Criminal thoughts

» Dummheit schützt davor verrückt zu werden « – Oliver W. Holmes

„Der Mensch wird ernten was er sät“

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Bisher waren es immer die Anderen: Die Engländer, die Schweizer, die Portugiesen und zuletzt die Franzosen. Unsere Agrarlobby sagte uni sono:

“Deutsches Rindfleisch ist sicher“

Der „Fortschritt der Menschheit“ trug viele Früchte, aber auch an Schattenseiten mangelte es nicht. Die Forschung in Sachen Gentechnik ist mitleiweile soweit fortgeschritten, dass der natürliche Ablauf der Pflanzen durch Manipulation der Gene im Erbgut ausser Kraft gesetzt und Artgrenzen ignoriert werden. Das Konzept der “wesentlichen Gleichwertigkeit” wird als gesetzgeberische Grundlage benutzt, um die schnelle Vermarktung gentechnisch veränderter Lebensmittel zu erleichtern. Agrarkonzern:Quo vadis?

Die Industrie hat sich allen Vorschlägen, die eine klinische Erprobung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel, wie sie für neuartige Nahrungszusätze Standard sind entschieden widersetzt. Kosten und Zeit für solche Prüfungen werden als Hindernis für die Vermarktung gentechnisch veränderter Lebensmittel angesehen.

Dies setzt nicht nur Verantwortung und grundlegende menschliche Werte ausser Kraft, sondern führt unvermeidlicherweise zum Verlust des Kundenvertrauens in gentechnisch veränderte Lebensmittel. Die Politik auf Kosten der Verbraucher ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Die Wissenschaft hat eine Schranke überschritten, die sie hätte scheuen sollen. Hiermit möchte ich dringlichst den Mangel an Dialog und Vernunft dieses brisanten Themas betonen. Wir müssen „sehen“, da wir es nicht „hören“ können. Das stille Leid der Natur.

 

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Written by Andreas Helten

3. März 2008 um 8:37

Veröffentlicht in Allgemein

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