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WordPress for Sale – Remember Mambo?

Gerüchte machen die Runde, dass WordPress bald den Besitzer wechseln könnte. So soll Automattic, das Unternehmen hinter WordPress und einer Reihe von weiteren feinen Produkten, von einem der üblichen großen Verdächtigen geschluckt werden. Wer es ist, weiß anscheinend keiner. Die Zeit für eine Übernahme wäre schon gegeben, so aus dem Bauch heraus!

Quelle 

Egal was für ein Preis gezahlt würde, hätte man indirekten Zugriff auf über 1,7 Millionen Blogs. Die Blogs, die nach außen nicht als WordPress erscheinen, sind nicht mitgezählt. In diesem Punkt macht die neue Update-Funktion von WP 2.3 einen ganz anderen Sinn, sodass jedes WP 2.3 quasi regelmäßig nach Hause meldet, welche Version am laufen ist und ob es noch läuft. Am Rande, es gibt dafür auch ein Plugin, der das Nachhause unterbindet. Aber es erscheint jetzt in einem anderen Licht, als noch vor Wochen.

Ich kann mich noch schwach an die Änderungen beim bekannten Mambo erinnern. Als aus Mambo ein kommerzielles Projekt und Unternehmen wurde, hat sich ein wichtiger Teil, des freien Mambo-Projektes von Mambo, abgespaltet und zu Joomla zusammengeschlossen. Mit dem Ergebnis, dass nichts mehr so war, wie vorher und die Entwicklung fast in Stocken geriet. Joomla und Mambo sind heute kaum noch Thema der allgemeinen Internet-Szene, da aus einem freien, kostenlosen Projekt ein kommerzielles wurde. Dadurch konnte man viel Entwicklung von freien Usern und Programmierern in ein kommerzielles Projekt stecken, ohne jemals Geld für Entwicklung und Planung auswenden zu müssen.

Ich geb zu, genau kenne ich die Hintergründe der damaligen Trennung nicht! Nur…, wenn ich jemals selbst für Mambo entwickelt und programmiert hätte, außer drei Themes, käme ich mir sehr vergaukelt und ausgenutzt vor. Der Sinn und Zeck einer freien Community wäre aufgehoben und zerstört!
Zwar ist der Kern von WordPress frei zugänglich und ohne weiteres veränderbar, aber würde eine Kommerzialisierung von WordPress über und gegen einen bestimmten Rahmen der Community hinaus, allen freien entwickelten Communities und Projekten der Open-Source-Szene schaden und ihren Status schwer beschädigen. Die Frage wäre dann beantwortet, dass die ganze Open-Source-Szene nur die Werkbank-Verlängerung von kommerziellen Unternehmen ist.

Diesen Fehler dürfen die Macher von WordPress nicht unternehmen, denn sie würden mehr als nur sich selbst schädigen. Erinnert euch, wie die Entwicklung von Linux gelaufen ist, in den letzten Jahren – von einer freien Communitiy ist heute kaum noch die Rede oder habe ich etwas übersehen?

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