Rücknahme der GEZ-Gebühr für PCs gefordert
Den nun absehbaren deutlich geringeren Einnahmen für 2007 steht laut Otto ein “enormer Imageschaden” gegenüber, den die “ordnungspolitisch völlig verfehlte Ausweitung der Gebührenpflicht” auf neuartigen Empfangsgeräte dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugefügt habe. Dass die Mehreinnahmen durch die GEZ-Gebühr für PCs “nicht einmal 0,05 Prozent des gesamten Finanzaufkommens beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausmachen, ist geradezu lächerlich”. Der Vorsitzende des Kultur- und Medienausschusses des Bundestags sieht damit die “vielen guten Gründe”, warum sich seine Fraktion konsequent gegen die PC-Gebühr ausgesprochen habe, bestätigt. Neben der Rücknahme der entsprechenden Bestimmung müsse dringend “das völlig anachronistische, an das Vorhandensein verschiedener Geräte gekoppelte Finanzierungssystem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks grundlegend reformiert werden”.