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Der Freistaat unter Strom – Bajuwarische Taser-Tester

Ein Pilotprojekt mit fragwürdigen Mitteln

Wie eigentlich kann eine “Testphase” mit Tasern aussehen? In Bayern probieren derzeit Spezialeinsatzkommandos zehn dieser Waffen im Rahmen eines Pilotprojektes aus, meldete die Süddeutsche Zeitung in der vergangenen Woche.

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Die 50.000 Volt Geräte sehen harmlos wie Spielzeugpistolen aus

Doch eine entscheidende Frage muss man sich stellen: An wem wird getestet? Man weiß mittlerweile, dass es allein in den letzten Wochen sechs Tote in den USA und Kanada infolge des Elektroschockwaffen-Einsatzes gab.

Dort ist die Testphase bereits abgeschlossen. Die Geräte werden bei der täglichen Polizeiarbeit verwendet – mit verheerenden Folgen.

Nun also müssen Fälle im Freistaat her und sich möglichst Bayern finden, bei denen der Taser “das Mittel der Wahl” ist. Das heißt, es müssen sich einige schmerzschreiend auf dem Boden krümmen, einige vielleicht sogar wie beim transatlantischen Partner sterben, sonst macht eine Versuchsreihe keinen Sinn. Wer soll das sein und wobei soll das sein? Haben die Spezialeinsatzkommandos in Bayern ausreichend Einsätze oder werden Anlässe kreiert, wie im Fall der papstkritischen Familie Lindner aus Altötting? Immerhin soll der Versuch nur bis 2008 laufen. Da scheint Eile geboten.

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