Am Anfang war das Wort

„Was ich Dekonstruktion nenne, kann natürlich Regeln, Verfahren oder Techniken eröffnen, aber im Grunde genommen ist sie keine Methode und auch keine wissenschaftliche Kritik, weil eine Methode eine Technik des Befragens oder der Lektüre ist, die ohne Rücksicht auf die idiomatischen Züge des Gegenstandes in anderen Zusammenhängen wiederholbar sein soll. Die Dekonstruktion hingegen befasst sich mit Texten, mit besonderen Situationen, mit der Gesamtheit der Philosophiegeschichte, innerhalb derer sich der Begriff der Methode konstituiert hat. Wenn die Dekonstruktion also die Geschichte der Metaphysik oder die des Methodenbegriffs befragt, dann kann sie nicht einfach selbst eine Methode darstellen. Die Dekonstruktion setzt die Umwandlung selbst des Begriffes des Textes und der Schrift voraus. … Ich nenne eine Institution ebenso wie eine politische Situation, einen Körper oder einen Tanz >Text<, was offenbar zu vielen Missverständnissen geführt hat, weil man mich beschuldigte, die ganze Welt in ein Buch zu stecken. Das ist offensichtlich absurd.“

Wiener Stadtzeitung, Florian Roetzer „Gespräch” mit Jacques Derrida

Beilage zum „Falter“ Nr. 22a/87

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Die philosophische Tätigkeit des Jacques Derrida* ist vom gleichen Kaliber wie das eines Emmanuel Lévinas, jedoch mit viel weniger Schlauheit als die seiner Gesinnungsbrüder. Ohne Hehl enthüllt Derrida die Richtung seiner Idealvorstellung: „… der letzte Jude, der ich noch bin, macht nichts anderes hier als die Welt zu zerstören“ [1].

Beim Lesen seiner geistlichen Ergüsse merkt man, dass die abendländische Welt, die Welt ist von der er spricht. Seine feindliche Gesinnung mag vielleicht auch teilweise gerechtfertigt sein, machte er doch unangenehme Erfahrungen mit französischen Behörden, als er ein junger Schüler in Afrika war. Zu dieser Zeit hatten die Klassenprimusse die Ehre, morgens die nationale Fahne zu hissen. Als einheimischer Jude verdiente es Jacques Derrida nicht, die ehrenvolle Zeremonie mitzumachen. Später wurde er aus dem »Ben Aknoun Gymnasium« ausgewiesen, weil der französische Gymnasialdirektor der Ansicht war, die Kultur sei nichts für die kleinen Juden. Derridas Nationalität wurde entsprechend geändert, die er nicht wollte: von eingeborenen Juden wurden seine Vorfahren administrative „Papier-Franzosen“; er selbst verlor die französische Nationalität während des Krieges durch eine Entscheidung der französischen Behörden – so wie alle anderen Juden von Algerien.

Um wieder einheimischer Jude zu werden, musste lange Monate nach Kriegsende unter den »Rassengesetzten« warten, um die französische Nationalität zu bekommen. Im Gymnasium konnten die Schüler – wenn sie denn wollten – eine andere Sprache als das Französische erlernen. Niemand hätte jedoch gewagt, das unausgedruckte Interdikt zu brechen, das für alle einheimischen Sprachen galt. Alle, Araber, Berber und Juden wurden allmählich Fremde für ihre eigene Sprache und auch für ihre eigene Kultur. Die Ersteren hatten waren ihrer Muttersprache noch mächtig, den nachfolgenden blieb die „Einwurzelungssprache“, oder auch „Zufluchtsprache“, so hatten die Juden nach dieser Zeit schon keine eigene Sprache mehr. Sie hatten nur die Sprache von Anderen, die Sprache vom anderen Ufer des Mittelmeeres, das heißt, die Sprache der französischen Herren, die Sprache kolonialer Macht.

