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Die Nation ist bankrott – Dollar ist am Ende

Präsident Bush hat buchstäblich die gesamte Nation auf diese Kriege verwettet. Riesige Summen an Geld wurden aus inneramerikanischen Programmen wie Deichwartung, Waldbrandprävention, Brückenkontrollen usw. gestrichen, und für die Kriege in Afghanistan, im Irak und wer weiß wo sonst noch ausgegeben. Noch viel größere Summen wurden von der Federal Reserve ‘geliehen’. Ich benutze Anführungszeichen, weil die Federal Reserve das Geld, das sie der US-Regierung leiht, nicht wirklich besitzt. Sie druckt es einfach, oder fügt irgendeiner Zahl in irgendeinem Computer ein paar Nullen an. Für die Federal Reserve ist es nur Buchhaltung. Aber für den Rest von uns ist es reales Geld, reale SCHULDEN. Und von uns wird erwartet, dass wir sie in vollem Umfang zurückzahlen, mit Zins und Zinseszins, noch in vier oder fünf Generationen.
Wie viel Geld genau für diese Kriege ausgegeben wird, ist nicht bekannt. Die Buchhaltung wird frisiert. Billionen haben sich drüben im Pentagon einfach in Luft aufgelöst. Wir werden nie wissen wohin dieses Geld verschwunden ist, weil das Büro im Pentagon, das dies herausfinden sollte, am 11. September 2001 von einem Passagierflugzeug zerstört wurde. Was für ein Zufall!

Eine Weile lang stellte die Flut an neu gedrucktem Geld kein Problem dar, weil der boomende Immobilienmarkt wie eine Art Geldstaubsauer funktionierte. Geld wurde gedruckt, an die Rüstungs- und Sicherheitsfirmen überwiesen, von dort in die Wirtschaft gepumpt, um sofort wieder aus der Wirtschaft herausgefischt zu werden. Weil die Bürger dachten sie müssten für ein Haus, für das ihre Eltern noch 40.000 US-$ bezahlt hatten, jetzt auf einmal eine viertel Million Dollar hinlegen. Eine Weile lang funktionierte dieser Betrug. Die Menschen dachten ihr Leben würde sich verbessern, weil ihr Haus, das zwar immer noch das selbe Haus wie zuvor war, plötzlich auf dem Papier so viel wert war wie eine Villa!

Die Inflation war auf diese Weise unter Kontrolle. Das Meiste der Militärausgaben war für den Kongress sowieso nicht einsehbar, und damit auch keine Quelle politischer Verlegenheit.

Und alles hätte klappen können, wenn die Kriege in Afghanistan und im Irak schnell vorbei gewesen wären. Aber das waren sie nicht.

So sind wir also nun im Jahre 2008, und die Wirtschaft liegt mehr oder weniger in Trümmern. Der Immobilienmarkt ist zusammengebrochen und kann seine Rolle als Geldstaubsauger nicht mehr spielen. Also häuft sich langsam all das Geld an, das einfach so gedruckt und den Rüstungsfirmen in den Rachen geworfen wurde. Und wenn zu viel Geld zu wenigen Gütern und Dienstleistungen hinterher jagt, kommt es zu Preiserhöhungen. Und das ist genau das, was jetzt beginnt.

Dieser Überschuss an Dollars sorgt auch für einen anderen Effekt. Egal ob man den Dollar als den Gesamtwert der Nation geteilt durch die Anzahl der gedruckten Dollars betrachtet, oder sich das ganze einfach wie eine Frage des Angebots und der Nachfrage vorstellt, Fakt ist dass all diese zusätzlichen gedruckten Dollars den Wert jedes anderen Dollars nach unten drücken.

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Der Dollar ist am Ende

Lange Zeit hatte sich die US-Regierung keine Sorgen um den Wert des Dollars gemacht. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Dollarwert durch eine Übereinkunft mit dem Namen Bretton Woods in Stein gemeißelt. Bretton Woods setzte den Wert des Dollars mit einem bestimmten Betrag fest. Alle anderen Parteien stimmten zu, und der Dollar wurde zur faktischen Weltwährung, an der sich der Wert aller anderen Währungen orientierte.

Dann unternahm die US-Regierung etwas Hinterhältiges. Nachdem sie die anderen Nationen dazu gebracht hatte, einem festen Dollarwert zuzustimmen, begann sie damit, einfach zusätzliche Dollars zu drucken. Die anderen Nationen mussten diese zusätzlichen Dollars mit ihrem vollen Wert akzeptieren, weil das Bretton-Woods-Abkommen sie dazu verpflichtete und ihre eigenen Währungen sich am Dollar orientierten. So konnten die USA Güter aus anderen Nationen mit frisch gedruckten Papiernoten kaufen, die durch nichts gedeckt waren. Und auf diese clevere Weise erlegten die USA den anderen Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg eine imperiale Steuer auf.

Als die USA realisierten, dass sie einfach weiter neue Dollars drucken konnten und damit von anderen Ländern kaufen konnten was sie benötigten, hörten sie praktisch damit auf, ihre eigenen Güter zu produzieren. In den Banken anderer Nationen begannen sich die amerikanischen Dollars anzuhäufen, und diese mussten sie behalten, um den Wert ihrer eigenen Währung stabil zu halten.

Doch leider kommen auch alle guten Dinge zu einem Ende. Und als mehr und mehr der Öl produzierenden Länder sich dem Euro als Währung ihrer Wahl zuwendeten, sank der ausländische Bedarf nach Dollars. Und dieser Rückgang ist es, der der amerikanischen Wirtschaft das Rückgrat bricht.

Momentan können wir beobachten wie andere Nationen versuchen, ihre Dollarreserven langsam zu reduzieren (da eine plötzliche Reduzierung einen Dollarcrash auslösen könnte). Und jene Nationen, denen eine Orientierung der eigenen Währung am Dollar nichts mehr bringt, sind schon dabei ihr eigenes Währungssystem in Richtung eines ‘Korbes’ von verschiedenen Währungen umzustrukturieren.

All das, sowie der überbewertete und langsam fallende Aktienmarkt, lassen für die USA nichts Gutes verheissen.

Es wird für die Bürger der Vereinigten Staaten, die die Kontrolle über ihr Geld an die Regierung abgetreten haben, welche damit wiederum das wirtschaftliche Dasein der Bürger kontrolliert, nur recht und billig sein, im Falle eines Wirtschaftszusammenbruchs die Regierung dafür verantwortlich zu machen. Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen Könige von ihren eigenen Untergebenen getötet wurden, als die Ernte ausfiel.

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