den Seitenrissen gibt die seitliche Skala die Höhe in km an. In einem MAX-CAPPI werden meist Reflektivitäten dargestellt. (imum)
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CHAFF: chaff (engl.) sind kleine, meist metallhaltige, kleine Streupartikeln, die die Radarstrahlung stark reflektieren. Im militärischen Einsatz wird chaff gezielt freigesetzt, um ‚feindliche‘ Flugabwehr-Radars zu ‚verwirren‘. Diese Freisetzung geschieht daher auch häufig bei militärischen Flugübungen. Insbesondere über dem Pfälzerwald sind derartige Phänomene manchmal zu beobachten. Entsprechend seiner Herkunft ist Chaff meist zuerst als punktförmiges Echo in 1 bis 2 km über dem Boden zu erkennen. Die metallhaltigen Streupartikeln bewegen sich mit dem Wind in der entsprechenden Höhe, breiten sich dabei und sinken zu Boden.
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Beispiel1Chaff-Animationsbeispiel 1:
Beispiel starken Chafffreisetzung über dem Pfälzer Wald um etwa 9:30 Uhr Lokalzeit. Die anfangs punktförmigen Echos bleiben erst stationär und bewegen sich dann mit dem Wind langsam in Richtung Mannheim, wo sie kurz vor Mitternacht durch Absinken verschwinden.
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Animanion ↑ ↓
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Beispiel2 Chaff-Animationsbeispiel 2:
Beispiel einer Chafffreisetzung ausserhalb des Radarmessgebiets. Ab etwa 15:30 Uhr Lokalzeit beginnt in der Höhe von nordwesten her Chaff einzufließen. Gut zu sehen erst bei Bingen als langes schlankes Echo, später auch bei Trier und Saarbrücken und ab etwa 17 Uhr dann auch noch dazwischen bei Kaiserslauetern. Die Chaffwolken wandern gemäß der vorherrschenden Windrichtung nach Südwesten, breiten sich dabei aus und sinken langsam zu Boden. In den Aufrissen ist gut zu erkennen, dass die drei Chaffwolken in unterschiedlichen Höhen vorliegen. Zwischen 15 und 16:30 Uhr sieht man außerdem das Signal der untergehenden Sonne als radialer, schmaler Strahl in den Aufrissen.
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Weiter Dokumente zum Thema
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Wichtige Telefonnummern:
Luftwaffenamt Köln, gebührenfrei unter der Nummer 0800 / 8620730
Verbindungsbüro Flugplatz Ramstein 06371 / 952655
Innenministerium RLP –Flugbetrieb 06131 / 163382
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Mainz 06131 / 164700
Bürgertelefon Verteidigungsministerium Berlin 01888 / 242424
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Es ist erwünscht dieses Infomaterial zu verbreiten und publik zu machen !

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  1. 8. Juli 2009 um 10:28

    Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben – wurde ich mich freuen

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