Derrida musste diese Sprache erlernen. Für ihn mag es die Sprache der Gewalt, der Kolonialisten und der Demütigung der Kolonisierten gewesen sein – eine Fremdsprache, die Sprache des Fremden – die den Einheimischen, den Arabern, den Berbern und den Juden im Maghreb vorgeschrieben wurde. Jacques Derrida sagte, dass die französische Sprache nie seine innere Sprache wurde. Sie bliebe oberflächlich wie Politur, nie die Sprache seiner Zukunft. Derridas Abneigung gegen jede homogene Sprache, gegen die Integrität der Sprache eines Volkes, gegen dessen philosophische Sprache, – womit er seine Herrschaft über eine kulturelle Region ausüben kann – ist vielleicht durch die erlittene Demütigung zu erklären. Um diese Herrschaft zu beseitigen, muss man ihre Einheit brechen, seine Macht zerstören. Es gilt, den nationalen Monolinguismus zu sprengen, um einen Plurilinguismus zu etablieren.

Man muss aus einer einheitlichen Sprache eine linguistische Inkoherenz machen, durch Vermischung aller Sprachen, durch Aufpfropfen der Einen auf die Anderen, durch Kreuzung ohne Grenze bis sie total entstellt und unerkennbar wird. Die Einheit einer Sprache ist dann ein Schein, ihre strukturale Strenge ein Dogma. Damit verliert die Sprache endgültig die Wurzeln und auch ihrer Macht. Derridas tiefe Abneigungen gegen Volksgemeinschaften sind nicht geringer als die der einheitlichen Sprachen. Er empfand sie sogar gegen das israelische Volk selbst. Sein virulenter Antinationalismus hatte ihn sogar einmal dazu gebracht, israelische Gäste eines internationalen Kolloquiums im Juni 1988 in Jerusalem derart zu provozieren und erlaubte sich die Frechheit über die Ansichten zweier jüdischer germanophilien und antizionistischen Philosophen, Hermann Cohen und Franz Rosenzweig, zu reden.

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Dieser war gegen die Schaffung eines israelischen Staates und jener behauptete, dass Deutschland das echte Vaterland jedes Juden in der Welt, das „Mutterland seiner Seele“ sei. Nicht Israel sei das Vaterland der Juden, sondern Deutschland. Durch seine indirekte Israel/Germanophobie-Rede zeigte Derrida, dass er das für einen Juden legitime Gefühl der Ahavat Israel nicht teilte. Das Ablehnen des zionistischen Prinzips: ein Volk, ein Land führte Jacques Derrida dazu, eine Stellung zu nehmen, die mit seiner natürlichen Gemeinschaft nichts anderes als ein Zugehörigkeitsbruch war und auch so verstanden wurde. Er empfand die gleiche Abneigung gegen alle Volksgemeinschaften. Das Wort selbst mag er nicht und die Sache noch weniger. Diese Abneigung ist die des „Diasporanten“, des „Verstreuten“ der nirgendwo zu Hause ist, aber beansprucht, sich überall installieren zu dürfen.

Der identitäre Widerstand gegen das Eindringen des Fremden ins Land war für Derrida inakzeptabel, ein solcher Widerstand sei „Nationalismus und Xénophobie“, obwohl es nur eine Immunitätsreaktion gegen das ist, was die Einheit, die Integrität und das Bestehen einer natürlichen Gemeinschaft bedroht. Die „derridasche“ Feindlichkeit hat sich mit Vorliebe gegen die hellhäutigen Gemeinschaften nord-europäischer Abstammung gezeigt. In der Defensive, auch unter dem feindlichen Druck von Fremden waren sie unvermeidlich die „Opfer“ seiner Anschuldigungen und Verurteilungen. Pathologische Proxenie (griech., Staatsgastfreundschaft). Seine feindliche Gesinnung aller Autochthonen gegenüber, war Jacques Derrida – die Welt der Familien, der Nationen, der Rassen widerwärtig, weil ihre natürliche Einheit eine mächtige Hinderung gegen das parasitären Eindringen und die kulturellen oder ideologischen Eingriffe aller Art bildet.

Von der afrikanischen Küste des Mittelmeeres gekommen, betrachtete er sich als „eine Art von europäischen, über-acculturierten, über-kolonisierten Mischling“ [2], was „in sich geteilt“ bedeutet. Als unharmonische Zusammensetzung von auseinander laufenden Elementen hielt er sich für einen Fremden in Europa. Dieses im Aufbau begriffenen Europa soll ihm ähnlich sein: es soll das Produkt wilder Kreuzungen sein. Es soll sich öffnen, um die Anderen, woher sie auch kommen, ohne Ausschluss, ohne Ausstoß zu empfangen. Es soll dazu bereit sein, Hunderttausende und mehr Leute aller Farben aufzunehmen. Es soll die kommende „exotische Überschwemmung“ annehmen, um kulturell, körperlich, genetisch vernichtet zu werden. Das derridasche Gebot liegt in der selbstmörderischen, verbrecherischen Linie der Kosmopolitik.

Die natürlichen Gemeinschaften sollen sich auflösen. Jeder Widerstand gegen diese unbedingte Auflösung wird als Verbrechen verurteilt, nämlich „im Verhältnis zu einem zukünftigen universalen Recht“. Das Europa der Nationen muss verschwinden zugunsten eines anderen Europas. Dieses neue Europa braucht und wird keine genetisch-fleischliche Realität sein, sondern eine kulturelle, oberflächliche, „insubstantielle Sache“, die auf die fantastische „Erklärung der Menschenrechte“ mit seinen Lügen und Albernheiten reduziert ist. Die von Derrida gelehrte „philosophische“ Kosmopolitik greift Zahn in Zahn mit der Globalisierung. Ersteres ist die philosophische Form des antinationalen Grenzenlosen; der Letztere ist dessen wirtschaftliche Form. Sie gehen beide in die gleiche Richtung. Wenn der eine seine zerstörende Energie auf das Gebiet des Denkens richtet, bietet der andere sie auf dem „Marktplatz“ auf.

Sie unterstützen sich gegenseitig in der Auflösung der menschlichen Gemeinschaften. Dieses Phänomen der Kollision ist keineswegs neu. Es ist schon in der Antike eingetreten. Philosophen und Krämer erklärten sich zusammenwirkend, nicht als Bürger einer bestimmten Polis, sondern als Weltbürger. Diogenes von Sinope, Menipp von Gadara, Stilpon von Megara, Zenon von Kition, Kleanthes von Assos, Chrysipp von Tarsus, oder Diogenes der Babylonier, die, von den Städten des orientalischen Mittelmeerbeckens gekommen, die Traditionen von Athen verspotteten, ihre Institutionen lächerlich machten, ihre Justiz verhöhnten, ihre Zivilisation anschwärzten. Kyniker und Stoïker waren Metöken. Keiner war ursprünglicher Athener, die nicht einmal aus dem kontinentalen Griechenland stammten. Wie Zenon der Phöniker, der sich unter dem Portikus der Philosophie widmete nachdem er alle Arten von Gegenständen verkauft hatte, hatten sie, bevor sie den „Worthandel“ (Zuhörer mussten zahlen) betrieben, verschiedene Sachen verkauft.

Das erklärt teilweise ihre kosmopolitischen Auffassungen: ein freier Markt ohne Grenzhindernisse, der sich jenseits der griechischen Städten ausstreckt, erschien dem Handelsaustausch günstig und den Handelsstämmen profitabel. Die Tatsache, dass sich diese Ausländer durch ihren Ursprung von den alten Athenern unterschieden, veranlasste sie, die Unterschiede zwischen ihnen und den Anderen zu minimieren, um die gleichen politischen Rechte zu bekommen und die Polis zu beherrschen. Der Boden wurde durch die Entstehung einer fremden oder neuathenischen Krematokratie vorbereitet mit Hilfe der Bankiers und Händler des Piraeus, die die demokratischen Anführer, wie Kleisthenes von Athen, Perikles, Antisthenes und andere weniger berühmte Demagogen finanziell unterstützten.

Wenn der Weltökonomismus sich wirtschaftlicher Argumente bedient, um seinen kosmopolitische Gesinnung zu fördern, versucht Derrida es mit moralischer Erpressung. Er vermischt seine Immigrations-Litaneien mit der jüdischen Rabulismus angeblicher Bedingungslosigkeit der moralischen Normen. Er spricht von Recht und Pflicht, vom Recht des Fremden und von der Pflicht des Autochthonen, vom Recht des Fremden empfangen zu werden und von der Pflicht des Autochthonen den Fremden zu empfangen. Recht und Pflicht werden von ihm aus willkürlich bestimmt. Er geht sogar zum Gebot der Gastfreundschaft über, zum Gebot der Gastfreundschaft und zum bedingungslosen hyperbolischen Gebot, wie einem kategorischen Imperativ, der über jeder Regel und Bedingung steht. „Diese Gesinnung würde die Gastfreundschaft durchsetzen, ohne vorherige Prüfung der Erklärungen der Einkömmlinge, ohne Rechtfertigung ihres Eindringens“.

Soll man sich vor dem Betreten einer Oase legitimieren? Soll man seinen Personalausweis in der Wüste zeigen? Ein solches Gebot würde den Unterschied zwischen legaler und illegaler Einwanderung beseitigen. Es würde keinen Einwanderer, keinen Asylanten mehr geben. Das bedeutet die „Abschaffung der nationalen Grenzen“, die Aufhebung des persönlichen „Eigentumsrechts, die Auflösung“ der Volksgemeinschaft. Mit diesem Gebot verlangt Derrida in der Tat, dass der Autochthone auf seinen Boden, sein Zuhause, seine Kultur und sich selbst zugunsten des Allochthonen verzichtet. Auf der Schwelle des Hauses soll dessen Besitzer dem Fremden nicht nur sagen, eilends zu kommen ohne zu warten, sondern: „komm in mich, nicht nur zu mir, sondern in mich, besetze mich“ [3]. Totales Öffnen, ohne Einschränkung, ohne Begrenzung. Die abendländische Welt soll nicht mehr abendländisch sein, sondern mit einer Masse von Mischlingen bevölkert werden, eine „zusammengesetzte Gestalt von gemischten Heterogenitäten ist“ [4].

Die Hybridation vermischt tatsächlich verschiedene Organismen und kann durch Inkohäsion hervorbringen, was man Monster nennen kann. Die Basis der Volksgemeinschaft, das heißt die Familie, soll auch zerstört werden. Sie ist gleichfalls biologischer Natur. Die biologische Familie, wie jede Blutgemeinschaft, ist jedem abstrakten Konzeptualismus fremd. Derrida ist fanatisch dagegen. „Man muss alles tun, sagt er, um Verhalten, wo die Begierde sich offenbart, legale Ausübungsbedingungen zu geben “ [5]. So, denkt Derrida, wird abweichendes Benehmen juristisch normalisiert. Die obszönen Paare von männlichen Proktomanen und weiblichen Homosexuellen werden dann ihr unnatürliches Abweichen künstlich erzeugten oder adoptierten Kindern legal übermitteln. Das Prinzip der okzidentalen Familienzelle wird in Frage gestellt. Die neuen Familienkonfigurationen werden ganz anders sein.

Die Famille, die natürlicherweise aus einem Vater, einer Mutter und Kindern beschaffen ist, wird nicht mehr aus einem Erzeuger und einer Erzeugerin bestehen, die ihre eigenen Kinder erziehen. Sie wird nicht auf sexuelle Unterschiede begründet. Sie wird auch nicht mehr Familie genannt, sondern „Zivile Union“. Derrida, wenn er seine Gesellschaftsauffassung darstellt, verfolgt nur ein Ziel: die Zerstörung der abendländischen Familie als Blut- und Geistgemeinschaft. Sein giftiger Kosmopolitismus ist der Ausdruck eines kriminellen Wollens. Die natürlichen Gemeinschaften sollen zerstört werden, überall wo sie sich bilden, auf jeder Stufe des Lebens: Rasse, Nation, Sippe, Familie. Sogar die Brüderschaft ist ihm sehr verdächtig. Dieses Wort verweist an eine Gemeinschaft wo das Genealogische, die Geburt, die Autochtonie und das Nationale vorwiegt.

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Die Gestalt des Bruders ist immer der Gestalt des Fremden bevorzugt. Sie verweist an den nächsten „Nächsten“, den am wenigsten entfernten „Gleichen“, wenn man laut Derrida den radikal Unähnlichen, den absolut Unähnlichen bevorzugen soll und ihn zur höchsten Würde erhebt, einer Würde, die höher ist als alle Mitglieder der Familie, der Nation, der Gemeinschaft. Hass gegen die Natur, gegen das Biologische und Leibliche: man soll die Gestalt der Brüderlichkeit ablehnen und sich einer puren Begrifflichkeit zuwenden, die von der bestimmenden Körperlichkeit abgeschnitten und dem Organischen fremd ist. Der Kosmopolitismus von Derrida führt logischerweise zu einer Weltdemokratie in welcher die Begriffe von Staat, Souveränität und Bürgerschaft kritisch wieder verarbeitet werden müssen. Es handelt sich zuerst um eine neue Internationale als Instrument für das Absterben der bestehenden Staaten und Nationen.

Wenn ein kosmopolitischer Staat, zu einem minimalen Apparat reduziert, die Vielheit der heutigen Staaten ersetzen wird, um die Welt zu dirigieren und den Typus einer neuen Gesetzgebung einhalten zu lassen, wird es keinen Sinn mehr geben von Rasse, Volksgemeinschaft, Nation und bestimmter Bürgerschaft zu sprechen. Es wird keinen Grund mehr geben, die Unterscheidungen, die ihre Differenzen erlauben, zu machen. Einwanderer, Heimatloser, Fremder, und vielleicht, wie sagte Saulus von Tarsus, Beschnittener und Unbeschnittener wird es nicht mehr geben. Die Weltdemokratie wird das, was Derrida dümmlicherweise die „ungeheuerliche Ungleichheit“ der wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und militärischen Entwicklung zwischen Nationen und Völkern nennt, beseitigen, als ob sie zum größten Teil nicht von einer natürlichen Ungleichheit bedingt wäre.

Sie wird auch die angeblich skandalösen Schranken des Protektionismus und Interventionismus umkippen, die die weißen Angestellter und Arbeiter gegen den unlauteren Wettbewerb der billigen Arbeitskraft der dritten Welt schützen. Durch sein Phantasma der universalen Menschengleichheit bewältigt, hat Derrida die Möglichkeit gesehen, zu konkretisieren, was sein Kollege Marx in der Ideologie und sein Bruder in der Diaspora wünschte, im vorliegenden Fall das Recht für jeden Fremden sich ansässig zu machen wo er will und die Arbeit des Autochthonen zu nehmen. So werden die natürlichen Gemeinschaften und die einheitlichen Nationen zerstört. Der Kosmopolitismus wird endlich eine Kosmopolitik sein, das heißt das Ende der Autochtonie, der Ursprungs-, Geist-, Kultur- und Ortsgemeinschaften, in einem Wort der Naturalität.

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* 15. Juli 1930 in El Biar, Algerien; † 8. Oktober 2004 in Paris, Frankreich

Fußnoten

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[1] Circonfession, Editions d Seuil, Paris, 1991

[2] Martinus Nijhoff, The Hague, 1974

[3] De hospitalite, Calmann-Lévy, Paris, 1997

[4] Derrida, Jacques. Interviews, 1974-1994. Trans. Peggy Kamuf, et al. Stanford: Universität von Stanfords-Presse, 1995.

The monster, to quote Derrida is “a composite figure of heterogeneous organisms that are grafted onto each other. This graft, the hybridization, this composition that puts heterogeneous bodies together may be called a monster”

Das Monster, so Derrida, ist die: „zusammengesetzte Abbildung der heterogenen Organismen, die aufeinander verpflanzt werden. Diese Transplantation, Hybridation, dieser Aufbau, der heterogene Körper zusammenfügt, kann Monster genannt werden.“

http://www.qub.ac.uk/sites/QUEST/FileStore/Issue3GRFSpecial/Filetoupload,55420,en.pdf

A Derridean Approach to Critical Reading: A MONSTER!

http://rhetoric.sdsu.edu/lore/2_2/may_monster2.htm

[5] Martinus Nijhoff, The Hague, 1978_

Mehr zum Thema

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Kommunikationstheorie: Postmoderne und Dekonstruktivismus Dekonstruktion nach Derrida. Vgl. dazu Derridas Auseinandersetzungen mit dem Strukturalismus in Grammatologie und Schrift und Differenz_

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/96598.html

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  1. Hans Selbig
    30. Dezember 2013 um 02:33

    Danke dass Sie uns diesen visionären Philosophen näher gebracht haben.
    Derzeit erlben wir einen schmerzlichen Rollback in nationalte Egoismen und voraufklärerisches Gedankengut, aber auch dieses Gewitter wird vorüberziehen und die Menschheit geeint in Brüderlichkeit und Freiheit zusammenstehen.
    Derrida war hier visionärer Vordenker.

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